Alles Bemerkenswerte, Empfehlenswerte und Sehenswerte

Das neue JAHRBUCH FERNSEHEN 2010 ist erschienen

(Marl / Berlin) Vier bemerkenswerte Essays, ein aufschlussreiches Gespräch mit Martin Hoffmann, dem ehemaligen Sat.1-Programmgeschäftsführer und bis März Geschäftsführer der MME Moviement-AG, einen außergewöhnlichen Rückblick auf das vergangene Fernsehjahr von Dietrich Leder  sowie einen lückenlosen Serviceteil für die Kommunikationsbranche präsentiert das neue JAHRBUCH FERNSEHEN 2010.

Hans-Peter Siebenhaar, Wirtschaftsredakteur des „Handelsblatt“, erzählt in seinem Essay „Teleclub, Premiere, Sky ...“ die Geschichte des vom Niedergang bedrohten Pay-TV in Deutschland und zeigt Wege auf, wie der kränkelnde Abo-Sender „Sky“ doch noch eine wirtschaftliche story of success schreiben könnte.
Wie sich das klassische Fernsehen und die TV-Produzenten für die Zukunft im Internet wappnen und versuchen, das unbekannte Terrain für sich zu erobern, beschreibt Jahrbuch-Fernsehen-Redakteurin Sabine Sasse in „Die Jäger des digitalen Schatzes“. 

Der Hamburger Journalist und Buchautor René Martens spürt in seinem Essay „Nach uns die Sintflut“ dem Zustand der TV-Fiction im Zusammenhang mit dem Fall Doris J. Heinze nach und fragt, ob die so oft beklagte schwache Qualität der5 fiktionalen TV-Produktion vor allem strukturelle Ursachen hat.

FAZ-Redakteur Marcus Jauer geht in seinem Essay „Zwischen Adler und Ameise“ der Frage nach, wie Berichterstattung über Politik im Fernsehen funktioniert und reist einen Tag lang durch den politischen Berichterstattungsbetrieb.
Am Schluss führen Lutz Hachmeister und Sabine Sasse ein Gespräch mit dem scheidenden MME-Moviement-Geschäftsführer Martin Hoffmann über Privatfernsehen, Event-Fernsehen, Zuschauer und erfolgreiche Serien.
Eingeleitet wird der Band mit einem Editorial des Mitherausgebers Lutz Hachmeister. Er analysiert die bedenkliche Situation der Medienseiten und plädiert für eine „einflussreiche, mit den Möglichkeiten des Mediums vertraute, aber nicht allzu komplizenhafte Fernseh- und Medienkritik“.

Neben diesen medienpolitischen Anmerkungen und Ausblicken zum TV-Geschehen zieht das JAHRBUCH FERNSEHEN 2010 wie gewohnt eine Bilanz der vergangenen zwölf Fernsehmonate: mit spitzen TV-Kritiken zu wichtigen und originellen Sendungen des Jahres sowie dem ausgedehnten, detailreich einordnenden Jahresrückblick von Dietrich Leder.

Über alles Bemerkenswerte, Empfehlenswerte und Sehenswerte im vergangenen Fernsehjahr informiert konzentriert die Dokumentation der renommiertesten Fernsehpreise: des Adolf-Grimme-Preises, des Robert-Geisendörfer-Preises, des Fernsehfilm-Preises der deutschen Akademie der Darstellenden Künste und des Deutschen Fernsehpreises.

Wie immer bietet das JAHRBUCH FERSEHSEN den aufwändigsten und aktuellsten Serviceteil der Medien- und Kommunikationsbranche. Auf über 300 Seiten finden sich die wichtigsten Daten und Fakten des deutschen und des internationalen Medienmarkts, etwa zu den Umsätzen der größten Medienkonzerne der Welt. Geboten werden auch Informationen zu deutschen und internationalen Fernsehpreisen sowie eine Auswahl der wichtigsten Branchen- und Festival-Termine.

Weiter gibt es eine Vielzahl von Kontaktdaten und Ansprechpartnern: von TV- und Medienredaktionen über Dienstleister bis zu Produktionsfirmen, Landesmedienanstalten und zu den Medienverantwortlichen der EU, des Bundes und der Länder. Mit dem Adressverzeichnis von deutschsprachigen und internationalen Fachpublikationen ist das JAHRBUCH FERNSEHEN in dieser Vollständigkeit ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Redaktionen, Verlage und Medienunternehmen. Unter www.jahrbuch-fernsehen.de finden sich Informationen und Leseproben zur aktuellen Ausgabe.

Das nunmehr im 19. Jahr erscheinende JAHRBUCH FERNSEHEN mit einem aktuellen Gesamtumfang von 585 Seiten ist anerkannte Standardpublikation und ein unverzichtbarer Kompass der gesamten TV-Landschaft. Die Herausgeber – das Adolf-Grimme-Institut, die Deutsche Kinemathek, die Fachzeitschrift „Funkkorrespondenz“, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik – bürgen für die journalistische Qualität und die medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation. Zu beziehen ist das JAHRBUCH FERNSEHEN 2010 über das Adolf-Grimme-Institut (www.grimme-institut.de).

Dieter Anschlag/Claudia Cippitelli/Lutz Hachmeister/Uwe Kammann/Peter Paul Kubitz/Petra Müller (Hrsg.): Jahrbuch Fernsehen 2010. Marl/Berlin 2010, 585 Seiten, Broschur, 34,90 Euro, ISBN: 978-3-9813465-0-3; ISSN 0949-9997  
Redaktionsleitung: Sabine Sasse

Satz & Layout: Christian Vahldiek, Mediendesignbüro, Berlin, www.mediendesignbuero.de

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Presse-Anfragen und Rezensionsexemplare Adolf-Grimme-Institut
Hildegard Engler
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Der Inhalt im Überblick

Editorial

Top Ten: Die zehn Favoriten der Herausgeber.

Hans-Peter Siebenhaar: Aufstieg und Fall des Privatfernsehens.
Warum das deutsche Pay-TV scheiterte und wie es vielleicht doch noch eine Erfolgsgeschichte werden könnte.

Sabine Sasse: Jäger des digitalen Schatzes.
Wie sich das klassische Fernsehen und die TV-Produzenten für die Zukunft im Internet wappnen.

René Martens: Nach uns die Sintflut.
Warum der Fall Heinze symptomatisch für den Zustand der TV-Fiction in Deutschland ist.

Marcus Jauer: Zwischen Adler und Ameise.
Eine Reise durch den politischen Berichterstattungsbetrieb.

Martin Hoffmann: Wir haben uns um den Zuschauer gekümmert.
Ein Gespräch mit dem scheidenden MME-Moviement-Geschäftsführer über Privatfernsehen, Event-Fernsehen, Zuschauer und erfolgreiche Serien, geführt von Lutz Hachmeister und Sabine Sasse.

Dietrich Leder: Unendlicher Spaß und tiefe Depression.
Das Fernsehjahr 2009 im Rückblick: 12 Analysen und 12 Bilder.
Programmkritik

Die besten Fernsehkritiken 2009
Der 46. Adolf-Grimme-Preis 2010
Der 26. Robert Geisendörfer Preis 2009
Der Deutsche Fernsehpreis 2009
Das Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2009

 

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Der Inhalt 2009

Das Inhaltsverzeichnis zum aktuellen Jahrbuch Fernsehen können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Cover-Bildergalerie

Wer hat in den vergangenen Jahren das Cover des JAHRBUCH FERNSEHEN geschmückt? Hier geht es  weiter zur Bildergalerie.