Folgende Ausgaben sind bereits erschienen
Crowdsourcing (November 2012)
Die Begründer des Oxford English Dictionary hatten
Mitte des 19. Jahrhunderts ein ehrgeiziges Vorhaben:
Geschaffen werden sollte ein Inventar der gesamten
englischen Sprache zum damaligen Zeitpunkt, das zudem
die historische Entwicklung einzelner Wörter abbildete.
Schnell wurde den Beteiligten klar, dass ein
solches Mammutprojekt durch einzelne Personen
nicht zu bewältigen war. Deshalb startete der Philologe
James Murray 1879 einen Aufruf an die gesamte
englischsprachige Leserschaft mit der Bitte, ihm Belegstellen
für alltägliche und ungewöhnliche Wörter zuzusenden.
Der Erfolg war überwältigend, das Oxford
English Dictionary gilt bis heute als Standardwörterbuch.
Gleichzeitig handelt es sich um ein frühes Beispiel
für Crowdsourcing (dt. Schwarmauslagerung),
das nach dem Wikipedia-Prinzip funktioniert, eine Vielzahl
von Freiwilligen in die kollaborative Sammlung
und Organisation von Wissen einzubinden.
[…zur Broschüre (PDF) "Crowdsourcing"]
Open Data (Oktober 2012)
Früher füllten Aktenordner meterweise die Regale,
heute werden Texte und Zahlen einfach auf Festplatten,
USB-Sticks und SD-Karten gespeichert. Dieser
Wandel vom Aktenordner zum Datenträger hat bewirkt,
dass die meisten (Verwaltungs-)Daten in digitaler Form
vorliegen. Das bedeutet auch, dass sie sich durch ITTechnik
bequem weitergeben und verarbeiten lassen.
[…zur Broschüre (PDF) "Open Data"]
Informationsqualität im Internet (Oktober 2012)
Das Internet lässt sich zu jedem beliebigen Thema
befragen: Es reicht, die Stichwörter in eine Suchmaschine
zu tippen. In Sekundenbruchteilen werden tausende
Links präsentiert, die wahrscheinlich passende
Informationen liefern. Das Informationsangebot im
Internet ist kaum überschaubar – und minütlich kommen
neue Meldungen, Fotos und Videos hinzu.
[…zur Broschüre (PDF) "Informationsqualität im Internet"]
Das Digitale Ich (Oktober 2012)
Keine 50 Jahre ist das Internet alt: Ein Menschenleben
dauert meist länger – und wird immer öfter und
immer ausführlicher online präsentiert. Die Chronik
bei Facebook, die Fotoalben bei Flickr, der Einkaufszettel
bei Amazon und die Karriere bei Xing gehören für
viele Menschen zum Alltag im digitalen Zeitalter.
Seit Social Media und das mobile Internet sich durchgesetzt
haben, ist es schnell und einfach möglich, die
eigene Persönlichkeit für Familie, Freunde und Fremde
digital zu dokumentieren oder zu konstruieren. Menschen
platzieren heute mehr oder weniger bewusst
eine nahezu unüberschaubare und unlöschbare Masse
von Daten und Inhalten im Internet: Das digitale Ich
entwickelt sich – von der Geburt bis zum Tod.
[…zur Broschüre (PDF) "Das Digitale Ich"]
E-Health (Juli 2012)
Der Patient muss ein Medikament gegen Bluthochdruck
einnehmen – das Rezept speichert sein Arzt auf
der elektronischen Gesundheitskarte. Die Verordnung
kann der Patient schnell und einfach an eine Online-
Apotheke weiterleiten. Das gelieferte Mittel nimmt der
Patient regelmäßig und misst täglich seinen Blutdruck,
um die Werte übers Mobiltelefon an den Arzt zu senden.
So kann der Mediziner überprüfen, ob das verordnete
Medikament wirkt, und muss seinen Patienten
erst in die Praxis bitten, wenn Nebenwirkungen auftreten
oder sich der Blutdruck verändert. Im Notfall
– etwa bei einem Herzinfarkt – verrät die Karte den
Rettern sofort die chronische Krankheit, das eingenommene
Medikament und andere wichtige Informationen.
All das ist keine bloße Zukunftsvision mehr,
denn E-Health wird in den kommenden Jahren für alle
kranken und gesunden Menschen zum Thema.
[…zur Broschüre (PDF) "E-Health"]
Europa online (Juli 2012)
Die Politik von 27 Mitgliedsstaaten wird durch die Europäische
Union geprägt, deren Entscheidungen vom
sogenannten Euro-Rettungsschirm über Rauchverbote
bis zur Größe einer Pizza Napoletana reichen. Die meisten
Gesetze und Richtlinien werden in den einzelnen
Ländern auf regionaler und kommunaler Ebene umgesetzt.
Die EU veranlasst etwa 70 bis 80 Prozent der
Gesetze, die in Deutschland gültig werden. Somit ist
jeder Bürger in Deutschland und den anderen Mitgliedsstaaten
ganz unmittelbar von den EU-Entscheidungen
betroffen.
[…zur Broschüre (PDF) "Europa online"]
Informationelle Selbstbestimmung (Juli 2012)
Seit 2010 kann man bei Google Street View die 20 größten
Städte Deutschlands virtuell begehen - neun davon
in Nordrhein-Westfalen. Bevor die abfotografierten
Rundumansichten der Straßenzüge veröffentlicht wurden,
musste Google Gesichter und Autokennzeichen
unkenntlich machen. Knapp 250.000 Bürger(innen)
nahmen zusätzlich das Recht wahr, ihr Haus verpixeln
zu lassen, auch wenn es sich bei Häuserfassaden
nicht direkt um personenbezogene Daten handelt.
[…zur Broschüre (PDF) "Informationelle Selbstbestimmung"]
Konsumentenportale (Juli 2012)
Um seinen Sommerurlaub zu planen, wälzte man
früher Kataloge, verglich Werbeprospekte und telefonierte
sich durch Hotelverzeichnisse. Bei der Entscheidung
für Ziel und Unterkunft halfen Bekannte,
die schon einmal diese oder jene Insel besucht hatten.
Berater(innen) im Reisebüro führten die Buchung
von Flügen und Hotels durch und vermittelten Mietwagen
zu speziellen Konditionen. Ähnlich die Schritte
beim Kauf von Elektrogeräten oder der Auswahl der
passenden Versicherung. Heute bietet das Internet
digitale Prospekte und virtuelle Warenregale, automatischen
Preisvergleich, Produktbewertungen und
Freundesempfehlungen, Rabattaktionen und natürlich
auch Warenbestellung und -bezahlung mit wenigen
Klicks – manchmal sogar alles aus einer Hand. Neben
eher objektiven Hinweisen zu Daten und Fakten des
Gesuchten oder zum richtigen Finden von Produkten
und Dienstleistungen bieten viele Portale auch ganz
bewusst subjektive Einschätzungen: Beratung und Bewertung
von anderen Kunden, die beim Kaufentscheid
womöglich weiterhelfen können.
[…zur Broschüre (PDF) "Konsumentenportale"]
Medienökologie (Juli 2012)
Medien sind heutzutage allgegenwärtig, das Online-Sein ist zur Selbstverständlichkeit geworden und für
viele unverzichtbarer Bestandteil des Alltags. Die sozialen
Onlinemedien boomen, weltweit vernetzen sich
Menschen. Sie nutzen die neuen Möglichkeiten der
Selbstdarstellung, Kommunikation und Unterhaltung –
das Internet befriedigt unterschiedlichste Bedürfnisse.
[…zur Broschüre (PDF) "Medienökologie"]
Das Web für Kinder (Dezember 2011)
Kinder kommen heute mit dem Internet ganz selbstverständlich
in Kontakt. In vielen Familien ist der
Rechner inzwischen das Rechercheinstrument, der
Nachrichtenticker und das Kommunikationsmedium
Nummer eins. In neun von zehn Haushalten gibt es
einen Computer und einen Internetanschluss. Darüber
hinaus sind immer mehr Fernsehgeräte, Blu-ray-Player, Spielekonsolen, Handys und MP3-Player mit
Internetzugängen und Browsern vorhanden, und am
Ende der Lieblingsfernsehsendung wird der Link zum
Internetangebot eingeblendet. Die Zahlen der KIMStudie
2010 zeigen: Insgesamt 57 Prozent der Kinder
zwischen sechs und 13 Jahren nutzen zumindest selten
das Internet. Im Laufe der Grundschulzeit steigt
die Zahl der Internetnutzer dabei deutlich an. Von den
Sechs- bis Siebenjährigen nutzt jedes vierte Kind das
Internet zumindest selten, von den Elf- bis 13-Jährigen
sind es bereits 90 Prozent.
[…zur Broschüre (PDF) "Das Web für Kinder"]
E-Partizipation (Dezember 2011)
Um Flugblätter zu verteilen, Unterschriften zu sammeln
oder um zu protestieren, muss man heute nicht
mehr auf die Straße. Petitionen lassen sich online erstellen,
unterzeichnen und einreichen. Wer auf sein
politisches Anliegen aufmerksam machen will, kann
über Kampagnenplattformen im Internet oder soziale
Netzwerke ungleich mehr Menschen erreichen als in
der Fußgängerzone. Auch Politiker können und müssen
sich nicht mehr nur am Rednerpult präsentieren
sondern auch online über aktuelle Twitter- oder Videobotschaften
präsent sein.
[…zur Broschüre (PDF) "E-Partizipation"]
Migranten und Medien (Dezember 2011)
In Deutschland leben mehr als 15 Millionen Menschen,
denen bei allen Unterschieden eines gemeinsam ist:
Sie, ihre Eltern oder Großeltern sind aus einer Vielzahl
anderer Länder hierher gekommen, um zu arbeiten, vor
Armut im eigenen Land zu fliehen oder in Sicherheit zu
leben. Einige von ihnen gehen nach einigen Jahren zurück
in ihre Heimat, andere bleiben.
[…zur Broschüre (PDF) "Migranten und Medien"]
Mobiles Leben (November 2011)
Das erste Mobiltelefon war in den 1950er Jahren auf
dem Markt: Mit dem 16 Kilo schweren Gerät konnten
Anrufe erledigt werden – mehr nicht. Heute tragen
viele Menschen auf all ihren Wegen ein Smartphone
mit sich, das rund 100 Gramm wiegt und wie ein Computer
arbeitet. Diese modernen Mobiltelefone beherrschen
viele Funktionen: Telefonieren, SMS versenden
und Fotos schießen sind Standard, dazu kommt das
Surfen im Internet. Somit lässt sich das jüngste Massenmedium
fast überall und jederzeit nutzen.
[…zur Broschüre (PDF) "Mobiles Leben"]
Werbung im Internet (Oktober 2011)
Ein Mensch ist täglich etwa 5.000 Werbebotschaften
ausgesetzt. Ein großer Teil befindet sich auf Websites
oder landet in der Mailbox. Das Internet hat sich nicht
nur als Massenmedium etabliert, sondern auch als
Werbekanal. Aktuell werben 80 Prozent der Unternehmen
im Internet, hat die Gesellschaft für Konsumforschung
(GfK) ermittelt. Deshalb wurden im Jahr 2010
mit Online-Werbung mehr als 850 Millionen Euro an
Einnahmen erzielt (Quelle: ZAW).
[…zur Broschüre (PDF) "Werbung im Internet"]
Kreativität im Netz (Oktober 2011)
Ein Künstler muss nicht immer dem romantischen Ideal
des genialischen Geistes entsprechen, der einsam,
einzig aus eigenem Talent und eigener Inspiration heraus
Werke unerreichbarer Schöpfungshöhe schafft.
Heutzutage suchen Künstler ihren Ausdruck vielfach
durch die kreative Auseinandersetzung mit bestehenden
Inhalten – auch solchen aus dem Netz. Stichworte
sind Remix und Mash-Up, die oft gleichbedeutend verwendet
werden, früher sprach man von Collage, Decoupage
und Montage. 15 Prozent der bei Youtube veröffentlichten
Beiträge etwa beziehen sich auf Arbeiten
Dritter, die durch Rekombination etwas Neues schaffen
(Dirk von Gehlen, "Das Lob der Kopie").
[…zur Broschüre (PDF) "Kreativität im Netz"]
Das World Wide Web jenseits von USA und Europa (August 2011)
Seit 20 Jahren ist das Surfen im World Wide Web möglich.
Der Wissenschaftler Tim Berners-Lee veröffentlichte
den ersten Browser und Webserver, um Informationen
schnell und bequem auf den Bildschirm zu
holen. Innerhalb kurzer Zeit hat sich das World Wide
Web zu einem Massenmedium entwickelt – zumindest
in den USA und Europa. Hier dominieren die Suchmaschine
Google, der Versandhandel Amazon sowie das
soziale Netzwerk Facebook. Der Klick im Netz ist alltäglich
geworden.
[…zur Broschüre (PDF) "Das World Wide Web jenseits von USA und Europa"]
Games (August 2011)
Zum Stichwort Games gehören Computer- und Konsolenspiele,
Freizeitvergnügen und E-Sport, Lernspiele
und Wirtschaftszahlen. Die Entwicklung neuer Spiele
beeinflusst die Weiterentwicklung der dazu gehörenden
Hardware. Haben Games einen "kulturellen"
Wert oder sind sie ein suchtförderndes Medium? Nützliche
Lernumgebung? Soziales Phänomen? Games
sind ein relevanter Unterhaltungs- und Wirtschaftsfaktor
geworden. IM BLICKPUNKT: Games erläutert die
Geschichte der Computerspiele, stellt Genres, Highlights,
Techniken und Plattformen vor und geht sowohl
auf den wirtschaftlichen Stellenwert wie auf gesellschaftliche
Gesichtspunkte des Themas ein.
[…zur Broschüre (PDF) "Games"]
Jobsuche im Internet (August 2011)
Ein neuer Job soll her? Eine Möglichkeit ist, den Stellenteil
der Zeitung durchzublättern, eine weitere,
in der Datenbank der Agentur für Arbeit zu suchen.
Viele Unternehmen setzen aber mittlerweile auf das
Internet, um neue Mitarbeiter(innen) zu finden und auf
offene Stellen hinzuweisen, und mit ihnen immer mehr
Bewerber(innen).
IM BLICKPUNKT: Jobsuche im Internet stellt insbesondere
die Möglichkeiten des WWW bei der Suche nach
einem Arbeitsplatz vor. Die Broschüre erklärt, was es
zu beachten gilt, damit aus dem Suchen ein Finden
wird. Im Vordergrund steht die Perspektive der Stellensuchenden
[…zur Broschüre (PDF) "Jobsuche im Internet"]
Hier und jetzt im Netz (April 2011)
Die Stecknadel hat ausgedient, um Orte auf Landkarten
und Stadtplänen zu markieren. Denn im Internet
ist das kleine Hilfsmittel zum großen Alleskönner geworden.
Seitdem Google und Microsoft ihre digitalen
Karten-Dienste gestartet haben, werden sogenannte
ortsbasierte Dienste im Internet immer beliebter.
Dabei handelt es sich um eine wachsende Zahl von
Angeboten, die den aktuellen Standort des Nutzers
ermitteln, um abhängig davon Informationen anzuzeigen
und Suchanfragen zu bearbeiten.
Vor allem unterwegs sind ortsbasierte Dienste nützlich,
weil relevante Informationen an Ort und Stelle
abgerufen werden. Mit wenigen Klicks beantworten
die Anwendungen viele Fragen: Wo befinde ich mich?
Was und wer ist in der Nähe? Wie komme ich zu
meinem Ziel?
[…zur Broschüre (PDF) "Hier und jetzt im Netz"]
Bild im Netz (April 2011)
Das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend
Worte“ besagt, dass die mit einem Bild verbundene
Aussage oft einen unmittelbareren und nachhaltigeren
Eindruck hinterlässt, als ein umfangreicher
Text, der den gleichen Inhalt zu erläutern versucht.
Nachweislich wird dieses Sprichwort seit 1921 im angelsächsischen
Sprachraum verwendet – interessanterweise
hatte es seinen ersten Auftritt in einer Werbefachzeitschrift.
Mit dem Slogan „One Look is Worth
A Thousand Words“ wurde die Nutzung von Werbeaufdrucken
auf Straßenbahnen angepriesen. Das Prinzip
des Bilds als Botschaft wurde hier also bereits zielgerichtet
umgesetzt.
[…zur Broschüre (PDF) "Bild im Netz"]
Kommunikation im Netz (März 2011)
Das Internet hat die Kommunikationsmöglichkeiten in
den vergangenen Jahren grundlegend erweitert. Die
Onlinekommunikation – zu Beginn meist über E-Mail
oder Chat – gehörte von Anfang an zu den meistgenutzten
Anwendungen.
Inzwischen haben sich die Kommunikationsformen
stark ausdifferenziert: Kommunikation im Netz reicht
von der Veröffentlichung von Informationen über die
eigene Person, über den kommunikativen Austausch
zwischen zwei oder mehr Personen über bestimmte
Inhalte bis hin zur in Echtzeit erfolgenden Unterhaltung
mithilfe von Chat, Skype oder Tweets. Ausdifferenziert
haben sich damit auch die Möglichkeiten,
kleinere und größere Adressatengruppen anzusprechen.
Bei Facebook, Twitter oder in Blogs können
sich die Nachrichten, Berichte oder Aufrufe schnell an
eine mehr oder weniger unüberschaubare Menge von
Personen richten.
[…zur Broschüre (PDF) "Kommunikation im Netz"]
Frauen in Medienberufen (August 2010)
Nordrhein-Westfalen zählt zu den Bundesländern mit
den meisten Medienunternehmen und den meisten
Beschäftigten in diesem Bereich – unter ihnen sind
zahlreiche Frauen. Ein Job im Medienbereich ist unter
jungen Menschen heiß begehrt. Das gilt insbesondere
für junge Frauen – egal ob es um Fernsehen, Hörfunk,
Werbung, Design, Film oder anderes geht.
Doch welche Vorbilder gibt es? Welche Ausbildungs- oder
Studienmöglichkeiten bieten sich ihnen? Welche
Voraussetzungen müssen jeweils erfüllt werden? Wo
findet man notwendige Informationen? Und gibt es bereits
vor dem Studium oder der Ausbildung die Möglichkeit,
sich dem Wunschberuf einmal zu nähern?
[…zur Broschüre (PDF) "Frauen in Medienberufen"]
Älter werden mit Medien (August 2010)
Unser Alltag medialisiert sich zunehmend. Über 60
Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland sind Computerarbeitsplätze.
Zugleich steigt der Anteil älterer Bevölkerungsgruppen
kontinuierlich an. 2010 ist bereits
jede(r) fünfte Bürger(in) in Nordrhein-Westfalen mindestens
65 Jahre alt. Die Lebenserfahrenen stellen die
am stärksten wachsende Gruppe der Internet-User,
und speziell auf sie zugeschnittene Websites und weitere
Medienangebote verlassen das Nischendasein.
Kaum ein Mobilfunkgeräte-Shop kommt noch ohne
Telefone aus, die unkompliziert zu bedienen sind. Der
Markt für Senioren boomt.
Was können Medien im und für das Alter leisten,
und warum sind einige Gruppen der Älteren von ihrer
Nutzung ausgeschlossen, ohne es zu wollen? Wie
funktioniert das Alter(n) mit Medien? Was bietet das
Internet für ältere Menschen? Und mit welchen technischen
und sozialen Entwicklungen ist zu rechnen?
IM BLICKPUNKT: Älter werden mit Medien beschäftigt
sich mit diesen Fragen und bietet Tipps zu beispielhaften
Initiativen und Projekten, insbesondere mit
Blick auf Medien im Digital- und Onlinebereich.
[…zur Broschüre (PDF) "Älter werden mit Medien"]
Bezahlen im Web (August 2010)
Der kleine Junge steht vor einer Ladentheke, auf der
große Bonbongläser locken. Er kauft einige Karamellbonbons,
zahlt – und isst das erste direkt im Laden.
In der nächsten Szene ist er längst erwachsen, die
Verkäuferin deutlich ergraut, aber die Szene läuft immer
noch genauso ab: Er kauft, zahlt und steckt sich
das Bonbon in den Mund. Bloß ein TV-Spot? Eine
romantisch aufgeladene Erinnerung an die gute alte
Zeit? Eine Szene aus dem Wirtschaftsleben mit Auslaufcharakter?
Der Onlinehandel boomt. Mittlerweile ist alles über
das Internet handelbar – vom Auto über Bonbons bis
hin zu einzelnen Musikstücken oder Zeitungsartikeln.
Rund um die Uhr sind die „Ladentheken“ hier geöffnet,
ohne dass die Menschen ihr Haus verlassen
müssten – und Verkäufer(innen) noch gebraucht würden.
Während Ende 2008 nur jede(r) zweite Deutsche
online einkaufte, waren es einer Umfrage des Marktforschungsinstituts
Forsa zufolge 2009 bereits zehn
Prozent mehr. Dadurch findet auch das Bezahlen im
Web immer mehr Verbreitung. Gleichzeitig ist der Onlinezahlvorgang
der häufigste Abbruchgrund für den
Onlinekauf. Paradox?
[…zur Broschüre (PDF) "Bezahlen im Web"]
Medienland NRW 2010 (Juni 2010)
Nordrhein-Westfalen gehört seit Jahren zu den führenden Standorten der Medien- und Kommunikationsbranche in Deutschland und Europa. Die Medien- und Kommunikationswirtschaft ist in Nordrhein-Westfalen dynamisch gewachsen und nimmt eine wichtige Position in der regionalen Wirtschaftsstruktur ein.
Die knapp 67.000 Unternehmen am Medienstandort Nordrhein-Westfalen erwirtschafteten 2008 einen Umsatz von fast 115 Mrd. Euro. Sie bietet mehr als 370.000 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Stand Mitte 2009) spannende berufliche Tätigkeiten. Hinzu kommt, dass gerade in der Medien und Kommunikationswirtschaft überdurchschnittlich viele Freiberufler tätig sind – geschätzt werden je nach Bereich zwischen 25 und 40 Prozent.
[…zur Broschüre (PDF) "Medienland NRW 2010"]
Open Content (November 2009)
Wissen, Information und Unterhaltung
sind im Internet in großer Vielfalt zu finden.
Literatur, Forschungsergebnisse, aktuelle
Musik, Filme, Bilder und Videos
sind oft nur einen Mausklick entfernt;
per Kopie oder Download
kann das Material einfach auf
dem eigenen Rechner
landen.
Im Prinzip könnten sich Wissenschaftler des Wissens ihrer Vorgänger bedienen und Lehrerende sich ihr Unterrichtsmaterial aus dem Internet besorgen, Cineasten sich ihr eigenes digitales Filmarchiv zu Hause einrichten und Musikliebhaber ihre wachsende Musiksammlung pflegen.
[…zur Broschüre (PDF) "Open Content"]Nachhaltigkeit und Medien (November 2009)
„RTL Group veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht“
– „Medienforscher untersuchen
TV-Präsenz von Nachhaltigkeitsthemen“
– „ProSieben veranstaltet
Nachhaltigkeitstag ‚Green Seven-Day‘“ – „CeBIT befasst sich mit
Green IT“ – „econsense | Forum
Nachhaltige Entwicklung
der Deutschen Wirtschaft
schreibt Journalistenpreis
für Nachhaltigkeitsreportagen
aus.“
[…zur Broschüre (PDF) "Nachhaltigkeit und Medien"]
Digitale Weiterbildung (Juni 2009)
Digitale Weiterbildung oder „Die Qual der richtigen Wahl“: In den vorangegangenen Jahren haben Computer und Internet dazu geführt, dass unter der Überschrift E-Learning neue digitale Weiterbildungsformen entstanden sind. Diese wirken sich auf die Umsetzung des häufig angemahnten „Lebenslangen Lernens“ aus und beeinflussen die Art und Weise, wie berufliche Weiterbildung organisiert ist: Eher starre, festgefügte Curricula werden durch neue, digitale Formen abgelöst und bieten flexible, bedarfsgerechtere Möglichkeiten.
[…zur Broschüre (PDF) "Digitale Weiterbildung"]
E-Demokratie (Juni 2009)
Die Demokratie oder Volksherrschaft in Deutschland ist eine indirekte und repräsentative Herrschaftsform. Die Herrschaft der Repräsentant(innen) wird durch Wahlen legitimiert. In einer Demokratie geht es aber auch um das aktive verantwortliche Mitgestalten von Bürger(innen) im eigenen Alltag – in den Städten und Kommunen, in Vereinen und Verbänden oder ganz allgemein in der Zivilgesellschaft.
Die klassischen Medien, wie etwa Print und Rundfunk, können dabei indirekt als Instrumente demokratischer Partizipation wirken. Sie erzeugen ein öffentliches Interesse für Themen und bieten so Möglichkeiten der vertiefenden Beschäftigung mit Inhalten. Medien unterstützen dadurch den demokratischen Diskurs innerhalb unserer Gesellschaft.
[…zur Broschüre (PDF) "E-Demokratie"]
Social Communities (Juni 2009)
schülerVZ, wer-kennt-wen, MySpace oder
Facebook – fast jeder hat zumindest einen
dieser Namen im Fernsehen, im Radio,
im Bekannten- oder Freundeskreis
schon mal gehört oder darüber in
der Zeitung gelesen. Hinter diesen
Namen verbergen sich Social
Communities. Der
Begriff bezeichnet soziale
Gemeinschaften im
Netz, die im Grunde wie
Gruppen und Gemeinschaften
in der nichtvirtuellen
Welt funktionieren:
Hier wie da
schließen sich Menschen
mit ähnlichen oder
gleichen Interessen zusammen,
knüpfen Kontakte
und tauschen sich aus. Ob der Verein der
Kleingärtner, die Bürgerinitiative für die
Einführung einer Tempo 30-Zone oder die
örtliche Pfadfindergruppe – der Kontakt
entsteht über ein gemeinsames Hobby
oder Anliegen oder einfach aus dem
Wunsch nach Gemeinschaft.
[…zur Broschüre (PDF) "Social Communities"]
Internetkriminalität (November 2008)
Fast vier Millionen Deutsche sind schon einmal Opfer von Computer-
oder Internetkriminalität geworden. Sieben Prozent aller
Computernutzer ab 14 Jahren haben bereits einen finanziellen
Schaden beispielsweise durch Viren, bei Online-Auktionen oder
durch Datenmissbrauch beim Onlinebanking erlitten. Für die
meisten Nutzerinnen und Nutzer gehört Sicherheitssoftware immer
noch nicht zum Standard, so die Ergebnisse einer Studie
im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien (BITKOM) vom Juni 2008.
[…zur Broschüre (PDF) "Internetkriminalität"]
Medienkonvergenz (September 2008)
Radiohören mit dem Handy, Fernsehen am Computer, Telefonieren über das Internet – vielleicht
haben Sie eine dieser Möglichkeiten selber schon ausprobiert oder es ist Ihnen sogar zur Gewohnheit geworden.
Wenn Sie Telefon und Radio, Fernseher und Computer derzeit noch völlig unabhängig voneinander verwenden,
wird sich dies in Zukunft wahrscheinlich ändern. Denn die Funktionalitäten dieser Geräte nähern sich einander an.
[…zur Broschüre (PDF) "Medienkonvergenz"]
Web 2.0 (September 2008)
Im Jahr 2007 waren allein in Deutschland rund 40 Millionen Menschen online. Auch wenn viele von ihnen mit dem Begriff Web 2.0 nicht unbedingt etwas anfangen können, nutzen sie oftmals bereits Angebote und Anwendungen, die damit bezeichnet werden: Ob sie sich die neuesten Clips bei Youtube oder die gestern verpasste (Fernseh-)Sendung in der Online-Mediathek der Fernsehanbieter ansehen, Kochrezepte bei Chefkoch.de abrufen oder eigene Tipps und Rezepte einstellen, die Fotos aus dem letzen Urlaub bei Flickr hochladen, das Hotel bewerten oder Artikel auf Nachrichtenseiten kommentieren – sie sind im Web 2.0. Und dabei nutzen sie nur einen kleinen Teil dessen, was das Web 2.0 ausmacht.
[…zur Broschüre (PDF) "Web 2.0"]
Barrierefreies Internet (Dezember 2006)
Stellen Sie sich vor, Sie schlagen eine Zeitung auf und sie beginnt mit den Worten „Neue Seite, Kopfzeile, unbenannter Artikel, Bild, Bildunterschrift, Bild…“. Eine unerfreuliche Vorstellung? Aber genau so erleben viele Menschen das Internet. Nach wie vor sind zahlreiche Webangebote so konzipiert, dass sie z.B. für blinde oder sehbehinderte Menschen kaum zu nutzen sind. Dabei ist es weder zwangsläufig teurer noch unattraktiver, so genannte „barrierefreie“ Webangebote zu gestalten.
[…zur Broschüre (PDF) "Barrierefreies Internet"]
Open Source & Open Content (Oktober 2006)
PC-Nutzer(innen)
wissen, dass für die Arbeit am und mit dem Computer verschiedene Dinge
wichtig sind: geeignete Geräte, also Hardware, geeignete Programme, also
Software, und nicht zuletzt passende Inhalte, also Content. Während die
Beschaffung von Hardware immer günstiger wird, gilt das für Software
und Content nicht in gleichem Maße. Über kommerzielle Anbieter sind
hier die Anschaffungs- und Nutzungskosten vergleichsweise hoch. Eine preiswerte
Alternative kann die Verwendung von Open Source-Software und Open Content sein.
[…zur Broschüre (PDF) "Open Source & Open Content"]




