Das Grimme-Institut lädt ein

Rechtspopulismus und die Verantwortung der Medien

Für den 13. März 2020 plant das Grimme-Institut eine Veranstaltung mit dem Titel „Rechtspopulismus und die Verantwortung der Medien“ in Dortmund. Mit dieser Veranstaltung befassen wir uns mit der Verantwortung von Medienschaffenden und der Frage, wie Journalist(inn)en ihrer Aufgabe der kritischen Berichterstattung auch über die Themen nachkommen, die in der öffentlichen Auseinandersetzung oft rechtspopulistisch aufgeladen werden. Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden, welchen Beitrag die Erwachsenenbildung leisten kann, um rechtspopulistische Kommunikationsstrategien erkennen und bewerten zu können.

Mithilfe von erfahrenen Journalist(inn)en, Wissenschaftler(inne)n und Expert(inn)en aus der Erwachsenenbildung sowie Medienpolitiker(inne)n wollen wir über einen verantwortungsvollen Umgang mit der Rolle als öffentlicher Mittler sprechen. Mit diesem handlungsorientierten Diskurs möchten wir einen Beitrag zur Versachlichung der aktuellen Debatte leisten.

Geplant sind Impulsreferate und Paneldiskussionen in der Zeit von 10:30 bis ca. 15:30 Uhr. Nathanael Liminski, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, wird die Gäste begrüßen und an der Diskussion teilnehmen. Zu den Referentinnen und Referenten zählen unter anderem Peter Frey / Chefredakteur des ZDF, Georg Restle / Monitor, Medienpolitiker(innen) aus dem Landtag NRW, Reiner Burger / FAZ, Alexander Völkel / Nordstadtblogger, Prof. Dr. Stephan Packard / Uni zu Köln, Dr. Iva Krtalic / WDR-Beauftragte für Integration und interkulturelle Vielfalt, Prof. Dr. Beate Küpper / Hochschule Niederrhein & Bündnis für Toleranz, Prof. Dr. Marlis Prinzing / Medienethikerin, Hochschule Macromedia, Cordt Schnibben / Reporterfabrik, Correctiv.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung allerdings notwendig.