(Marl/Köln) Für den Medienjournalismus werden die Räume enger - gerade in den etablierten Bereichen, sprich im Radio, im Print und im TV, während sich im Onlinebereich neue Räume auftun.
„Medienjournalismus schafft Transparenz – und genau diese Transparenz ist entscheidend in einer Zeit, in der das Vertrauen der Öffentlichkeit zunehmend auf die Probe gestellt wird,“ so Çiğdem Uzunoğlu, Direktorin des Grimme-Instituts.
„Wer über Medien berichtet, hält dem Journalismus den Spiegel vor und kämpft für gutes Handwerk und Qualität in der eigenen Branche. Wir wollen junge Journalist*innen früh dafür sensibilisieren, wie wichtig dieser Blick nach innen ist und welche interessanten Perspektiven er bietet“, sagt Aycha Riffi, Leiterin der Grimme-Akademie.
Aber was ist Medienjournalismus überhaupt? Welche Themen werden bearbeitet? Welche Formate gibt es aktuell und vor allem, welche Kompetenzen brauchen Medienjournalist*innen heute?
Diese Fragen - und mehr - werden in dem Kompaktseminar diskutiert und beantwortet. 15 Nachwuchsjournalist*innen erhalten die Möglichkeit, in Köln dazu mit erfahrenen Journalist*innen zu arbeiten und diskutieren – drei Tage lang.
Als Referent*innen und Gesprächspartner haben zugesagt: der Intendant des Deutschlandradios Stefan Raue, sowie Annika Schneider (Übermedien.de), Frederik von Castell (medium magazin), Martha Wilczynski („Töne, Texte, Bilder“, WDR 5), Martin Krebbers (@mediasres, Deutschlandfunk), Thomas Lückerath (DWDL.de), Lukas Schöne (Podcaster, MedienNetzwerk Bayern), Eva Messerschmidt (RTL), Leonard Ottinger (RTL-Journalistenschule), Steffen Grütjen (Universität Eichstätt- Ingolstadt) und Elisabeth Ries (Podcasterin, „X und Y“).
Das Seminar findet im Deutschlandfunk statt, als kleine Exkursion geht es an einem Tag zu RTL auf die andere Rheinseite.
Seit über 20 Jahren wird das hoch gelobte Seminar „Über Medien informieren“ angeboten, 2026 unterstützt durch DWDL.de und Übermedien.de sowie dem Deutschlandfunk.
Interesse geweckt? Bewerbungen sollten neben den üblichen Angaben zur Person, auch schriftliche oder audiovisuelle Arbeitsproben enthalten, die Aufschluss über Art und Qualität der bisherigen journalistischen Arbeiten geben. Bewerbungsschluss ist der 11.Mai 2026.
