Im Interview spricht Dr. Allwissend, alias Borja Schwember, über die Schwierigkeit Begriffe aus dem TV-Bereich auf die Webvideowelt zu übertragen – aber durchaus auch über vorhandene Parallelentwicklungen –, seine Vorbilder in Übersee und seinen Weg zum Publikumsliebling.

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Auf einer großen Gala in Hamburg wurde am 5. September zum vierten Mal der Deutsche Radiopreis verliehen. Das Grimme-Institut ist wichtiger Kooperationspartner dieser Auszeichnung, welche von den Hörfunkprogrammen der der ARD, dem Deutschlandradio und den Privatradios gestiftet wurde.  Grimme organisiert und betreut die Juryarbeit des Preises, von der Auswahl und Benennung der Juroren über das Instrumentarium und die Struktur der Preisfindung bis zur finalen Entscheidung. Für die Schlussrunde wurden in zehn Kategorien jeweils drei herausragende Radioleistungen nominiert, bevor dann für jede Kategorie „die“ zehn Sieger gekürt wurden. Für Grimme hat Ralf Siepmann seine Eindrücke von der Gala mit Reflexionen über die Bedeutung des Radios verbunden.

Frauke Gerlach ab Mai neue Grimme-Chefin

Einstimmige Wahl durch Gesellschafterversammlung – Nachfolge von Uwe Kammann ab Mai vorgesehen

Die Gesellschafter des Grimme-Instituts haben sich einstimmig auf Dr. Frauke Gerlach als neue Direktorin des Marler Grimme-Instituts verständigt. Dies teilte der Vorsitzende der Gesellschafter-versammlung, Karl Heinz Eisfeld, nach der Sitzung des Gremiums am 10. Januar 2014 mit. Die 49-jährige Juristin sei ausgewiesene Medienexpertin und seit Jahren innerhalb dieses Bereiches in verschiedenen Funktionen tätig.

 

 

Dr. Frauke Gerlach wird damit Nachfolgerin von Uwe Kammann (65), der das Grimme-Institut seit Mai 2005 leitet und Ende April altersbedingt aus dieser Funktion ausscheidet. Der Amtsantritt Dr. Gerlachs ist für den 1. Mai 2014 vorgesehen. Die Verleihungsfeier des 50. Grimme-Preises wird zuvor am 4. April 2014 im Theater Marl stattfinden.

Es ist wieder in der aktuellen Fassung erschienen: das JAHRBUCH FERNSEHEN. Der besondere Vorzug dieses Standardwerks der Medienbranche: Es lässt sich auch als Online-Version nutzen. Das JAHRBUCH FERNSEHEN bietet aufschlussreiche Essays, eine exemplarische Kritiken-Zusammenfassung und einen umfangreichen Service- und Adressenteil.

 

Die Herausgeber – das Grimme-Institut, die Deutsche Kinemathek, die „Funkkorrespondenz“, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik – stehen für die journalistische Qualität und medienpolitische Unabhängigkeit der seit 1991 erscheinenden Publikation.

 

Mehr zum JAHRBUCH FERNSEHEN finden Sie hier.

 

Der Direktor des Grimme-Instituts, Uwe Kamman, zeichnet in der Positionsbestimmung "Moral, Maßstäbe, Diskurs: Der Grimme-Preis und das 'Dschungelcamp'" die Grundlinien der Grimme-Preisfindung nach und fasst wichtige Gesichtspunkte zur Bewertung von Fernsehproduktionen zusammen.