tittelbach.tv und die Macher von Das Altpapier werden in diesem Jahr mit dem Bert-Donnepp-Preis ausgezeichnet. Der Deutsche Preis für Medienpublizistik, vom Verein der Freunde des Adolf-Grimme-Preises gestiftet, wird im Rahmen des Bergfestes zur Halbzeit der Jury-Woche am 5. Februar im Grimme-Institut verliehen.

 

Lars Gräßer (Grimme-Institut) ist als Experte in das Zentrum für Kinderschutz im Internet (I-KiZ) des Bundesfamilienministeriums berufen worden. Das Gremium erarbeitet in Fachkommission, wie Kinder und Jugendliche die Chancen des Internets nutzen und Risiken vermeiden können.

 

Das unter der redaktionellen Leitung des Grimme-Instituts stehende Projekt „Internet-ABC“ wurde am 20. November von der UNESCO in Paris für den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in der Bildung ausgezeichnet. Zum ersten Mal erhielt damit eine deutsche Einrichtung den Preis.

 

Die Parteien suchen verstärkt nach Wegen, neue Medien und Bürgerbeteiligung in ihre Arbeit einzubauen. Ein Schlüssel hierfür: Transparenz. Im Interview erklärt Christoph Bieber Chancen und Risiken von E-Partizipation. Sein Fazit: "Digitale Verfahren sind immer dann besonders erfolgreich, wenn sie innerhalb stabiler Gemeinschaften angewendet werden."

 

Unter dem Titel „So weit, so fremd, so nah, so... - Auslandsberichterstattung als Grundversorgung“ fanden am 24. und 25. Januar die 20. Marler Tage der Medienkultur statt. Unter vielfältigen Aspekten wurde diskutiert, wie es in Deutschland um die Berichterstattung aus aller Welt bestellt ist und wie sie im multimedialen Umfeld künftig aussehen wird. Mit dabei waren unter anderem Johannes Hano, Gerd Ruge, Andreas Cichowicz und Bettina Gaus.

 

Der Direktor des Grimme-Instituts, Uwe Kamman, zeichnet in der Positionsbestimmung "Moral, Maßstäbe, Diskurs: Der Grimme-Preis und das 'Dschungelcamp'" die Grundlinien der Grimme-Preisfindung nach und fasst wichtige Gesichtspunkte zur Bewertung von Fernsehproduktionen zusammen.