25 herausragende Webangebote sind für den Grimme Online Award 2015 nominiert, zu dem fast 1.400 Angebote eingereicht wurden – viele von hoher Qualität. Die Finalisten in den Kategorien Information, Wissen und Bildung Kultur und Unterhaltung sowie Spezial stehen damit fest und wurden an der Universität zu Köln bekanntgegeben.

Aus den insgesamt 25 Nominierungen zum Grimme Online Award wird die Jury nun bis zu acht Preisträger ermitteln. Auch das Publikum kann über einen Preis entscheiden: Bis einschließlich 11. Juni kann jeder Internetnutzer auf der Website von TV Spielfilm unter www.tvspielfilm.de/grimme für den Publikumspreis abstimmen und an der Verlosung zweier hochwertiger 8 Zoll Tablet-Computer Cat Helix teilnehmen.

„Inklusion im Fernsehen“ ist ein heikles Feld, aber selbst Comedy-Formate müssen hier nicht peinlich wirken. Das belegte die gleichnamige Veranstaltung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Grimme-Akademie – in Kooperation mit „die medienanstalten“ und „Sozialhelden e.V.“ – vom 17. März 2015. Über einhundertdreißig Medienschaffende, Journalistinnen und Journalisten aus dem Bereich Film- und Fernsehen, aber auch Kolleginnen und Kollegen anderer Medien sorgten für eine gut besuchte Veranstaltung, die im Haus der RTL-Mediengroup in Köln stattfand. 

 

Auch 2015 gab sich die Branche in Marl ein Stelldichein: Rund 900 Gäste waren in der Stadt des Qualitätsfernsehens zur Preisverleihung des renommiertesten deutschen Fernsehpreises geladen. Senderchefs, Regisseure, Autoren, Produzenten und Darsteller feierten die Preisträger und ihre Branche. Dabei stand die Verleihung des 51. Grimme-Preises in diesem Jahr natürlich auch im Zeichen des Flugzeugabsturzes in Frankreich, dessen Opfern – viele aus Marls Nachbarstadt Haltern – bei der Preisverleihung gedacht wurde. Mehr

Die Mitschnitte der TV-Sendung und des Livestreams sowie diverse Einspielfilme sind in der 3sat-Mediathek verfügbar. Noch mehr Bewegtbild zum 51. Grimme-Preis findet sich unter Grimme.tv

 

 

Das „Grimme-Forschungskolleg – Medien und Gesellschaft im digitalen Zeitalter“ wird sich mit aktuellen Fragen digitaler Kommunikationskulturen und der Rolle der Medien in gesellschaftlichen Wandlungsprozessen auseinandersetzen. Als gemeinsam vom Grimme-Institut und der Universität zu Köln getragene Unternehmung bündelt das Grimme-Forschungskolleg fächerübergreifende wissenschaftliche Kompetenzen, mediale Diskurserfahrungen und praxisorientierte Zugänge zum Mediensystem.

Zum Austausch über die Aufgaben der Medien im Netz und mögliche medienrechtliche Regelungen, ob auf Länder-, Bund- oder EU-Ebene, laden das Grimme-Institut und der Initiativkreis zur Förderung des öffentlichen Rundfunks (IÖR) ein: Am Mittwoch, 24. Juni, von 14 Uhr bis 18 Uhr, im VHS-Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstrasse 29 bis 33, 50667 Köln.


„Ich freue mich, Lars Gräßer als Pressesprecher präsentieren zu können. Mit seiner Affinität zum Onlinebereich und seinen vielfältigen Erfahrungen in allen Tätigkeitsfeldern des Grimme-Instituts ist er ein idealer Ansprechpartner für die Öffentlichkeit“, sagte Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts. Der Kommunikationswissenschaftler kehrt mit dieser Neupositionierung zu seinen beruflichen Wurzeln zurück, hier war er bereits freiberuflich aktiv.

31.12.1889 - 27.08.1963


Wir feiern in diesen Tagen den 125jährigen Geburtstag Adolf Grimmes. Das sollte mehr als ein Ritual sein. Sein Denken kann uns noch heute als Inspirationsquelle dienen – oder sollte man besser von einer Mahnung sprechen?Er wies immer wieder darauf hin: Der Rundfunkteilnehmer kann, so Grimme 1948 in seiner Antrittsrede als Generaldirektor des NWDR,  „erwarten, daß der Rundfunk den Willen zur Qualität besitzt […] Der Rundfunk darf deshalb, wenn er dieser seiner Sendung als Erzieher zum Qualitätsgefühl treu bleiben will, nicht der verführerischen Jagd nach Popularität verfallen.“  Für uns klingt das heute wie der Aufruf zur Programmgestaltung jenseits der Quote. So war der Rundfunk für Adolf Grimme vor allem ein Instrument der politischen Kultur, der die Grundprinzipien des demokratischen Zusammenlebens vermittelt, ohne selbst Machtinstrument der politischen Parteien oder sonstiger „parteipolitischer Gebilde“ zu sein.

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