Statut

Der Adolf-Grimme-Preis ist der Fernsehpreis des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Er wird vom Adolf-Grimme-Institut in Marl veranstaltet. Mit einem Adolf-Grimme-Preis werden Produktionen aus allen Genres und Programmsparten ausgezeichnet, welche die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Form und Inhalt Vorbild für die Fernsehpraxis sein können.

Darüber hinaus kann der Preisstifter Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um das Fernsehen verdient gemacht haben, mit einer Besonderen Ehrung auszeichnen. Das Adolf-Grimme-Institut und der Beirat des Adolf-Grimme-Preises können dafür Vorschläge unterbreiten.

Im Rahmen des Adolf-Grimme-Preises kann ein Sonderpreis Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben werden. Er geht an eine Produktion, welche aufgrund ihrer vorbildlichen ästhetischen, informativen, orientierenden und emotionalen Qualitäten zur spezifischen kulturellen Bildung von Kindern beiträgt; besonders gewürdigt werden können dabei Produktionen, welche die mediale Kompetenz und die Weiterentwicklung medialer Formen fördern.

Die PDF-Version der gültigen Statuten zum Download kann hier abgerufen werden.

Die Wettbewerbsbedingungen für den 47. Adolf-Grimme-Preis 2011

 

Der 47. Adolf-Grimme-Preis 2011 ist für im Zeitraum vom 15. Januar 2010 bis 15. Januar 2011 erstmals ausgestrahlte Fernsehproduktionen ausgeschrieben. Er wird in den drei Wett­bewerbskategorien Fiktion, Information & Kultur und Unterhaltung vergeben. In diesen Kategorien können zusammen 12 Adolf-Grimme-Preise verliehen werden. Darunter kann in jeder Kategorie eine Auszeichnung für eine spezifische Programmleistung (Spezial) vergeben werden. Fernsehanstalten, Produktionsunternehmen und das Publikum können Sendungen oder spezielle Fernsehleistungen für den Adolf-Grimme-Preis vorschlagen. Über die Nominierungen und Auszeichnungen entscheiden vom Adolf-Grimme-Institut berufene Kommissionen und Jurys. Die Auszeichnungen des 47. Adolf-Grimme-Preises werden am 1. oder 2. April 2011 in Marl verliehen.