Interviews zur Medienkompetenz

Meinungen und Positionen zu „Medienkompetenz“

Prof. Dr. Franz Josef Röll

Franz Josef Röll ist seit 1999 Professor an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Neue Medien und Medienpädagogik. Er arbeitet an der Konzeption von handlungsorientierten medienpädagogischen Modellen zu Social Media und zur Lernpräferenz-, Wahrnehmungs- und Symbolforschung. In diesem Interview äußert er sich zu Methodenfragen in der Medienkompetenzförderung, zur Mediennutzung jugendlicher Zielgruppen sowie zum Begriff der Medienkompetenz in der heutigen Zeit.

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Dr. Christine Ketzer

Christine Ketzer ist Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW (LAG LM) e.V. in Duisburg. Studium der Diplom-Pädagogik und Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln; Promotion im Fach Soziologie zum Thema "Securitas ex Machina. Von der Bedeutung technischer Kontroll- und Überwachungssysteme für Gesellschaft und Pädagogik". Mitarbeit an der Expertise zum 9. Kinder- und Jugendbericht des Landes Nordrhein-Westfalen und Leiterin von zahlreichen medienpädagogischen Projekten.

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Thomas Welsch

Thomas Welsch ist medienpädagogischer Mitarbeiter der sk stiftung jugend und medien in Köln. Dort ist er für die Medienprojektarbeit mit Schulen und Jugendeinrichtungen verantwortlich. Durch aktive Medienarbeit möchte er nicht nur technische und gestalterische Kompetenzen fördern, sondern auch reflexive Kritikfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen schärfen. Er ist zudem Referent bei der Initiative Eltern und Medien und hat einen Lehrauftrag an der der Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität Köln.

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Sabria David

Sabria David ist Mitgründerin und Leiterin des Slow Media Instituts, das zu den Auswirkungen und Potenzialen des digitalen Wandels auf Gesellschaft, Arbeit und Medien forscht und berät. Für den Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements entwickelte sie ein Modell zum digitalen Arbeitsschutz aus medienwissenschaftlicher Perspektive. Mit dem Soziologen Benedikt Köhler und dem Marktforscher Jörg Blumtritt verfasste sie 2010 das Slow Media Manifest, das in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, sowie 2012 die Declaration of Liquid Culture.

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Ibrahim Evsan

Ibrahim Evsan (kurz: Ibo) ist einer von Deutschlands bekanntesten Serien-Entrepreneuren und Social-Media-Vorreiter. 2006 hat er sevenload gegründet, eines der erfolgreichsten deutschen Start-Ups. Im Oktober 2009 folgte United Prototype. Aktuell arbeitet er als Berater für Digitalstrategien. Ibo ist Autor von “Der Fixierungscode”, Social-Media-Speaker und Hobby-Philosoph zu Themen wie “digitale Selbstbestimmung” und “das Leben im Lifestream”. Zu seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten zählen die Mitarbeit bei UNICEF (Komiteemitglied), die Medienkommission der LfM NRW, sowie die Deutschlandstiftung Integration (Vorstand).

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Sebastian Hiltner

Sebastian Hiltner ist Leiter und pädagogischer Mitarbeiter des Projekts “JuMP – Jugend, Medien, Partizipation“, das seit Dezember 2012 in der Bildungsstätte Haus Neuland e.V., Bielefeld, angesiedelt ist. Ziel des Projekts ist es, Jugendliche und Heranwachsende zu motivieren und zu aktivieren, sich mittels digitaler Medien gesellschaftlich und politisch zu beteiligen. Seit 2007 arbeitet er als Jugend- und Erwachsenenbildner im Bereich der Politischen Bildung. Sebastian Hiltner ist an der Entwicklung didaktischer Methoden und Techniken in der Politischen Bildung beteiligt, die insbesondere digitale Medien einschließen.

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Prof. Dr. Bernd Holznagel

Bernd Holznagel ist seit 1997 Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Direktor der öffentlich-rechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet des Öffentlichen Rechts, insbesondere des deutschen und europäischen Regulierungsrechts. Kernpunkte sind das Recht der Netzindustrien sowie das Rundfunk- und Internetrecht.

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Heiko Wichelhaus

Das Vermögen aus regelmäßigen Barzuwendungen und Geldgeschenken deutscher Kinder zwischen 6 und 13 Jahren ist beachtlich: Jährlich kommen hochgerechnet fast 2,5 Milliarden Euro zusammen, weitere 3,6 Milliarden Euro schlummern auf Sparkonten, so ein Ergebnis der KidsVerbraucherAnalyse 2009 vom Egmont Ehapa Verlag.

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Frank Pinter

n!faculty ist ein eSport Club. Der Begriff eSport setzt sich aus den Begriffen "electronic" und "Sport" zusammen und bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- oder Videospielen. n!faculty vereinigt mehrere hundert Computer- und Videospieler in mehr als 20 Teams, darunter vielfache deutsche Meister und Weltmeister.

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Harald Heuer

Für viele Jugendlichen gehört die Zeitungslektüre immer seltener zum Alltag. Nur noch 43 Prozent lesen regelmäßig eine Tageszeitung, so die JIM-Studie 2008, täglich sind es weniger als ein Drittel. Aber: Trotz der Dominanz der elektronischen und meist digitalen Medien in der alltäglichen Nutzung, sprechen Jugendliche zu einem großen Teil der Tageszeitung (44 %) das größte Vertrauen aus, so die JIM-Studie 2008 weiter. Hier setzt ZEUS an.

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Rebecca Maier

Kinder und Jugendliche, die anonym und kostenlos die Rufnummer 0800 1110333 oder 116111 des Nummer gegen Kummer e.V. wählen, erhalten zukünftig auch zu Problemen Unterstützung, die im Umgang mit dem Internet, dem Handy oder Computerspielen entstehen. "Cyber-Mobbing" oder "Social Communities" sind ein großes Thema, denn Beziehungen verändern sich über neue Kommunikationswege im Internet.

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Oliver Baiocco

"Freie Inhalte" finden immer mehr Verbreitung und sind auch für die medienpädagogische Arbeit interessant. Darunter versteht man urheberrechtlich geschützte Inhalte wie z.B. Bilder, Texte oder Musik, deren Nutzung, Verbreitung und ggf. sogar Veränderung durch so genannte freie Lizenzen kostenfrei gestattet und teils ausdrücklich erwünscht ist. Zu den populärsten Lizenzen gehört die Creative-Commons-Lizenz (Kurz: CC), die auch in deutscher Sprache vorliegt.

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Hans-Jürgen Gass

3-7 % der Internetnutzer gelten als "onlinesüchtig" und ebenso viele als stark suchtgefährdet, vermerkt etwa der bundesdeutsche Drogen und Suchtbericht.

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Maria Springenberg-Eich

Massendemokratien sind ohne Massenmedien weder denkbar, noch vermittelbar. Sieht man mal vom Wahlakt selber oder parteipolitischen Aktivitäten ab, ist politische Teilhabe für die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in NRW mediale Teilhabe. Politische Bildungsarbeit ist daher immer zugleich Medien-Bildungsarbeit und nutzt hierfür analoge und digitale Medien, um damit insbesondere jugendliche Zielgruppen anzusprechen.

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Ibrahim Mazari

Gerade Eltern wissen häufig nicht, "was gespielt wird". Dabei gehören Computer- bzw. Konsolenspiele zu den populärsten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. Und neuerdings kommt der mobile Spielbereich dazu; Games auf dem Handy oder auf tragbaren Spielkonsolen finden immer mehr Anhänger.

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Frank Lobigs

Nicht nur in der Ausbildung für klassische Medienberufe erlangt der Erwerb von Medienkompetenz eine immer größere Bedeutung. Zu Jahresbeginn startete hierzu ein neues Pilotprojekt in NRW.

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Julia von Weiler

Neben weltweiten Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten bietet der Onlinebereich auch neue Gefahren, wie zuletzt in der Diskussion um die sog. Internetsperren noch einmal deutlich wurde.

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Anne Schulz

NRW ist der Fernseh-Standort Nr. 1. Hier werden Kinofilme gedreht, Computerspiele entwickelt und zahlreiche Softwareanwendungen programmiert. Bei der Einführung medienspezifischer Berufsausbildungen hat NRW immer wieder Impulse gesetzt.

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Sabine Sonnenschein

Medien machen gerade Kindern Spaß. Und das soll sich auch gar nicht ändern. Was wäre eine Kindheit ohne Filmhelden? Die Fähigkeit, Medien (auch) kritisch betrachten zu können und sich nicht nur von Ihnen unterhalten zu lassen, gehört aber ohne Zweifel zum kompetenten Umgang mit Medien - und bleibt häufig doch auf Strecke.

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Giulio Calia

Medien machen gerade Kindern Spaß. Und das soll sich auch gar nicht ändern. Was wäre eine Kindheit ohne Filmhelden? Die Fähigkeit, Medien (auch) kritisch betrachten zu können und sich nicht nur von Ihnen unterhalten zu lassen, gehört aber ohne Zweifel zum kompetenten Umgang mit Medien - und bleibt häufig doch auf Strecke.

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Prof. Dr. Michael Kerres

Die Vermittlung von Bildungsinhalten findet heutzutage immer häufiger auf neuen medialen Wegen statt. Längst bezeichnet der hierfür gebräuchliche Begriff des eLearning ganz unterschiedliche Vermittlungsformen. Und das Lehren und Lernen verändert sich weiter, etwa durch Web 2.0 oder den Bereich der Computer- und Online-Lernspiele (engl. "serious games"; dt. "ernsthafte Spiele").

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Dr. Lutz Goertz

Seit Beginn des Jahres 2007 untersucht das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) den Strukturwandel in Medienberufen. Erste Ergebnisse zeigen drei Trends für den Bereich der Entwicklung von Medienberufen auf.

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Jürgen Ertelt

Jugendliche nutzen heutzutage die neuen Medien wie selbstverständlich. Besonders beliebt sind dabei Web 2.0-Anwendungen, die sich durch eine große Dynamik sowie durch eine Partizipation der Nutzerinnen und Nutzer auszeichnen.

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Prof. Winfried Kaminski & Horst Pohlmann

Kinder und Jugendliche wachsen heute wie selbstverständlich mit den Angeboten digitaler Unterhaltungsmedien auf und nutzen v. a. Computer- und Videospiele oft ohne Vorbehalte. Den verantwortungsvollen Umgang mit Bildschirmspielen müssen aber auch sie lernen.

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Ulrike Ries-Augustin

Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz beziehen sich vielfach ausschließlich auf die neuen Medien, auf das Internet und andere digitale Technologien. Dabei wird oftmals aus dem Blick verloren, dass Radio und Fernsehen weiterhin Leitmedien junger Menschen sind.

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Torsten Henseler

Die einschlägigen Zentren zur Förderung von Medienkompetenz finden sich im städtischen Umfeld. In ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens gibt es solche Angebote eher vereinzelt.

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Dr. Joachim Musholt

Medienkompetenzexperten der lokalen Medienarbeit in NRW, in Weiterbildungseinrichtungen, Kulturzentren, Offenen Kanälen und Jugendfreizeitheimen, haben großes Interesse daran, ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen.

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Alle Interviews als Podcast


Impressum:
Grimme-Institut Gesellschaft für Medien, Bildung und Kultur mbH, Eduard-Weitsch-Weg 25, D-45768 Marl
Telefon: 02365 9189 0, Telefax: 02365 9189 89, eMail: info@grimme-institut.de
Vertretungsberechtigt und verantwortlich i.S.v. § 55 Abs. 2 RStV: Dr. Frauke Gerlach
Handelsregister: AG Gelsenkirchen HRB 5728, USt-ID-Nr: DE 812 341 332