Nominierte 2005

Information & Kultur

Dokumentarfilm / TV-Journalismus / Feature / Essay

 

Serien & Mehrteiler

 

 

Dokumentarfilm/TV-Journalismus/Feature/Essay

 

Flucht in den Tod - Frauen verbrennen sich selbst (ARD/HR)

Fernab der Hauptstadt Kabul verwischen die Grenzen zwischen Religion und Tradition - hier entscheiden Männer über das Schicksal von Frauen und berufen sich irrtümlicherweise auf den Koran.

 

Produktion: Ar´Image, Strasbourg

Buch/Regie: Sophie Rosengart, Diedier Rosengart

Kamera: Frédéric Vassort

Schnitt: Michael Klochendler

Redaktion: Meinhard Schmidt-Degenhard, Ilyas Mec

Erstausstrahlung: Sonntag, 12.9.2004, 17.30 h

Sendelänge: 30 Min.

 

 

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Abdullah Ibrahim - A Struggle for Love (ZDF/ARTE)

Ein Porträt des Jazz-Musikers Abdullah Ibrahim über dessen musikalische Leistung als Komponist und Pianist sowie über seine Auseinandersetzung mit der Emigration.

 

Produktion: Cine plus Media Service GmbH & Co. KG, Jörg Schulze

Buch/Regie/Kamera: Ciro Cappellari

Schnitt: Tania Stöcklin

Redaktion: Caroline Auret (ZDF)

Erstausstrahlung: Samstag, 23.10.2004, 22.30 h

Sendelänge: 58 Min.

 

 

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Die Rapoports - Unsere drei Leben (ZDF/ARTE)

Mitja Rapoport und Ingeborg Syllm haben nach der Flucht aus Hitler-Deutschland in den USA, Japan, Österreich und Ost-Berlin gelebt, sind beide berühmte Wissenschaftler und glauben bis heute an die Ideale einer als gescheitert geltenden Gesellschaftsform, denn sie sind bekennende Kommunisten.

 

Produktion: Ziegler Film GmbH & Co. KG, Tanja Ziegler, Claudia Bissinger

Buch/Regie: Britta Wauer, Sissi Hüetlin

Kamera: Lorenz Haarmann

Schnitt: Berthold Baule

Redaktion: Selina Riefenstahl (ARTE)

Erstausstrahlung: Mittwoch, 11.2.2004, 20.45 h auf ARTE

Sendelänge: 58 Min.

 

 

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Martin Luther King - Ein Staatsverbrechen (ZDF/ARTE)

1968 wird Martin Luther King Opfer eines Anschlags, dessen Hintergründe erst 1999 in einem Prozess in Memphis öffentlich werden. Im Urteil der Geschworenen werden sowohl die Polizei von Memphis als auch Institutionen der amerikanischen Regierung als Mittäter benannt.

 

Produktion: TAG/TRAUM Filmproduktion, Gerd Haag, Anahita Nazemi

Buch/Regie: Claus Bredenbrock, Pagonis Pagonakis

Kamera: Peter Reuther, Klaus Sturm

Schnitt: Tim Gohle

Redaktion: Martin Pieper

Erstausstrahlung: Mittwoch, 27.10.2004, 20.40 h auf ARTE

Sendelänge: 53 Min.

 

 

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Der Untergang des alten Europa (WDR/ARTE)

Eine Dokumentation, die den Ersten Weltkrieg anhand historischer Filmmaterialien aus diversen Ländern wie u. a. Deutschland, Österreich, Italien, Ungarn und neuesten Forschungsergebnissen aus einem gesamteuropäischen Blickwinkel heraus zeigt.

 

Produktion: TAG/TRAUM Filmproduktion, Gerd Haag

Buch/Regie: Werner Biermann

Schnitt: Volker Gehrke

Redaktion: Sabine Rollberg (WDR/ARTE), Gudrun Wolter (WDR)

Erstausstrahlung: Mittwoch, 28.7.2004, 20.45 h

Sendelänge: 52 Min.

 

 

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Weltreisen: Kongofieber - Mythos eines Stroms (ARD/WDR)

Eine Schiffsreise auf dem Kongo, die deutlich macht, wie sich das von den Kolonialherren und den eigenen Leuten geschändete Land am großen afrikanischen Strom nach Jahren des Bürgerkriegs verändert hat.

 

Buch/Regie: Birgit Virnich

Kamera: Martin Fischer, Norbert Kinzel

Schnitt: Gisela Müller, Michaela Rudolph

Redaktion: Hermann Feldhoff

Erstausstrahlung: Sonntag, 5.9.2004, 13.15 h

Sendelänge: 30 Min.

 

 

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Texas - Kabul (WDR/SWR/ARTE)

Ein politisches Roadmovie als Reise um den ganzen Globus, auf der Suche nach dem Sinn in Zeiten des Krieges und gleichzeitig eine Reise in die eigene Vergangenheit. Es ist ein Film, der in einem inneren und äußeren Ausnahmezustand entstanden ist.

 

Produktion: ohne gepäck filmproduktion, Zoran Solomun, Helga Reidemeister

Buch/Regie: Helga Reidemeister

Kamera: Lars Barthel, Yoliswa Gärtig

Schnitt: Dörte Völz-Mammarella

Redaktion: Sabine Rollberg (WDR), Martina Zöllner (SWR), Ulle Schröder (ARTE)

Erstausstrahlung: Montag, 8.3.2004, 22.30 h auf ARTE

Sendelänge: 93 Min.

 

 

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Citizen Berlusconi (ARTE)

Den Sommer 2003 werden die Italiener nicht so schnell vergessen - es war der Sommer des Silvio Berlusconi. Ein Sommer, der zeigte, wie gefährlich es ist, politische Macht und Medienmacht miteinander zu vermischen und wie verheerend sich eine solche Vermengung auf die Demokratie auswirken kann.

 

Produktion: ARTE

Buch/Regie: Susan Gray

Erstausstrahlung: Mittwoch, 26.5.2004, 20.40 h

Sendelänge: 56 Min.

 

 

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Hitlers Hitparade (ZDF/ARTE)

Eine Komposition von Archivfilmsequenzen aus den Bereichen Spielfilm, Amateurfilm, Lehrfilm, Trickfilm, Werbung, Propaganda - unterlegt mit zeitgenössischer Tanz- und Unterhaltungsmusik des "Dritten Reiches".

 

Produktion: C. Cay Wesnigk Filmproduktion

Regie: Oliver Axer, Susanne Benze

Redaktion: Alexander Bohr

Erstausstrahlung: Montag, 30.8.2004, 22.45 h

Sendelänge: 76 Min.

 

 

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Das Spiel ohne Ball (3sat/ZDF/HR)

In diesem persönlichen "Filmbrief" an seinen verstorbenen Bruder rekapituliert der Autor sein Leben als Fußballfan. Seine Erinnerung an die Vereine Altona 93, Hertha BSC und Chelsea London ist verbunden mit musikalischen Erinnerungen an Keith Jarrett, Janis Joplin und neben anderen nicht zuletzt Schubert.

 

Produktion: Känguruh-Film GmbH, Volker Ullrich

Buch/Regie: Alfred Behrens

Kamera: Alexander du Prel

Schnitt: Annette Muff

Redaktion: Nicole Baum (ZDF), Lili Kobbe (HR)

Erstausstrahlung: Sonntag, 24.10.2004, 21.15 h auf 3sat

Sendelänge: 83 Min.

 

 

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Amok in der Schule - Die Tat des Robert Steinhäuser (ARD/SWR)

Dokumentarfilm über das Massaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002. Über die persönliche Schuld Robert Steinhäusers hinausgehend, reflektiert der Film die Frage nach den gesellschaftlichen Hintergründen der Tat.

 

Produktion: Odyssee-Film, Thomas Schadt

Buch/Regie: Thomas Schadt, Knut Beulich

Kamera: Thomas Schadt, Thomas Keller, Bernadette Paassen

Schnitt: Thomas Wellmann

Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri (SWR)

Erstausstrahlung: Mittwoch, 21.4.2004, 23.00 h

Sendelänge: 90 Min.

 

 

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Neruda (ARD/SWR/ARTE)

Ein vielschichtiges Portrait des Dichters und Politikers Pablo Neruda auf seiner Suche nach kultureller Identität, Wahrheit und Gerechtigkeit. Der Film orientiert sich vor allem an Nerudas Biographie "Ich bekenne, ich habe gelebt", zeigt aber auch sein Leben in all seinen Widersprüchen.

 

Produktion: SWR, Peter Latzel

Buch/Regie: Ebbo Demant

Kamera: Jürgen Bolz

Schnitt: Isabelle Allgeier

Redaktion: Peter Latzel

Erstausstrahlung: Montag, 5.7.2004, 22.30 h

Sendelänge: 120 Min.

 

 

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Fischer & Fischer (WDR)

Zwei Schwaben - Joschka Fischer und Gotthilf Fischer - zwei Selfmade- Männer, die Massen hinter sich versammeln müssen, im Vergleich. Der erfolgreiche Politiker ohne Politikstudium neben dem erfolgreichen Musiker und Chorleiter ohne Musikstudium.

 

Produktion: Beta Bande, Lothar Schröder

Buch/Regie: Lothar Schröder

Kamera: Michael Gerloff, Dierk Fechner

Redaktion: Matthias Kremin

Erstausstrahlung: Freitag., 26.11.2004, 20.15 h

Sendelänge: 45 Min.

 

 

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Tage und Nächte in Paris (ARD/SWR/WDR)

Ein witziger und intelligenter Streifzug Georg Stefan Trollers durch Pariser Stadtviertel und Milieus und eine Zeitreise, die den bis heute bestehenden Mythos der Stadt ergründet, auch durch das Aufzeigen von Veränderungen, Gegensätzen und Spannungen.

 

Produktion: Kick Film GmbH München, Jörg Bundschuh

Buch/Regie: Georg Stefan Troller

Kamera: Roland Wagner

Schnitt: Carmen Kirchweger

Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri (SWR), Enno Hungerland (WDR)

Erstausstrahlung: Mittwoch, 1.12.2004, 23.15 h

Sendelänge: 60 Min.

 

 

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Europas neue Sklaven (ZDF/ARTE)

Der Film beleuchtet die heutige Situation der Arbeitsmigranten in der EU und zeigt am Beispiel Spanien, wie schwer sich ein ehemaliges Auswanderungsland mit dem Wandel zum Einwanderungsland tut.

 

Produktion: ZDF/ARTE, Wilhelmine Burkhardt

Buch/Regie: Rolf Pflücke

Kamera: Kurt Moser

Schnitt: Brigitte Dombo

Redaktion: Reinhart Lohmann

Erstausstrahlung: Dienstag, 22.6.2004, 20.45 h

Sendelänge: 44 Min.

 

 

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Geraubte Jugend - Junge Dienstmädchen in Europa (ARTE)

Die Dokumentation begleitet zwei junge Marokkanerinnen ein Jahr lang durch ihren schwierigen Alltag in Frankreich. Die beiden kamen illegal ins Land und wurden als Dienstmädchen marokkanischer Familien wie Sklaven behandelt.

 

Produktion: Son et Lumière

Buch/Regie: Bruno Ulmer

Erstausstrahlung: Donnerstag, 29.4.2004, 22.15 h

Sendelänge: 57 Min.

 

 

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Serien & Mehrteiler

 

Auf Leben und Tod - Sternstunden der Medizin (WDR/NDR/ARTE)

Vierteilige Dokumentation, der es gelingt, die unendliche Themenfülle der Medizingeschichte zu strukturieren und, viel schwieriger, sie dem Publikum greifbar und verständlich zu machen. Jede Folge steht für einen der vier Lebensabschnitte des Menschen - Rahmenstory und roter Faden ist eine Gartenparty, auf der vier Generationen einer Familie versammelt sind.

 

Produktion: Gruppe 5 Filmproduktion GmbH, Uwe Kersken

Idee und Konzeption: Uwe Kersken

Regie: Nina Koshofer, Stefan Schneider, Christian Twente

Kamera: Martin Christ, Eric Sick

Schnitt: Jens Greuner

Redaktion: Andrea Ernst (WDR/ARTE), Beate Schlanstein (WDR), Silvia Gutmann, Wolfgang Buck (NDR)

Erstausstrahlung: 22.-25.11.2004, jew. 19.00 Uhr auf ARTE

Sendelänge: 4 x 45 Min.

 

 

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Hart aber fair (WDR)

Frank Plasberg diskutiert mit Politikern, Programmdirektoren, Journalisten und Betroffenen über politische und kulturelle Reizthemen. Dabei wird das Publikum sowohl während der Redaktionsarbeit als auch während der Sendung mit einbezogen.

 

Produktion: klarlogo GmbH, Jürgen Schulte

Moderation: Frank Plasberg

Regie: Karsten Frings, Nicole Kleinert

Redaktion: Stefan Wirtz

Erstausstrahlung: 21.1.2004, jew. mittwochs um 20.15 Uhr

Sendelänge: je 90 Min.

 

 

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Samba für Singles (ARTE/WDR)

Eine zehnteilige Doku-Soap über Kontaktanzeigen, einsame Weihnachten, Blind Dates, Tanzspaß und was das Singleleben sonst noch ausmacht.

 

Produktion: Lichtblick Film & Fernsehfilmproduktion GmbH, Carl-Ludwig Rettinger

Buch/Regie/Kamera: Claudia Richarz

Buch: Carl-Ludwig Rettinger

Schnitt: Gesa Marten

Redaktion: Anett Sager (ARTE), Rolf Bringmann (WDR)

Erstausstrahlung: ab 23.5.2004, jeweils sonntags, 22.30 h

Sendelänge: je 30 Min.

 

 

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Damals in der DDR (ARD/MDR/WDR)

Eine Geschichtsdokumentation über vier Teile, die das Leben und Erleben von Menschen, die die DDR aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennen gelernt haben, in den Mittelpunkt stellt und dabei den Blick von unten wagt. "Damals in der DDR" erschließt mit Amateurfilmen, Fotos und Dokumenten ein privates Bild des DDR-Alltags neben den üblichen Propagandabildern.

 

Produktion: LOOKS Film & TV GmbH, Gunnar Dedio

Serienregie/Buch: Karsten Laske

Buch/Regie: Sven Ihden, Roland May (1); Reinhard Joksch (2); Ute Gebhardt (3); Burkhard Kunst (4)

Kamera: Max Penzel, Hans-Peter Eckardt, Marc Hennicke, Peter Klotz

Schnitt: Roland Possehl (1), Marian Otto (2), Robert Handrick (3), Kai Böge (4)

Redaktion: Ulrich Brochhagen und Wolfgang Fandrich (MDR), Beate Schlanstein (WDR)

Erstausstrahlung: ab 8.11.2004, jeweils montags, 21.45 h

Sendelänge: je 43 Min.

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