„Ein Liebesbrief an das Fernsehen“ - Impressionen von der Preisverleihung

 

Seit dem 26. März gibt es einen neuen Eintrag im „Grimme-Buch der Rekorde“: Gleich sieben Preisträger konnten sich über die begehrte Grimme-Trophäe für die Produktion „Kommissar Süden und der Luftgitarrist“ freuen. Darunter der achte Grimme-Preis für Regisseur Dominik Graf – das ist in der Grimme-Geschichte einmalig.

 

Doch bevor dieser neue Rekord offiziell aufgestellt wurde, konnte sich eine Großzahl anderer Preisträger in den drei Kategorien „Information & Kultur“, „Unterhaltung“ und „Fiktion“ freuen.

 

Ina Müller freute sich über einen Preis für ihr Format „Inas Nacht“. Auf der Bühne verriet die überglückliche Fernsehfrau, dass es eigentlich nur ein Kriterium gebe, das ihre Gäste erfüllen sollten: „Am liebsten eklig oder toll!“

 

Aljoscha Pause erhielt den Grimme-Preis Spezial für seine Dokumentation „Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fussball.“ Pause erklärte, dass dieser Preis hoffentlich eine sukzessive Entwicklung des (Tabu-)Themas anstoße.

 

Helmar Weitzel, der den Sonderpreis Kultur des Landes NRW einheimste, bot auf der Bühne eine ganz besondere Showeinlage: Seine ausgezeichnete Sendung „Willi wills wissen – Wie macht der Künstler Kunst?“ führte er gleich auf der Bühne fort. Er kreierte vor den Augen des Publikums in einer spontanen Performance ein abstraktes Bild und ließ es sich nicht nehmen, sich danach in seinem schwarzen Anzug darin zu räkeln.

 

Doppelten Grund zum Feiern hatten gleich drei Preisträger: Morten Kühne („heute-show“), Friedemann Fromm („Die Wölfe“) und René Dame („360° Grad Geo-Reportage: Die Bambusbahn von Kambodscha“) konnten sich nicht nur über den Grimme-Preis freuen, sondern hatten am gleichen Tag auch noch Geburtstag.

 

Musikalisch untermalt wurde die Verleihung von LaBrassBanda, die bayerische Blasmusik neu zu definieren wussten - und das sogar barfuß! Mit ihren Liedern sorgten sie im Theater der Stadt Marl für viel gute Laune.

 

Moderation Désirée Nosbusch kam beim Publikum mit ihrer charmant witzigen und aufgeweckten Art gut an. Ihr Resümee: „Der 46. Adolf-Grimme-Preis war ein Liebesbrief an das Fernsehen. Lesen Sie ihn, schreiben Sie ihn, leben Sie ihn!"

 

Fotos des Presseempfangs (15 Bilder .zip-Datei)

 

 

Fotos der Preisverleihung (15 Bilder .zip-Datei)

Vertreter der Presse können sich hier für den Presseempfang und die anschließende Preisverleihung am 26. März akkreditieren. (mehr...)

 

 

Vertreter der Presse können sich hier für die Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger am 10. März anmelden. (mehr...)

 

 

Die Jurys des Adolf-Grimme-Preises haben von ihrem im Statut geregelten Recht zur Nachnominierung Gebrauch gemacht und insgesamt fünf Beiträge nachbenannt.

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52 Sendungen haben die Vorauswahlkommissionen für die Endjurys beim 46. Adolf-Grimme-Preis ausgewählt. In einer Pressekonferenz wurde die Bilanz des TV-Jahres 2009 am 3. Februar vorgestellt. (mehr…)

 

 

Einen Rückblick auf die 45. Adolf-Grimme-Preis-Verleihung mit allen Preisträgern finden Sie hier...

Ihre Vorschläge

Alle Fernsehzuschauer haben die Möglichkeit, TV-Produktionen für den Adolf-Grimme-Preis 2011 vorzuschlagen. Die Nominierungskommission sichtet alle eingegangenen Vorschläge und prüft, welche Beiträge es in die Endrunde des Adolf-Grimme-Preises schaffen. Welche Bedingungen die Sendungen erfüllen müssen, um für den Wettbewerb zugelassen zu werden, können Sie dem Statut entnehmen. Wenn Sie eine Fernsehproduktion vorschlagen möchten, schreiben Sie uns!

Termine

Nominierungskommissionen „Fiktion“ / „Information & Kultur“ / (Spezial)

1. Sitzung: 7.-10. September 2010
2. Sitzung: 23.-26. November 2010
3. Sitzung: 17.-21. Januar 2011

Nominierungskommission „Unterhaltung“ / (Spezial)

19.-21. Januar 2011

Auslosung der Reihenfolge des Wettbewerbsprogramms

25. Januar 2011

PK zur Bekanntgabe der Nominierungen

26. Januar 2011

Jurys „Fiktion“ / „Information & Kultur“ / „Unterhaltung“

5.-10. Februar 2011

Bergfest:

8. Februar 2011

PK zur Bekanntgabe der Preisentscheidungen

16. März 2011

Preisverleihung

1. April 2011

Der Adolf-Grimme-Preis wird gefördert aus Mitteln des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.