Das Adolf-Grimme-Institut

Das Adolf-Grimme-Institut zählt zum kleinen Kreis renommierter Forschungs- und Dienstleistungseinrichtungen in Europa, die sich mit Fragen der Medienpolitik und Kommunikationskultur befassen.
Das Adolf-Grimme-Institut versteht sich als Forum für die kommunikationspolitische Debatte in der Bundesrepublik Deutschland und leistet medientheoretische und medienpraktische Bildungsarbeit.

Aufgaben

Seine Aufgaben liegen in der Beobachtung, Analyse und Bewertung von Medienangeboten und -entwicklungen – vom Fernsehen über den Hörfunk bis zu Multimedia – sowie im Kompetenz- und Wissenstransfer zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. In der Öffentlichkeit sind besonders die beiden Qualitätswettbewerbe des Instituts bekannt: der Adolf-Grimme-Preis für vorbildliches Fernsehen und der Grimme Online Award für hervorragende Qualitätsangebote im Netz.

Standort

Das Institut hat seinen Sitz in Marl in Nordrhein-Westfalen, zwischen Ruhrgebiet und Münsterland gelegen, einer Stadt, deren langjährige Tradition medienkritischer Arbeit auch zur Gründung des Adolf-Grimme-Instituts führte.

Gesellschafter

Das Adolf-Grimme-Institut hat die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Gesellschafter des Adolf-Grimme-Instituts – Gesellschaft für Medien, Bildung und Kultur mbH – sind der Deutsche Volkshochschul-Verband, der Westdeutsche Rundfunk, das Zweite Deutsche Fernsehen, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die Filmstiftung NRW und die Stadt Marl.

Auftraggeber

Zu den Auftraggebern des Adolf-Grimme-Instituts zählen Rundfunkanbieter und Medienunternehmen, Landesmedienanstalten, Ministerien, Stiftungen und Bildungsorganisationen.

Förderung

Das Adolf-Grimme-Institut erhält Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Marl.

 

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Arbeitsbereiche

Adolf-Grimme-Preis

Der Adolf-Grimme-Preis, gestiftet vom Deutschen Volkshochschul-Verband und seit 1964 vergeben, gilt als die renommierteste Auszeichnung für Qualitätsfernsehen in Deutschland. Prämiert werden alljährlich Produktionen und Fernsehleistungen, die (laut Statut) "die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können".
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Grimme Online Award

Mit dem Grimme Online Award werden seit dem Jahr 2001 vom Adolf-Grimme-Institut qualitativ hochwertige Websites ausgezeichnet. In den vier Kategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung sowie Spezial werden insgesamt maximal acht Preise vergeben.
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Grimme Medienbildung

Die Entwicklung neuer Kommunikationsmedien verlangt neue Qualifikationen (Stichwort: Medienkompetenz) und konfrontiert Bildungsorganisationen mit neuen Herausforderungen. Das Referat Bildung ist zuständig für die Medienaktivitäten des Adolf-Grimme-Instituts, die sich an die Weiterbildung richten. Dazu gehören Online- und andere Medienprojekte, Publikationen, Veranstaltungen sowie konzeptionelle Studien.

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Grimme-Akademie

Die Grimme-Akademie versteht sich als praxis- und serviceorientierter Partner der Medienbranche. Das Aus- und Fortbildungskonzept dient als Ergänzung des "learning by doing" und soll Qualifikationsdefizite aus der Praxis systematisch ausräumen. Andere Fortbildungsofferten der Akademie richten sich an Fernsehmacher, die gezielt neue Qualifikationen und Kompetenzen erwerben wollen.
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Grimme Publikationen

Die Zeitschrift "grimme" erscheint zum Grimme Online Award und zum Adolf-Grimme-Preis. Ausführliche Vorstellungen aller Preisträger, Essays zu Medientrends und wichtigen Themenschwerpunkten, Berichte aus den Jurys und mehr finden sich in den beiden Publikationen, die kostenlos beim Adolf-Grimme-Institut bestellt werden können. Das "Jahrbuch Fernsehen", herausgegeben vom Adolf-Grimme-Institut, der Deutschen Kinemathek, der Funkkorrespondenz mit Unterstützung des Rheinischen Merkurs, dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, hat sich als unverzichtbares Nachschlagewerk über die TV-Geschehnisse des jeweils zurückliegenden Jahres etabliert. Daneben veröffentlicht das Institut verschiedene Publikationen zu seinen Projekten und Veranstaltungen.
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Adolf-Grimme-Preis
Grimme Online Award
Grimme Medienbildung
Grimme-Akademie
Grimme Publikationen

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Hier arbeiten wir

2004/2005 wurde das Institut durch den Architekten Prof. Oskar Spital-Frenking renoviert, mit Respekt vor den Qualitäten des Baus aus dem Jahr 1955, aber auch mit eigenen Akzenten.