Inklusion im Fernsehen - Neue Perspektiven auf Behinderung

Im März 2015 fand die Tagung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Grimme-Akademie „Inklusion im Fernsehen – Neue Perspektiven auf Behinderung“ statt. Kooperationspartner waren „die medienanstalten“ und Sozialhelden e.V.

 


Interessierte Medienmacher und Medienbeobachter waren in Köln, in den Räumen der RTL Mediengroup zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Auf der Veranstaltung wurden aktuelle Fernseh-Beispiele mit den am Produktionsprozess Beteiligten vorgestellt. Podiumsteilnehmer und Fachpublikum diskutierten gemeinsam über die Darstellung und Repräsentanz von Menschen mit Behinderung im Fernsehen. Denn im Fernsehen hat sich etwas bewegt: Wurden Menschen mit Behinderung bis vor einigen Jahren nur in Ausnahmefällen im Fernsehen gezeigt, sind sie und das Thema Inklusion mittlerweile immer öfter Bestandteil von Produktionen.

 

 

Foto: Andi Weiland | Sozialhelden e.V.


Diese Entwicklung und die damit einhergehende gesellschaftliche Diskussion rund um das Thema Inklusion sind natürlich positiv. Doch ist auch festzustellen, dass es bei vielen Medienschaffenden nach wie vor Diskussionsbedarf gibt, wie Menschen mit Behinderung klischeefrei dargestellt werden können.

 

 

Zum Programm der Tagung:

 

Eckart von Hirschhausen moderierte die Veranstaltung und führte durch Gespräche mit Verena Bentele (Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen), Dr. Frauke Gerlach (Direktorin Grimme-Institut), und Dr. Dörte Hein (Referentin die medienanstalten).

 

 

 

Foto: Andi Weiland | Sozialhelden e.V.

 

Mit seiner Keynote über die Darstellung von Menschen mit Behinderung im deutschen TV vertiefte Dr. Torsten Körner, freier Journalist aus Berlin das Thema. Torsten Lenkeit (Bavaria Fernsehproduktion) und Axel Laustroer (ZDF)  stellten die aktuelle Vorabendserie „Dr. Klein“ vor. Ein weiteres TV-Beispiel, diesmal aus dem Privatfernsehen, kam von  Jenke von Wilmsdorff und  Jan Rasmus die ihre RTL-Reihe „Das Jenke-Experiment“ mit den Teilnehmern diskutierten.

 

Am Ende der Veranstaltung wurde in einer Gesprächsrunde mit Friederike Brost („Zeig mir deine Welt“, I&U TV), Katja Hofem (kabel eins), Raúl Krauthausen (Sozialhelden e.V.), Schauspielerin Carina Kühne, und Karin Kuhn (WDR) über die Frage „Wie viel Behinderung verträgt und braucht das deutsche Fernsehen?“ diskutiert.

 

Die Pressemeldung der Veranstaltung finden sie hier.

 

Unter dem Hashtag #Tvinklusiv wurde während der Veranstaltung getwittert.

 

Das ausführliche Programm der Veranstaltung finden Sie hier.