Moderatorin Sandra Rieß führt am 18. Juni durch die Preisverleihung zum Grimme Online Award 2015, die im Kölner DOCK.ONE stattfindet. Verliehen werden bis zu acht Preise für publizistische Qualität im Netz - in den Kategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung sowie Spezial. Zusätzlich zeichnet das Publikum seinen Favoriten unter den nominierten Websites mit dem Publikumspreis aus. Als Preispaten und Laudatoren präsentieren die Gewinner Kai Wiesinger, ChrisTine Urspruch, Tobias Schlegl, Vince Ebert sowie Leslie Clio, die auch für eine musikalische Untermalung des Abends sorgt.

 

Zum nunmehr siebten Mal wird im Rahmen des Grimme Online Award der "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" verliehen. Er hat das Ziel, solche Angebote und Projekte zu prämieren, die in vorbildlicher Weise einen sicheren Umgang im und mit dem Internet fördern. Pate dieses Preises ist der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Philipp Danne.

Um 19 Uhr startet der Empfang am Kölner dock.one, um 20 Uhr der Livestream zur Preisverleihung des Grimme Onlne Award, der sowohl auf www.grimme-online-award.de als auch auf mercedes-benz.com/livestream übertragen wird. Produziert wird dieser von Quadia, einem Anbieter von Online-Video-Lösungen.

 

Auch 2015 gab sich die Branche in Marl ein Stelldichein: Rund 900 Gäste waren in der Stadt des Qualitätsfernsehens zur Preisverleihung des renommiertesten deutschen Fernsehpreises geladen. Senderchefs, Regisseure, Autoren, Produzenten und Darsteller feierten die Preisträger und ihre Branche. Dabei stand die Verleihung des 51. Grimme-Preises in diesem Jahr natürlich auch im Zeichen des Flugzeugabsturzes in Frankreich, dessen Opfern – viele aus Marls Nachbarstadt Haltern – bei der Preisverleihung gedacht wurde. Mehr

Das „Grimme-Forschungskolleg – Medien und Gesellschaft im digitalen Zeitalter“ wird sich mit aktuellen Fragen digitaler Kommunikationskulturen und der Rolle der Medien in gesellschaftlichen Wandlungsprozessen auseinandersetzen. Als gemeinsam vom Grimme-Institut und der Universität zu Köln getragene Unternehmung bündelt das Grimme-Forschungskolleg fächerübergreifende wissenschaftliche Kompetenzen, mediale Diskurserfahrungen und praxisorientierte Zugänge zum Mediensystem.

„Inklusion im Fernsehen“ ist ein heikles Feld, aber selbst Comedy-Formate müssen hier nicht peinlich wirken. Das belegte die gleichnamige Veranstaltung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Grimme-Akademie – in Kooperation mit „die medienanstalten“ und „Sozialhelden e.V.“ – vom 17. März 2015. Über einhundertdreißig Medienschaffende, Journalistinnen und Journalisten aus dem Bereich Film- und Fernsehen, aber auch Kolleginnen und Kollegen anderer Medien sorgten für eine gut besuchte Veranstaltung, die im Haus der RTL-Mediengroup in Köln stattfand. 

Zum Austausch über die Aufgaben der Medien im Netz und mögliche medienrechtliche Regelungen, ob auf Länder-, Bund- oder EU-Ebene, laden das Grimme-Institut und der Initiativkreis zur Förderung des öffentlichen Rundfunks (IÖR) ein: Am Mittwoch, 24. Juni, von 14 Uhr bis 18 Uhr, im VHS-Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstrasse 29 bis 33, 50667 Köln.


„Ich freue mich, Lars Gräßer als Pressesprecher präsentieren zu können. Mit seiner Affinität zum Onlinebereich und seinen vielfältigen Erfahrungen in allen Tätigkeitsfeldern des Grimme-Instituts ist er ein idealer Ansprechpartner für die Öffentlichkeit“, sagte Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts. Der Kommunikationswissenschaftler kehrt mit dieser Neupositionierung zu seinen beruflichen Wurzeln zurück, hier war er bereits freiberuflich aktiv.

31.12.1889 - 27.08.1963


Wir feiern in diesen Tagen den 125jährigen Geburtstag Adolf Grimmes. Das sollte mehr als ein Ritual sein. Sein Denken kann uns noch heute als Inspirationsquelle dienen – oder sollte man besser von einer Mahnung sprechen?Er wies immer wieder darauf hin: Der Rundfunkteilnehmer kann, so Grimme 1948 in seiner Antrittsrede als Generaldirektor des NWDR,  „erwarten, daß der Rundfunk den Willen zur Qualität besitzt […] Der Rundfunk darf deshalb, wenn er dieser seiner Sendung als Erzieher zum Qualitätsgefühl treu bleiben will, nicht der verführerischen Jagd nach Popularität verfallen.“  Für uns klingt das heute wie der Aufruf zur Programmgestaltung jenseits der Quote. So war der Rundfunk für Adolf Grimme vor allem ein Instrument der politischen Kultur, der die Grundprinzipien des demokratischen Zusammenlebens vermittelt, ohne selbst Machtinstrument der politischen Parteien oder sonstiger „parteipolitischer Gebilde“ zu sein.

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