Den nächsten Social Community Day gibt es am 26. Oktober 2016 in Köln - erstmals in Partnerschaft mit dem Grimme Online Award und erstmals im Rahmen der Internetwoche Köln. Das Thema: “Soziales Engagement in Sozialen Medien”.  Beim Social Community Day werden verschiedene Möglichkeiten und Methoden des gesellschaftlichen Engagements präsentiert und diskutiert, die über soziale Medien organisiert und verbreitet werden. Zwei Panels am Vormittag sind unter anderem mit Nominierten für den diesjährigen Grimme Online Award besetzt, die durch ihre innovativen Angebote im gesellschaftlichen Bereich auf sich aufmerksam gemacht haben. Über die Erfahrung aus real existierenden Projekten und Angeboten wird sich zeigen, wie soziale Medien effektiv auch für soziales Engagement eingesetzt werden können. Die ausgewählten Beispiele veranschaulichen, wie gesellschaftliches Engagement einerseits initiiert und andererseits abgebildet werden kann – etwa in Blogs und Podcasts oder mittels sozialer Netzwerke und interaktiver Karten. Dies soll auch Gegenstand der vier Workshops am Nachmittag des Social Community Day sein.

Bei den „Medienfrauen NRW“ diskutieren erfolgreiche Medienfrauen mit den Teilnehmerinnen über Erfolgsrezepte im Job und über Voraussetzungen, Erfahrungen und Bedingungen in der Ausbildung von Medienberufen. Neben Podien geben Workshops einen intensiven Einblick in die Praxis: Vor der Kamera stehen, ins Mikrofon sprechen, Social Media nutzen oder an Überschriften feilen. Erfahrene Referentinnen erzählen, wie sie wurden, was sie sind, und geben dem Medien-Nachwuchs konkrete Tipps für den eigenen Berufsweg. Sie finden in diesem Jahr am 3. November im Kölner KOMED statt.

Mit einem Diskussionspapier soll in der Medienpädagogik/Medienbildung der Dialog über einen sozialen und demokratisch verantwortungsvollen Umgang mit der fortschreitenden „Datafizierung“ der Gesellschaft befördert werden. Der Text wurde von einer Autor(inn)engruppe, zu der auch Dr. Harald Gapski zählt, für die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und die Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ (KBoM) entwickelt.

Der eigens eingerichtete Diskussions-Blog soll die Diskussion für Interessierte öffnen und Ihnen die Möglichkeit geben, Impulse, Anregungen, kritische Erweiterungen, Erfahrungen aus Praxis und Forschung etc. einzubringen. Für die Diskussion ist der Zeitraum von Mitte August bis Ende Oktober 2016 vorgesehen.

Apps für kleine Kinder. Ist das okay? Diese Frage beschäftigt viele Eltern und auch die Experten beim Internet-ABC e.V.: Sollen schon sehr junge Kinder das Smartphone und Tablet-PC als Spielzeug nutzen? Oder ist das noch zu früh? Die Meinungen darüber gehen weit auseinander. Das Internet-ABC hat hier Hintergrundinfos zum Thema zusammengestellt

 

Im Fokus der Fachtagung am 20.09.2016 in Berlin stehen die aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von Webvideo und politischer Bildung mit dem Ziel, Debatten über die Bedingungen und Möglichkeiten von Medien- und politischer Bildungsarbeit mit Webvideos im Social Web anzustoßen. Auch das Grimme-Institut beteiligt sich: Lars Gräßer moderiert ein Panel zu den Rahmenbedingungen politischer Bildungsarbeit auf Webvideo-Plattformen.

 

Jeder kann heute seine Botschaften direkt und weltweit im Internet veröffentlichen – eine neue Dichte und Dynamik gesellschaftlicher Kommunikation entsteht. Nutzen und Risiken sind jedoch untrennbar miteinander verknüpft. Entstehen durch vermeintliche Anonymität im Netz immer neue Extremformen in der Medienkommunikation? Welche kreativen Antworten bietet die Medienbildung, um z. B. für radikale Botschaften, Cybermobbing oder Spielsucht zu sensibilisieren und Gegenprogramme zu entwickeln? Diese und weitere Fragen diskutieren Bürger(innen), Politiker(innen), Medienbildner(innen) und Expert(inn)en auf dem Tag der Medienkompetenz am 28. November 2016 im Landtag NRW in Düsseldorf. Unter dem Motto „Medien extrem …“ greift der sechste Tag der Medienkompetenz aktuelle und herausfordernde Aspekte aus der digitalen Welt auf: „…radikal“, „…emotional“ und „…spielerisch“. Weitere Themenaspekte sind: „Medien extrem …inklusiv“, „…offen“ und „…gesund“. Der Aktionstag, zu dem der Landtag und die Landesregierung einladen, bietet mehrere Foren und eine Ausstellung mit Informations-, Spiel- und Interaktionsangeboten zu Medienbildungsthemen, Kurzfilmen sowie Diskussionsmöglichkeiten mit den Abgeordneten aller Parteien.

 

Das zweite Dossier des Grimme Lab beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Jugendliche online und offline zum Thema Politik & Gesellschaft informieren und engagieren. Es gibt einen Einblick in die Mediennutzung von Jugendlichen und stellen dazu passende Informationsangebote und vorbildliche Projekte der (gesellschafts-)politischen Bildung für junge Menschen vor.