Grimme Online Award 2005

Der fünfte Grimme Online Award prämiert die Eigenständigkeit des Internets - und seiner Nutzer: Erstmals geht ein Preis an eine Website, die ausschließlich von Nutzern erstellt wird. "Wikipedia - Die freie Enzyklopädie" erhält den Award in der Kategorie WISSEN UND BILDUNG - und zusätzlich noch den Publikumspreis. Ebenfalls in der Kategorie WISSEN UND BILDUNG werden Websites zum Holocaust-Mahnmahl, zu Albert Einstein und zur Jugendopposition in der DDR ausgezeichnet.

 

Das Watchblog "BILDblog" leistet hervorragende Aufklärungsarbeit rund um die Boulevardzeitung BILD und erhält den Grimme Online Award in der Kategorie INFORMATION.  "Lyrikline" macht Gedichte erlebbar und wird in der Kategorie KULTUR UND UNTERHALTUNG ausgezeichnet.

 

Erstmals verliehen wird ein Grimme Online Award in der Kategorie SPEZIAL. Er geht an "Spiegel online", ein journalistisches Angebot, das in den zehn Jahren seines Bestehens maßgeblich dazu beigetragen hat, das Internet zu einem respektierten Medium zu machen.

Bildergalerie der Preisverleihung 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preisträger

Preisträger des »Grimme Online Award Information«

Preisträger des »Grimme Online Award Wissen und Bildung«

Preisträger des »Grimme Online Award Kultur und Unterhaltung«

Preisträger des »Grimme Online Award Spezial«

Preisträger des »Grimme Online Award Intel Publikumspreis«

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Screenshot BILDblog.de

Preisträger des Grimme Online Award Information

BILDblog.de

Preis an "bildblog.de", verliehen für die Redaktion.

Internetadresse: www.bildblog.de

Anbieter: B-blog GbR

Gesamtverantwortung und Redaktion: Christoph Schultheis, Stefan Niggemeier

Konzept und Idee: Stefan Niggemeier, Christoph Schultheis

Gestaltung und Realisierung: Stefan Niggemeier

Beschreibung:
BILDblog.de ist ein Weblog, das sich kritisch mit der Berichterstattung der »Bild«-Zeitung auseinandersetzt. Seit Juni 2004 veröffentlichen dort vier Medienjournalisten (unter Pseudonym) fast täglich meist knappe, häufig glossierende Texte zu fehlerhaften, Sinn entstellenden und unsinnigen Berichten aus »Bild«, »BamS« und Bild.de, die – z. T. durch »sachdienliche Hinweise« der Leser angeregt – sorgfältig gegenrecherchiert werden. Darüber hinaus werden u. a. auch »Bild«-kritische Berichte anderer Medien ausgewertet, ggf. paraphrasiert und gesammelt.

Begründung der Jury:
BILDblog beobachtet und kommentiert Tag für Tag die auflagenstärkste und einflussreichste Tageszeitung in Deutschland: die »Bild«-Zeitung. Die »BILDblogger« decken auf, wenn die »Bild«-Redaktion Falschmeldungen verbreitet, Spekulationen als Wahrheiten ausgibt, wichtige Fakten unterschlägt, Ressentiments schürt, scheinheilige Fragen stellt oder Menschen Unrecht tut. Die »Enkel« von Günter Wallraff sind ein steter Stachel für die »Bild«-Redaktion. Auch wenn es nur einen Bruchteil der täglich zwölf Millionen »Bild«-Leser erreicht, ist seine aufklärende Wirkung enorm. Hier sind nicht nörgelnde Besserwisser am Werk, sondern recherche- und pointensichere Journalisten, die ihre Behauptungen sorgfältig prüfen und unterhaltsam präsentieren. Die Redaktion kann sich auf ein Netzwerk von Mitlesern stützen, die »sachdienliche Hinweise« liefern.
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Screenshot Holocaust Mahnmal

Preisträger des Grimme Online Award Wissen und Bildung

holocaust.heute.de

Preis an "Holocaust Mahnmal - Gedächtnis aus Stein",
verliehen für Konzept und Idee sowie Gestaltung.

Internetadresse: http://www.zdf.de/ZDFxt/module/holocaust/

Anbieter: ZDF, HR Neue Medien

Redaktion: heute.de

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Elisabeth Jändl, Doris Neu, Nicola Frowein

Konzept und Idee:
Elisabeth Jändl Gestaltung: clicktivities ag, Fabian Kraft, Grafik-Design und 3D-Modell, ZDF, Michaela Immel

Realisierung:
clicktivities ag, Sascha Sell, Senior Projekt-Manager, Nadine Groth, Projekt-Managerin, Christian Weingärtner, Programmierung Flash ZDF: Terry Fox (grafische Betreuung), Rolf Zimmermann (technische Betreuung), Stephan Walscheid (Produktion)

Beschreibung:
Ziel der Redaktion heute.de war, mit den Mitteln des Online-Journalismus einen emotionalen und erfahrbaren Zugang zum Holocaust-Mahnmal zu schaffen und gleichzeitig Fragen der Erinnerung, der Bedeutung, der Architektur und schließlich auch die Diskussion um das Mahnmal selbst aufzuarbeiten. Das Special bietet unter anderem einen »Virtuellen Weg der Erinnerung«, Bilder und O-Töne von Zeitzeugen sowie zahlreiche ZDF-Fernsehberichte aus der 17-jährigen Debatte, Planungs- und Bauphase.

Begründung der Jury:
Das Special »Holocaust-Mahnmal – Gedächtnis aus Stein« des ZDF befasst sich sensibel, emotional und dennoch sachlich mit dem langen und diskussionsreichen Weg zur Errichtung des zentralen Mahnmals in Berlin. Die gesamte Thematik wird nicht dramatisiert, sondern überaus feinfühlig behandelt, wobei alle Zeiträume – von der Initiative über die Planung bis zur Realisierung – einbezogen werden. Das Special hat ein überzeugendes Layout und nutzt gezielt die multimedialen Möglichkeiten des Mediums Internet. Neben diesen gestalterischen Aspekten spielt auch der sinnvolle Einsatz neuester Flash-Technologien eine wichtige Rolle. Nicht aufdringliche Inszenierungen stehen im Mittelpunkt, sondern die Thematik wird in sehenswerter Form und interessanter Optik aufbereitet, so dass mit dem Special eine besondere und mediengerechte Ansprache geschaffen wurde. In sorgfältig ausgewählten Bildern, O-Tönen, Kommentaren und Texten werden den Nutzern des Web-Specials Erinnerung und Gedenken an die Opfer des Holocaust nahe gebracht. Aber auch die lange und kontroverse Debatte über das Mahnmal und eine mögliche »Gedenkkultur in Deutschland« sind übersichtlich und informativ aufbereitet. Gut recherchiert, mit vielen Auszügen, Beiträgen, Dokumentationen und Videos der einzelnen Entwicklungsphasen hinterlegt, ist das »Holocaust-Mahnmal« ein inhaltlich überzeugendes und emotional sehr ansprechendes Gesamtwerk, welches keine vordergründige Betroffenheit sucht, sondern an der Reflexion teilhaben lässt. Mit der Entscheidung der Jury für das Special »Holocaust-Mahnmal« wird somit ein Gesamtkonzept ausgezeichnet, das durch die Form der Inszenierung eine angemessene Auseinandersetzung mit den Folgen der NS-Herrschaft so unaufdringlich wie eindringlich unterstützt und damit zu einer »Kultur der Erinnerung« einen wichtigen Beitrag leistet.
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Screenshot Einsteins Welt

Einsteins Welt

Preis an "Einsteins Welt", verliehen für Konzept und Idee sowie Gestaltung.

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Anbieter: ZDF

Gesamtverantwortung und Redaktion: Katja Berwind & Dr. Kirsten Bode

Konzept und Idee: Katja Berwind & Dr. Kirsten Bode

Gestaltung und Realisierung:

ZDFonline, Rubinmedia GmbH, Sascha Mandelkow & Christiane Wolf
und freie Autoren

Beschreibung:
Das umfangreiche Dossier bei ZDFonline bietet vielfältige Informationen und multimedial aufbereitete Inhalte zu Leben und Werk Albert Einsteins: vor allem über Lebensweg und Persönlichkeit Albert Einsteins, über seine Herkunft aus einer Erfinderfamilie, seine zähe Arbeitssuche oder den immer unnahbar gebliebenen Menschenfreund – sowie eine interaktive Einführung in die Relativitätstheorie, die ohne Formeln mit vielen Grafikfilmen Zeitdehnung, Raumzeit oder die berühmte Gleichung »E=mc²« erläutert. Eine virtuelle Moderatorin führt den Nutzer durch das Angebot und motiviert immer wieder durch Zwischenfragen. Am Ende kann das Erlernte durch ein »Einstein-Diplom« überprüft werden.

Begründung der Jury:
Mit »Einsteins Welt« zeichnet die Jury ein ZDF-Special aus, welches das Leben und Werk Albert Einsteins in seinen wesentlichen Aspekten auf sympathische Weise begreifbar macht. Sowohl der Mensch als auch sein Wirken und Werk werden hier in einer Vielzahl von Einzelbeiträgen sachlich, unterhaltsam, verspielt, aber immer informativ dargestellt. Im Zusammenwirken von Text- und Bildbeiträgen, Chroniken, Videos, interaktiven Elementen sowie vier sehenswerten Flash-Animationen werden die verschiedenen Stilelemente des Internets sinnvoll eingesetzt und zu einem mediengerechten Dossier zusammengefügt. Besonders gewürdigt wurde bei der Prämierung das zum Special gehörende Flash-Modul zur Relativitätstheorie, welches auch als Einzelelement zur Diskussion stand, da es die sehr komplexe Thematik didaktisch, interaktiv und grafisch ausgezeichnet aufbereitet und dem Nutzer in leicht verdaulicher Form präsentiert. Mit der Entscheidung der Jury für das übergeordnete Special »Einsteins Welt« sollten vor allem auch das Gesamtkonzept, die klare Struktur und einfache Navigation sowie die gelungene Kombination unterschiedlicher Quellen und Präsentationsformen zu einem Gesamtwerk ausgezeichnet werden. Der Nutzer profitiert hier von der Mehrdimensionalität des Internets, denn er kann in diesem Special die Welt Einsteins aus ganz verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Pfaden erkunden, ohne dabei die Orientierung zu verlieren.Zum Seitenanfang

Screenshot Jugendopposition

Jugendopposition.de

Preis an die Website "Jugendopposition in der DDR", verliehen für Redaktion sowie Konzept und Idee.

Internetadresse: www.jugendopposition.de

Anbieter: Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. Bundeszentrale für politische Bildung

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Andreas Otto, Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.; Thorsten Schilling,
Bundeszentrale für politische Bildung

Konzept und Idee:
Beate Schreiber, Facts & Files – Historisches Forschungsinstitut Berlin Tom Sello, Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

Gestaltung und Realisierung:
Sandy Kaltenborn, www.image-shift.net
Felix Lohmaier, FLMH Labor für Politik und Kommunikation

Beschreibung:
Im Mittelpunkt des Multimediaprojektes stehen die Aktivitäten von Jugendlichen gegen die Diktatur in der DDR, beginnend mit den Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung 1976 bis zur friedlichen Revolution 1989, verdeutlicht an 16 biografischen Porträts, ergänzt durch Interviews mit rückblickenden Einschätzungen. Es wird ein breites Spektrum von ausgewählten Texten, rund 400 Fotos, Faksimiles von Originaldokumenten sowie ca. 60 Video- und Audiosequenzen angeboten.

Begründung der Jury:
Es gibt vielfach aufgewärmte und durchgekaute Themen im Internet, aber man kann auch das Gegenteil finden: Themen, bisher wenig durchleuchtet, mit einer unglaublichen Akribie aufbereitet und sogar noch überzeugend präsentiert. Ein solches Thema ist »Jugendopposition in der DDR«, eine Website mit exemplarischem Dokumentationscharakter. Zeitzeugen-, Film- und Tondokumente, Bilder und informative Texte sind unter dem Fokus vier entscheidender Daten gebündelt: biermann 78, jena 83, umwelt-bibliothek 86, revolution 89. Diese markante Strukturierung ermöglicht eine Informationsarchitektur komplexer Inhalte, die über das gängige Abschreiten von Chronologien hinausgeht und die ausgewählten Ereignisse im Sinne eines »historischen Katalysators« einer vielschichtigen Betrachtung zugänglich macht und auch für Außenstehende generationsübergreifend entschlüsselt. Sowohl gestalterisch wie inhaltlich hat diese Site nichts mit der in den Medien grassierenden »Ostalgie« zu tun. Die von der Robert-Havemann-Gesellschaft zur Dokumentation der Geschichte und Erfahrungen der Opposition und Bürgerbewegungen in der DDR und in Osteuropa – im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung – konzipierte und bestückte Site hat die Jury inhaltlich begeistert und gestalterisch mit ihrer eigenwilligen, etwas »schräg liegenden Optik« überzeugt.
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Screenshot Wikipedia

Wikipedia

Preis an "Wikipedia – Die freie Enzyklopädie", verliehen für die Gesamtleistung.

Internetadresse: http://de.wikipedia.org

Anbieter: Wikimedia Foundation Inc.

Gesamtverantwortung und Redaktion:
etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Konzept und Idee: etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Gestaltung und Realisierung: etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Beschreibung:
Wikipedia ist eine von zahlreichen ehrenamtlichen Autoren verfasste, mehrsprachige und frei zugängliche Online-Enzyklopädie. Zur Zusammenarbeit nutzt sie ein Wiki, eine Software, mit der jeder Internetnutzer im Browser neue Artikel schreiben oder bestehende verändern kann. So gibt es zwar keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Artikel, allerdings können die Nutzer zu jedem Artikel dessen Versionsgeschichte aufrufen, um so den Werdegang zu verfolgen und sich damit ein umfassenderes Bild zu machen. Das Projekt bezeichnet sich als freie Enzyklopädie, weil alle Inhalte unter einer Lizenz stehen, die jedermann das Recht einräumt, die Inhalte unentgeltlich zu nutzen. Es gilt als die umfangreichste Sammlung originär freier Inhalte. Das deutsche Wikipedia beinhaltet zur Zeit 240.000 Artikel. Betrieben wird das Projekt von der Wikimedia Foundation, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in Florida, USA.

Begründung der Jury:
Mit der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia wird ein herausragendes Beispiel kollaborativer Nutzung des Internets prämiert. Die hohe Akzeptanz von Wikipedia, sowohl als Content-Medium wie auch als Publikationsplattform, dokumentiert das Interesse an partizipativen Sites in Zeiten zunehmender Kommerzialisierung internetbasierter Inhalte. Innerhalb kurzer Zeit – Wikipedia ist seit 2001 im Netz – hat es die Online-Enzyklopädie geschafft, weltweit über 50.000 Autoren unterschiedlicher Couleur und Provenienz einzubinden, wobei das deutschsprachige Angebot – nach dem englischsprachigen – den zweitgrößten Inhaltsumfang bietet. Angesichts dieser massiven Partizipation ist Wikipedia als soziales Experiment zu verstehen, ein Experiment, das durch vielfältigste Inhalte, aber auch durch seine effektive Qualitätssicherung – gegenseitige Kommentierung und Kontrolle der benutzergenerierten Inhalte – erstaunt. Bedürfen Online-Foren oft einer zentralen Moderation, so zeigt das Beispiel Wikipedia, dass Selbstverwaltung in großen Gruppen möglich ist. Der »Wikipedia-Look« – textorientiert, in sich selbst hochgradig verlinkt und an Suchbegriffen ausgerichtet – mag Geschmackssache sein, durch die hohe Akzeptanz und Nutzung des Mediums ist er innerhalb kurzer Zeit jedoch zur vertrauten Optik geraten, ähnlich der von Suchmaschinen und Portalstrukturen.
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Screenshot Lyrikline.org

Preisträger des Grimme Online Award Kultur und Unterhaltung

Lyrikline.org

Preis an die Website "Lyrikline – Poesie hören und lesen",
verliehen für Konzept und Idee.

Internetadresse: www.lyrikline.org

Anbieter: Literaturwerkstatt Berlin

Gesamtverantwortung und Redaktion: Dr. Thomas Wohlfahrt, Heiko Strunk

Konzept und Idee: Dr. Thomas Wohlfahrt, Heiko Strunk

Gestaltung und Realisierung: heckerconsult, klug newmedia

Beschreibung:
lyrikline.org präsentiert zeitgenössische Poesie multimedial als Originaltext, in Übersetzungen und vom Autor oder der Autorin in Originalsprache gesprochen: facettenreiche Kompositionen aus Stimme und Sprache. Durch internationale Zusammenarbeit wird das Übersetzungsproblem der Poesie gelöst. Mit bereits über 3000 Gedichten von über 300 Dichtern aus 34 Sprachen und tausenden von Übersetzungen bietet dieses Stimmenarchiv über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg den Zugang zur internationalen Poesie – ein Informationspool für Literatur-interessierte im In- und Ausland. Zusätzlich findet der interessierte User auf lyrikline.org Informationen zu Autor und Werk, News, ein Gästebuch, eine internationale Linksammlung und Suchfunktionen.

Begründung der Jury:
Die Jury vergibt einen GRIMME ONLINE AWARD an die Webseite Lyrikline.org, da sie eine herausragende Kombination aus Inhalt, Form und Funktion darstellt. Lyrikline.org bietet zeitgenössische Poesie multimedial im Originaltext, als Übersetzungen und als Audiodatei an, wobei die Stimme des Autors oder der Autorin selbst zu hören ist. So können chinesische Autoren auf Chinesisch, Englisch, Französisch oder Deutsch gelesen und die Rhythmik der Texte in Originalsprache angehört werden. Mit über 3000 Gedichten von über 300 Dichtern aus 34 Sprachen und tausenden Übersetzungen hält die Webseite ein bemerkenswert umfangreiches, mehrsprachiges und multimediales Angebot für Literaturinteressierte im In- und Ausland vor. Die sehr klare Informationsarchitektur und die angenehm reduzierte Gestaltung sorgen für eine optimale Präsentation der Autoren und eine Fokussierung auf die Form und Sprache der Texte. Der Benutzer kann über vielfältige Informationszugriffe, z. B. alphabetisch, nach Autor, Sprache, Land oder Übersetzung auf Gedichte und andere Inhalte zugreifen. Mit einem Klick sind die Gedichte eines Autors, seine Biographie, seine Publikationen und Links einsehbar. Kontext und Verfügbarkeit von Übersetzungen zu einem Gedicht sind leicht ersichtlich und direkt abrufbar. Die gleichzeitige Präsentation einzelner Gedichte und der Liste der Gedichte eines Autors motiviert den Benutzer kontinuierlich zum Weiterlesen und Weiterhören. Lyrikline.org setzt die weltweite Vernetzung des Internets konzeptionell ein und begreift es als interkulturelle Schnittstelle zwischen Sprache und Text und als Medium zwischen Autor und Leser. Die Jury bemerkte den »erfreulich professionellen« Charakter der Webseite, der im Sinne einer redaktionellen Qualitätskontrolle erfolgreich für Stringenz und Klarheit der vielsprachig und multimedial verfügbaren Inhalte und deren Bezüge sorgt.
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Screenshot Spiegel Online

Preisträger des Grimme Online Award Spezial

Spiegel Online

Preis an die Website "SPIEGEL ONLINE", verliehen für die Gesamtleistung.

Internetadresse: www.spiegel.de

Anbieter: SPIEGELnet GmbH

Gesamtverantwortung und Redaktion: Mathias Müller von Blumencron

Konzept und Idee: SPIEGEL ONLINE Redaktion

Gestaltung und Realisierung:
Hanz Sayami

Beschreibung:
SPIEGEL ONLINE liefert rund um die Uhr aktuelle Nachrichten, Analysen, Hintergrundinformationen, Interviews und Kommentare aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Netzwelt, Panorama, Kultur, Wissenschaft, UniSPIEGEL, Sport, Reise und Auto. Je nach Nachrichtenlage führt das 50-köpfige Redaktionsteam mehr als hundert Updates pro Tag durch. Abgerundet wird das aktuelle Angebot durch verschiedene Themendossiers, das SPIEGEL-ONLINE-Archiv, Service-Elemente wie die aktuellen Schlagzeilen, die Börsenkurse, umfangreiche Datenbanken mit Besprechungen von Büchern, CD-ROMs und Musiktiteln sowie zahlreiche Diskussionsforen.

Begründung der Jury:
SPIEGEL ONLINE erhält den zum ersten Mal verliehenen Spezialpreis des GRIMME ONLINE AWARD. Die Jury hat sich entschieden, das journalistisch geprägte Onlineangebot auszuzeichnen, das seit zehn Jahren wesentlich mit dafür gesorgt hat, dass das Internet zu einem respektierten Medium geworden ist. Mathias Müller von Blumencron wird der Preis stellvertretend für die Redaktion und besonders auch diejenigen Macher verliehen, die SPIEGEL ONLINE über Jahre prägend begleitet haben. SPIEGEL ONLINE bedeutet zehn Jahre Innovation, immer den kleinen Schritt voraus, ohne jemals den Nutzer und Leser aus den Augen zu verlieren. Stets war das Angebot auf der Höhe der Zeit, ohne die Inhalte unter technischen Experimenten zu verdecken. SPIEGEL ONLINE ist ein Leitangebot, an dem kein publizistisches Onlineangebot in Deutschland vorbei kommt. Die umfangreiche Website muss auch international den Vergleich mit den Großen des Mediums nicht scheuen. SPIEGEL ONLINE hat die Jury aus verschiedenen Gründen überzeugt: Es ist ein journalistisches Angebot, das das Niveau der klassischen Medien insbesondere wegen der vielen Autorenbeiträge erreicht hat. Auch bei ungewöhnlich großer Breite und Tiefe bleibt das Angebot kohärent und stets bemerkenswert aktuell an der Nachrichtenlage. SPIEGEL ONLINE hat eine adäquate Form gefunden, das neue Medium zu nutzen und zugleich eine fruchtbare Bindung an das Muttermedium zu pflegen, die sich bis in den Schreibstil hinein ausdrückt. SPIEGEL ONLINE ohne den gedruckten SPIEGEL wäre nicht das, was es heute ist. Aber der gedruckte SPIEGEL hat auch spürbar an publizistischem Gewicht gewonnen, weil er die Online-Ausgabe hat. Die Jury wünscht sich, dass SPIEGEL ONLINE auch weiterhin auf die strikte Trennung von redaktionellen und werblichen Angeboten achtet.
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Screenshot Wikipedia

Intel Publikums-Preis 2005

Wikipedia

Preis an "Wikipedia - Die freie Enzyklopädie".

Internetadresse: http://de.wikipedia.org

Anbieter: Wikimedia Foundation Inc.

Gesamtverantwortung und Redaktion: etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Konzept und Idee: etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Gestaltung und Realisierung: etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Beschreibung:
Wikipedia ist keine herkömmliche Website - Wikipedia ist ein Wiki, das heißt eine Website, bei der jeder Benutzer ohne Anmeldung Autor werden, Beiträge schreiben und bestehende Texte ändern kann. Wikipedia verfolgt das Ziel, das Wissen unserer Zeit in lexikalischer Form anzubieten. Durch die immense Zahl aktiv Beteiligter werden Breite und Tiefe der Enzyklopädie kontinuierlich erweitert. Während gedruckte Enzyklopädien aus wirtschaftlichen und technischen Gründen Inhalte und Autorenzahl beschränken müssen, unterliegt Wikipedia keinen solchen Einschränkungen: Das Netz ist offen und die Autoren arbeiten ehrenamtlich. Weltweit existiert das Projekt in mehr als 100 Sprachen. Im September 2004 überschritt der Umfang des Gesamtprojekts die Grenze von einer Million Artikeln. Das deutschsprachige Wikipedia beinhaltet mit rund 245.000 Artikeln nach dem englischsprachigen das größte Angebot.

Über den Preis:
"Das Internet hat die Arbeitszimmer verlassen. Es ist mobil geworden. So wie wir. Indem sich immer mehr Menschen für einen tragbaren PC entscheiden, entscheiden sie sich auch dafür, das Internet mobil zu nutzen. Ganz egal ob im Büro, im Wohnzimmer, im Garten oder im Straßen-Café: das Internet ist fast immer und überall erreichbar. Damit verändert sich aber auch die Nutzung des Internets. Es wird intensiver und häufiger gesurft. Das Internet ist zu einem Teil des modernen digitalen Lebensstils geworden. Umso wichtiger ist es, den Internet-Nutzern eine Stimme zu geben. Eine Stimme, mit der sie sagen können, welche Online-Angebote bei ihnen hoch im Kurs stehen. Deshalb wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal der Intel Publikums-Preis vergeben, mit dem wir Anbieter motivieren wollen, in Zukunft noch bessere Websites zu entwickeln."
Hannes Schwaderer Geschäftsleitung Intel Deutschland
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Nominierte

Nominierungen zum »Grimme Online Award Information«

Nominierung zum »Grimme Online Award Wissen und Bildung«

Nominierungen zum »Grimme Online Award Kultur und Unterhaltung«

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Screenshot Bildblog

Nominierung zum Grimme Online Award Information

Bildblog

Internetadresse: www.bildblog.de

Anbieter: B-blog GbR

Gesamtverantwortung und Redaktion: Christoph Schultheis & Stefan Niggemeier

Konzept und Idee: Stefan Niggemeier & Christoph Schultheis

Gestaltung und Realisierung: Stefan Niggemeier

Inhalt:
BILDblog.de ist ein Weblog, das sich kritisch mit der Berichterstattung der "Bild"-Zeitung auseinandersetzt. Seit Juni 2004 veröffentlichen dort vier Medienjournalisten (unter Pseudonym) fast täglich meist knappe, häufig glossierende Texte zu falschen, fehlerhaften, sinnentstellenden und unsinnigen Berichten aus "Bild", "BamS" und Bild.de, die (z.T. durch "sachdienliche Hinweise" der Leser angeregt) gegenrecherchiert werden. Darüber hinaus werden u.a. auch "Bild"-kritische Berichte anderer Medien ausgewertet, ggf. paraphrasiert und gesammelt.
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Screenshot Landtagswahl

NRW Landtagswahl 2005

Internetadresse: nicht mehr online verfügbar

Anbieter: WDR

Gesamtverantwortung und Redaktion:

Stefan Moll, Leiter WDR-Internetredaktion Schiwa Schlei, Axel Keuchel, WDR-Internetredaktion

Konzept und Idee:
Axel Keuchel, Schiwa Schlei, Michael Kaes, Maike Krefting, Stephan Lennartz, WDR-Internetredaktion

Gestaltung und Realisierung:
Birgit Heinzelmann, Graphik, WDR-Internetredaktion,
Elmar Degen, Peter Wollenburg, Webmaster, WDR-Internetredaktion

Inhalt:
Das Special nutzt die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten, die das Internet bietet und informiert umfassend über die unterschiedlichen Aspekte der NRW-Landtagswahl. Ob Analyse der Wahlprogramme, Reportagen vom Wahlkampf, Interviews mit Experten oder Skizzen politischer Debatten - hier werden alle wahlrelevanten Themen aktuell erläutert.
Mit webspezifischen Tools werden vor allem junge Zielgruppen an das Thema Landtagswahl / Politik herangeführt. Dazu gehört zum Beispiel das Online-Spiel "Der perfekte Kandidat", bei dem der User seinen Wunschpolitiker zusammenstellen kann, oder der so genannte "Wahl-O-Mat", den der WDR in Kooperation mit der Bundes- und Landeszentrale für politische Bildung anbietet. Höhepunkt der Berichterstattung: der Wahl-Tag am 22. Mai. Die User haben dabei die Wahl zwischen einer graphisch und technisch anspruchsvollen Flash-Variante oder der barrierearmen HTML-Version.
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Screenshot Spiegel Online

Spiegel Online

Internetadresse: www.spiegel.de

Anbieter: SPIEGELnet GmbH

Gesamtverantwortung und Redaktion: Mathias Müller von Blumencron

Konzept und Idee: SPIEGEL ONLINE Redaktion

Gestaltung und Realisierung:
Hanz Sayami

Inhalt:
SPIEGEL ONLINE liefert rund um die Uhr aktuelle Nachrichten, Analysen, Hintergrundinformationen, Interviews und Kommentare aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Netzwelt, Panorama, Kultur, Wissenschaft, UniSPIEGEL, Sport, Reise und Auto. Je nach Nachrichtenlage führt das 50-köpfige Redaktionsteam mehr als hundert Updates pro Tag durch. Abgerundet wird das aktuelle Angebot durch das SPIEGEL-ONLINE-Archiv, Service-Elemente wie Börsenkurse, umfangreiche Datenbanken mit Besprechungen von Büchern, CD-ROMs und Musiktiteln sowie Diskussionsforen.
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Screenshot Tsunami Blog

ZDF Tsunami Blog

Internetseite: nicht mehr online verfügbar

Anbieter: ZDF, HR Neue Medien

Gesamtverantwortung und Redaktion: Andreas Heck, Wolfgang Harrer

Konzept und Idee: Tina Kutscher, Wolfgang Harrer

Gestaltung und Realisierung:
Michaela Waldow, Annika Kersting (grafische Betreuung), Rolf Zimmermann, Ulrich Brand (technische Betreuung), Alexandra Zurwonne (Produktion)

Inhalt:
Dutzende von Suchseiten, Augenzeugenberichte und Fotos von Überlebenden: Das Internet spiegelt die Katastrophe in Südasien. Mit einem Weblog hat das ZDF die Berichterstattung und die Entwicklung im Internet beobachtet und den Lesern schnellen Zugriff auf relevante Websites für Angehörige und Hilfesuchende ermöglicht. Welche Suchseiten gab es? Wie wurde in anderen Ländern über die Flutwelle berichtet? Wolfgang Harrer beobachtete die Entwicklung, schaute hinter die täglichen Meldungen und veröffentlichte exklusiv und aktuell im Tsunami Blog des ZDF.
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Screenshot Blinde Kuh

Nominierung zum Grimme Online Award Wissen und Bildung

Blinde Kuh

Internetadresse: www.blinde-kuh.de

Anbieter: Blinde Kuh e.V.

Gesamtverantwortung und Redaktion: Birgit Bachmann, Stefan R. Müller

Konzept und Idee: Birgit Bachmann, Stefan R. Müller

Gestaltung und Realisierung: Birgit Bachmann, Stefan R. Müller

Inhalt:
Blinde-Kuh.de ist kein Internet-Projekt vom Reißbrett, sondern war schon immer irgendwie da für die Kinder im Internet und ist in den Jahren historisch gewachsen. Die „Kinderseitenlandschaft" allen Kindern schnell und mit ihren Worten zugänglich zu machen, eben nicht zu verstecken oder gar neu zu erfinden, sondern wie sich das im World Wide Web nun einmal gehört, unkompliziert zu vernetzen und zu bereichern, darin versteht die Blinde Kuh ihre Aufgabe für das deutschsprachige Internet. Die Blinde Kuh wird seit dem 1.8.2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
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Sreenshot Holocaust-Mahnmal

Holocaust-Mahnmal - Gedächtnis aus Stein

Internetadresse: www.zdf.de/ZDFxt/module/holocaust

Anbieter: ZDF, HR Neue Medien, Redaktion heute.de

Gesamtverantwortung und Redaktion: Elisabeth Jändl, Doris Neu, Nicola Frowein

Konzept und Idee: Elisabeth Jändl

Gestaltung und Realisierung:
clicktivities ag
Sascha Sell, Seior Projekt Manager
Nadine Groth, Projekt Managerin
Fabian Kraft, Grafik-Design und 3D-Modell
Christian Weingärtner, Programmierung Flash

ZDF
Michaela Immel, Terry Fox (grafische Betreuung)
Rolf Zimmermann (technische Betreuung)
Stephan Walscheid (Produktion)

Inhalt:
Ziel der Redaktion heute.de war, mit den Mitteln des Online-Journalismus' einen emotionalen und erfahrbaren Zugang zum Mahnmal zu schaffen und gleichzeitig Fragen der Erinnerung, der Bedeutung, der Architektur und schließlich auch die Diskussion um das Mahnmal selbst aufzuarbeiten. Das Spezial bietet unter anderem einen „Virtuellen Weg der Erinnerung", Bilder und O-Töne von Zeitzeugen sowie zahlreiche ZDF-Fernsehberichte aus der 17jährigen Debatte, Planungs- und Bauphase.
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Screenshot Abgeordnetenwatch

Demokratie per Internet

Internetadresse: www.abgeordnetenwatch.de

Anbieter: Mehr Demokratie e.V. - Landesverband Hamburg

Gesamtverantwortung und Redaktion: Manfred Brandt, Gregor Hackmack, Patrycja Luniak

Konzept und Idee: Gregor Hackmack, Jan Hildebrandt, Boris Hekele

Gestaltung und Realisierung:
Boris Hekele

Inhalt:
abgeordnetenwatch.de ist Hamburgs virtuelles Wählergedächtnis. Hier können sich Hamburgs Wählerinnen und Wähler über ihre Abgeordneten und deren Abstimmungsverhalten bei wichtigen Abstimmungen informieren. Darüber hinaus können die Bürgerinnen und Bürger ihren Parlamentsvertretern online Fragen stellen, die auf der Website öffentlich einsehbar von den Abgeordneten beantwortet werden. Dadurch leistet abgeordnetenwatch.de einen entscheidenden Beitrag weg von einer Zuschauer- hin zu einer Mitmachdemokratie.
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Screenshot Einsteins Welt

Nominierung zum Grimme Online Award Wissen und Bildung

Einsteins Welt

Internetadresse: nicht mehr online verfügbar

Anbieter: ZDF

Gesamtverantwortung und Redaktion: Katja Berwind & Dr. Kirsten Bode

Konzept und Idee: Katja Berwind & Dr. Kirsten Bode

Gestaltung und Realisierung: ZDFonline, Rubinmedia GmbH, Sascha Mandelkow & Christiane Wolf und freie Autoren

Inhalt:
Das große Online-Angebot über Albert Einstein zeigt in mehreren Modulen die Lebensstationen und das Werk des genialen Physikers. Einsteins Biografie sowie die spezielle und die allgemeine Relativitätsteorie werden Schritt für Schritt erklärt. Ohne Formeln werden z.B. Lichtgeschwindigkeit, Zeitdehnung oder Raumzeit erläutert und mit Grafikfilmen veranschaulicht. Dabei wird der User u.a. mit Hilfe einer virtuellen Moderatorin durch das Angebot geführt und durch Zwischenfragen motiviert. Am Ende kann das Erlernte durch das 'Einstein-Diplom' überprüft werden.
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Screenshot Deutsche Geschichten

Deutsche Geschichte(n) des 20. Jahrhunderts

Internetadresse: www.deutschegeschichten.de

Anbieter:
Bundeszentrale für politische Bildung
Cine plus Media Service GmbH & Co KG

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Elser Maxwell, Cine plus
Thomas Malz, Cine plus
Thorsten Schilling, Bundeszentrale für Politische Bildung

Konzept und Idee:
Elser Maxwell, Cine plus
Thomas Malz, Cine plus
Thorsten Schilling, Bundeszentrale für Politische Bildung

Gestaltung und Realisierung:
Elser Maxwell, Cine plus
Thomas Malz, Cine plus
Julika Matthess

Inhalt:
„Deutsche Geschichten“ präsentiert ausgewählte politische Ereignisse und persönliche Erlebnisse aus den vergangenen 100 Jahren deutscher Geschichte. „Deutsche Geschichten“ nutzt dabei gezielt die multimedialen Möglichkeiten des Internets. Mehr als 320 Minuten Audio- und Videoinhalt, davon mehr als 150 Minuten Videofilm zu historischen Schlaglichtern, wurden eigens für Vol. 1 dieses bildungspolitisch orientierten Projekts produziert und aufbereitet und stehen im direkten multimedialen Kontext mit Texten, Bildern, Buchtipps und Chronologien.
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Screenshot Föderalion

Föderalion

Internetadresse: http://foederalion.bundesrat.de/foederalion/game.html

Anbieter: Bundesrat

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Karin Risse, Bundesrat
Ulrich Bähr, bähr/hollenberg edutainment

Konzept und Idee:
Ulrich Bähr, bähr/hollenberg edutainment

Gestaltung und Realisierung:
Screendesign und Illustration: André Heers, fliegendeTeilchen
Programmierung: Klaas Kielmann, Kosmokrator

Mit den Stimmen von Herbert Feuerstein, Christiane Paul, Oliver Rohrbeck und Ulrich Wickert.

Inhalt:
Das Abenteuer beginnt mit einer Eilmeldung: „Eiszeit 6432, vierzehnter Monat, siebter Tag. Hier, wo sich vor Jahrtausenden das alte Deutschland erstreckte, wurde tief unter den Gletschern eine archäologische Sensation entdeckt. Du bist Mitglied einer wissenschaftlichen Expedition in die südlichen Eisfelder. Dringe in die prähistorischen Parlamente vor und enträtsele die Geheimnisse der deutschen Demokratie.“

"Föderalion" ist ein multimediales Lernabenteuer für Jugendliche. Themen sind Gesetzgebung, Föderalismus und die Rolle des Bundesrates.
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Screenshot Hinter 1000 und 1 Tür

Hinter 1000 und 1 Tür

Internetadresse: www.wdr.de/themen/kultur/netzkultur/1001_tueren/index.jhtml

Anbieter: WDR

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Stefan Moll, Redaktionsleiter WDR-Internetredaktion
Uta Kühne, Redaktion WDR-Internetredaktion, Projektleitung

Konzept und Idee:
Uta Kühne, Anja Frederichs, Rupert Meyer, Autoren WDR-Internetredaktion

Gestaltung und Realisierung:
Birgit Heinzelmann, Grafik WDR-Internetredaktion

Inhalt:
„Hinter 1000 und 1 Tür“ ist eine multimediale Webreihe, die sich speziell an Kinder richtet. Mit der Maus können selbst jüngste User in 360°-Panoramen die Lebenswelt von Kindern aktiv erforschen, die selbst oder deren Eltern aus einem anderen Land kommen. Die Navigation durch die Wohnräume erfolgt über so genannte Hotspots und lässt sich intuitiv begreifen. In die Panoramen eingebettete Audiodateien liefern O-Töne der dort lebenden Kinder, ihrer Familie und Freunde. Eine Weltkarte, auf der die jeweiligen Herkunftsländer der vorgestellten Kinder markiert sind, gibt den Usern eine Vorstellung davon, wie weit die Heimatländer von Deutschland entfernt sind. Per Mausklick erfahren sie außerdem grundlegende Informationen über das jeweilige Land. Die lebendige, fast sinnliche Aufbereitung der Inhalte animiert zum Erforschen der dargebotenen Lebensräume.
Zu jeder Folge gibt es eine Hörcollage, die ursprünglich in der WDR 5-Kindersendung „Lilipuz“ gesendet wurde. Im Internet lassen sich alle Folgen jederzeit nachhören.
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Screenshot Juedisches leben in Bayern

Jüdisches Leben in Bayern

Internetadresse:
http://www.br-online.de/bayern/einst-und-jetzt/juedisches-leben-DID1188559649769/index.xml

Anbieter: Bayerischer Rundfunk

Gesamtverantwortung und Redaktion: Rainer Tief, Hans Helmreich

Konzept und Idee: Ernst Eisenbichler

Gestaltung und Realisierung: Ernst Eisenbichler, Ralf Orthofer (Grafik)

Inhalt:
Mit eindringlicher Nähe und Dramatik führt dieses Dossier seine Leser an das sensibelste Thema deutscher Geschichte heran. Fundiert recherchiert, auf Höhe aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aufbereitet und einfühlsam mit Dokumenten in Wort, Ton und Bild multimedial dargestellt gelingt hier ein schwieriger Spagat zwischen schnellem Überblick und tiefgehender, anrührender Information. Beispielhaft stellt das Dossier einige bayerische jüdische Gemeinden und ausgewählte jüdische Persönlichkeiten wie Lion Feuchtwanger und Levi Strauss vor. Das Dossier wird ergänzt durch ein Glossar jüdischer Begriffe.
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Screenshot Jugendopposition in der DDR

Jugendopposition in der DDR

Internetadresse: www.jugendopposition.de

Anbieter:
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Bundeszentrale für politische Bildung

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Andreas Otto, Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politische Bildung

Konzept und Idee:
Beate Schreiber, Facts & Files – Historisches Forschungsinstitut Berlin
Tom Sello, Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

Gestaltung und Realisierung:
Sandy Kaltenborn, www.image-shift.net
Felix Lohmaier, FLMH Labor für Politik und Kommunikation

Inhalt:
Im Mittelpunkt des Multimediaprojektes stehen die Aktivitäten von Jugendlichen gegen die Diktatur in der DDR, beginnend mit den Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung 1976 bis zur friedlichen Revolution 1989, verdeutlicht an 16 biografischen Porträts, ergänzt durch Interviews mit rückblickenden Einschätzungen. Eine ausgewogene Mischung aus Texten, rund 400 Fotos, Faksimiles von Originaldokumenten sowie ca. 60 Video- und Audiosequenzen wird angeboten.
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Screenshot Nanoreisen

Nanoreisen

Internetadresse: www.nanoreisen.de

Anbieter: VDI Technologiezentrum GmbH

Gesamtverantwortung und Redaktion:
VDI Technologiezentrum GmbH, Dr. Michael Gleiche, Dr. Jochen Dreßen

Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, Dr. Dr. Bernd Hunger

Konzept und Idee:
Lekkerwerken Design & Medienkommunikation, Sebastian Cremer

Gestaltung und Realisierung:
Lekkerwerken Design & Medienkommunikation, Sebastian Cremer

Inhalt:
“Nanoreisen“ ist eine virtuelle Erlebnisreise in die Welt des Mikro- und des Nanokosmos. Auf drei unterschiedlichen Reiserouten kann sich der "Nanotourist" wahlweise auf den Arm eines Menschen, in den Prozessor eines Computers, oder in die Leuchtdiode eines zukünftigen Autoscheinwerfers schrittweise hinein verkleinern und bis in die kleinsten Dimensionen unseres bekannten Universums vordringen. Ständiger Begleiter ist ein Koffer mit hilfreichen Utensilien wie einem Reiseführer mit Hintergrundinfos zur Reise-Etappe und einem Routenplaner.
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Screenshot Netzspannung

netzspannung.org - Medienkunst Labor

Internetadresse: http://netzspannung.org

Anbieter: Fraunhofer Institut für Medienkommunikation - The MARS Interactive Experience Lab

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Monika Fleischmann, Wolfgang Strauss, Gabriele Blome, Stefan Paal

Konzept und Idee: Monika Fleischmann, Wolfgang Strauss

Gestaltung und Realisierung:
Jasminko Novak, Predrag Peranovic, Jochen Denzinger, Kresimir Simunic, Kai-Uwe Kunze, Diane Müller, Andreas Muxel, Ansgar Himmel

Inhalt:
netzspannung.org gibt Einblicke in Medienkunst und digitale Kultur. Medienkunstwerke sind mit Videos, Texten und Bildern dokumentiert. Vorträge zeigen, wie Künstler und Wissenschaftler Medien reflektieren. Praktische Unterrichtsbeispiele regen an, neue Medien in Lehre und Unterricht einzusetzen. Die Knowledge Discovery Tools, intelligente Suchmaschinen, erlauben das Stöbern in dem mehr als 1000 Einträge umfassenden Archiv. Netzspannung.org ist ein Informationspool für Künstler, Lehrende und für jeden, der über Medienkunst etwas wissen will.
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Screenshot Reise durch das Sonnensystem

Reise durch das Sonnensystem

Internetadresse: www.zdf.de/ZDFxt/module/space/start.html

Anbieter: ZDF, HR Neue Medien

Gesamtverantwortung und Redaktion: Mark Hugo

Konzept und Idee: Mark Hugo

Gestaltung und Realisierung: Powerflasher GmbH

ZDF
Ingo Frommer (grafische Betreuung)
Rolf Zimmermann (technische Betreuung)
Marion Marth (Produktion)

Inhalt:
Das Angebot von heute.de begleitet die Berichterstattung über aktuelle Ereignisse der Raumfahrt. Der User reist mit dem fiktiven Raumschiff "Pegasus" durch das Sonnensystem und lernt dabei Planeten, Monde und die bedeutendsten Missionen kennen. Ziel des Angebots: Wissenserweiterung auf unterhaltsame Art. Wie oft passt die Erde in den Jupiter? Wie ist der Mond entstanden? Fragen wie diese beantwortet der Bordcomputer und präsentiert dazu umfangreiches Bildmaterial: 17 Videos und 37 Bildergalerien sind abrufbar.
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Screenshot 60 Jahre Kriegsende

60 Jahre Kriegsende

Internetadresse: www.kriegsende.ard.de

Anbieter: ARD (Federführung: NDR)

Gesamtverantwortung und Redaktion: NDR: Imke Andersen, Jürgen Werwinski

Gestaltung und Realisierung:
NDR: Christina Topp, Marco Carstensen
Clemens Gramespacher, Webdesign ARD.de

Inhalt:
Die Site ist ein umfangreiches Mosaik zum Zweiten Weltkrieg. Schwerpunkte sind Zeitzeugenberichte in Bild, Ton und Schrift, Schülerbeiträge, Feldpostbriefe, Reportagen, Berichte und Programmhinweise. Alle Beiträge sind über die Navigation auf drei verschiedenen Wegen erreich- und erlebbar: chronologisch, geographisch und thematisch.
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Screenshot Shoa

Shoa.de

Internetadresse: www.shoa.de

Anbieter: Arbeitskreis Shoa.de e.V.

Gesamtverantwortung: Stefan Mannes, Julia Radke

Konzept und Idee: Stefan Mannes

Gestaltung und Realisierung: Eike Pierstorff

Inhalt:
Shoa.de ist ein gemeinnütziges Online-Projekt, das sich wissenschaftlich-didaktisch mit den Schrecken des Holocaust und seinen Folgen auseinandersetzt. Es ist das größte deutschsprachige Internetportal zum Thema Antisemitismus, Holocaust und Drittes Reich und hat monatlich über 180.000 Besucher. Shoa.de wird von über 80 ehrenamtlichen Autoren realisiert, verfügt neben Artikeln und Quellen über ein Diskussionsforum, einen Linkkatalog, einen Newsletter und zahlreiche Möglichkeiten bei dem Projekt mitzuwirken.
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Screenshot Weltweit 24. März

Weltweit 24. März

Internetadresse: http://weltweit24maerz.de

Anbieter: Südwestrundfunk und weltreporter.net

Gesamtverantwortung und Redaktion: Detlef Clas, Martin Ebbing

Idee: Ludger Schadomsky

Konzept und Idee: Detlef Clas

Gestaltung und Realisierung: Detlef Clas, Martin Ebbing

Gestaltung und Programmierung: Michael Haschke, Sebastian Dietzold

Inhalt:
Was bewegt die Bankerin in London, was treibt den Friseur in Buenos Aires um, wie gestaltet die Köchin in Lima ihren Alltag, was erhofft sich ein Straßenverkäufer in Nairobi, was erwartetet ein Geistlicher in Teheran, was treibt ein Kindermädchen in Paris oder eine Näherin in Bombay um? Reporter befragen sie und andere Menschen nach ihren Lebensumständen, nach Ihren Plänen und Hoffnungen und nach dem, was sie gerade tun: Weltweit – am 24. März 2005.
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Screenshot Wikipedia

Wikipedia - Die freie Enzyklopädie

Internetadresse: http://de.wikipedia.org

Anbieter: Wikimedia Foundation Inc.

Gesamtverantwortung und Redaktion:
etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Konzept und Idee:
etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Gestaltung und Realisierung:
etwa 50.000 freiwillige Mitarbeiter weltweit

Inhalt:
Wikipedia ist eine von ehrenamtlichen Autoren verfasste, mehrsprachige, freie Online-Enzyklopädie. Zur Zusammenarbeit nutzt sie ein Wiki, eine Software, mit der jeder Internetnutzer im Browser neue Artikel schreiben oder bestehende verändern kann.
Das im Januar 2001 gegründete Projekt bezeichnet sich als freie Enzyklopädie, weil alle Inhalte unter einer Lizenz stehen, die jedermann das Recht einräumt, die Inhalte unentgeltlich - auch kommerziell - zu nutzen, zu verändern und zu verbreiten. Es gilt als die umfangreichste Sammlung originär freier Inhalte. Betrieben wird das Projekt von der Wikimedia Foundation, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in Florida, USA.
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Screenshot Die Helden von Bern

Nominierungen zum Grimme Online Award Kultur und Unterhaltung

Die Helden von Bern

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Anbieter: ARD.de / SWR

Gesamtverantwortung: Heidi Schmidt, Sönke Vaihinger

Redaktion: Andreas Oehler

Gestaltung: Clemens Gramespacher

Animation: Martina Kronenberger

Technik: Markus Griesbach

Realisierung: ARD.de

Inhalt:
„Aus! Aus! Aus! ... Deutschland ist Weltmeister“ – der Gewinn der Fußball WM 1954 war mehr als das glückliche Ende eines Spiels. Er machte aus einem verunsicherten Volk sportliche Sieger und gab den Deutschen wieder Selbstvertrauen. Im Fokus ARD-Specials „Die Helden von Bern“ stehen daher nicht nur die WM-Spiele und das Schicksal der Fußballer, die den Titel gewannen, sondern auch die damalige Zeit. Dazu gibt es Einblicke in die Entwicklung der „schönsten Nebensache der Welt“. Alles inhaltlich kompakt, multimedial und gestalterisch innovativ umgesetzt.
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Screenshot Encore

Encore Magazine

Internetadresse: www.encore-mag.com

Anbieter: Encore Magazine

Gesamtverantwortung und Redaktion: Daniel Harrington, Pascal Jeschke

Konzept und Idee: Daniel Harrington, Pascal Jeschke

Gestaltung und Realisierung: Daniel Harrington, Pascal Jeschke

Inhalt:
Encore Magazine verbindet Design, Fotografie, Illustration & Film in einem zukunftsweisenden Format.
Indem das Aussehen eines Print-Magazins mit Multimedia Elementen des Internets kombiniert und interaktive, sowie animierte Inhalte, Links, Sounds und Videos im Magazin untergebracht werden, entsteht auf jeder Seite eine neue, spezifische Atmosphäre.

Das Magazin erscheint seit dem 1. September 2004 monatlich in Deutsch und Englisch.
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Screenshot Filmportal

filmportal

Internetadresse: www.filmportal.de

Anbieter: Deutsches Filminstitut – DIF e.V.

Gesamtverantwortung und Redaktion: Claudia Dillmann, Jürgen Keiper, Laura Bezerra

Konzept und Idee: Jürgen Keiper, Laura Bezerra, Hans-Michael Bock

Gestaltung und Realisierung: clicktivities ag (Sascha Sell, Meik Steuber)

Inhalt:
filmportal.de stellt die zentrale Internet-Plattform für umfassende, zuverlässige und kostenlose Informationen zu allen deutschen Kinofilmen dar. Zu unterschiedlichsten Themen der Filmgeschichte finden sich klar gegliederte Überblicksdarstellungen, zu zahlreichen Personen aus der Filmbranche ausführliche Biographien sowie zahlreiche Fotos, Filmkritiken und Originaltexte. Die stetig aktualisierten Angebote geben einen repräsentativen Überblick über die lebendige Filmkultur in Deutschland – von den Anfängen bis heute.
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Screenshot Fluter

fluter

Internetadresse: www.fluter.de

Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

Gesamtverantwortung, Redaktion:
Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.
Redaktion und Alltag
Micz Flor, Tanja Lay

Gestaltung:
ITF Grafik Design
Till Sperrle (itfgrafikdesign.com)

Konzept, Idee und Realisierung: Redaktion und Alltag

Inhalt:
fluter ist eine nicht-kommerzielle Medienplattform, die Jugendlichen von 16 bis 22 Jahren multimediale Inhalte aus den Bereichen Politik und Kultur (Gesellschaft, Film, Literatur, Events) anbietet. fluter möchte zum Demokratieverständnis junger Menschen beitragen und stellt deswegen gleichwertig neben die angebotenen redaktionellen Inhalte den Community-Bereich, in dem fluter-Leser/innen auch eigene Themen untereinander und mit der Redaktion diskutieren. Politische Themen werden vorzugsweise in einen alltäglich erlebbaren, gesellschaftlichen Kontext gestellt. fluter kann von seiner Zielgruppe teilweise selbst mitgestaltet werden. Auf fluter.de können Nutzer eigene Texte veröffentlichen, in Foren und Abstimmungen werden ganze Monatsthemen von den Nutzern entschieden. fluter arbeitet eng mit anderen Jugendredaktionen zusammen, beispielsweise Jugendseiten von Tageszeitungen. fluter ist kostenlos.
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Screenshot Kebab Connection

Kebab Connection

Internetadresse: www.kebabconnection.de

Anbieter: Ingenieurbüro Andreas Karsten

Gesamtverantwortung und Redaktion: Andreas Karsten

Redaktion: Saskia Vömel

Konzept und Idee: Andreas Karsten, Tim C. Stutz, Valerie Haase

Gestaltung und Realisierung: Andreas Karsten, Tim C. Stutz, Valerie Haase

Inhalt:
Die Internetseite zu „Kebab Connection“ entstand anlässlich des Kinostarts am 21.04.05.
Sie begleitet und erweitert die filmische Culture Clash-Komödie rund um den jungen Türken Ibo und seine deutsche Freundin Titzi. Die „Werbespots“ des Films können noch einmal betrachtet werden; zusätzlich gibt es viel Witziges und Spielerisches rund um die Döner- und Kebab-Kultur – bis hin zu Rezepten und einer Hitliste der besten Döner- und Kebab-Buden.
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Screenshot Lyrikline

lyrikline.org - Poesie hören und lesen

Internetadresse: www.lyrikline.org

Anbieter: Literaturwerkstatt Berlin

Gesamtverantwortung und Redaktion: Dr. Thomas Wohlfahrt, Heiko Strunk

Konzept und Idee: Dr. Thomas Wohlfahrt, Heiko Strunk

Gestaltung und Realisierung: heckerconsult / klug newmedia

Inhalt:
lyrikline.org präsentiert zeitgenössische Poesie multimedial als Originaltext, in Übersetzungen und vom Autor oder der Autorin in Originalsprache gesprochen: Konzerte aus Stimme und Sprache.
Durch internationale Zusammenarbeit wird das Übersetzungsproblem der Poesie gelöst. Mit bereits über 3000 Gedichten von über 300 Dichtern aus 33 Sprachen und tausenden Übersetzungen bietet dieses Stimmenarchiv über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg den Zugang zur internationalen Poesie – ein Informationspool für Literaturinteressierte im In- und Ausland.
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Screenshot Tonspion

Tonspion - Das MP3 Musikmagazin

Internetadresse: www.tonspion.de

Anbieter: TONSPION

Gesamtverantwortung und Redaktion: Udo Raaf

Konzept und Idee: Udo Raaf

Gestaltung und Realisierung: Sascha Brossmann, Heiko Weber, Udo Raaf

Inhalt:
TONSPION ist das erste MP3 Musikmagazin und stellt neue Alben und Künstler über kostenlose MP3 Downloads in CD-Qualität vor. TONSPION verweist dabei auf legale Server und Songs, die von Künstlern und Labels im Netz freigegeben werden. Musikalisch fokussiert sich TONSPION auf Musik jenseits der Charts (Pop, Rock, Elektronische Musik, HipHop) und richtet sich damit in erster Linie an anspruchsvolle erwachsene Musikhörer. Darüber hinaus berichtet TONSPION täglich aktuell über die digitale Revolution der Musikbranche durch MP3, Filesharing und iPod.
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Screenshot Tunespoon

tunespoon.tv

Internetadresse: www.tunespoon.tv

Anbieter: tunespoon.tv

Gesamtverantwortung und Redaktion: Florian Brandel, Johannes Wagner

Konzept und Idee: Martin Schmid, Christian Ensslen

Gestaltung und Realisierung: Uwe Erlenwein, Kirsten Franke

Inhalt:
tunespoon ist Online-Musikfernsehen, welches einen anderen Weg geht und neue Richtungen aufzeigt. Es folgt der Meinung, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich bewusst nicht mit dem Mainstream-Anspruch der kommerziellen Musikfernsehsender identifizieren können und anfreunden wollen.
Ziel ist es, Bands und deren Musikvideos unabhängig von ihrer musikalischen Ausrichtung eine Plattform zu bieten, ihre Musikvideos zu spielen und ihre Musik für ein breites Publikum zu begeistern und sie damit auf ihrem Weg zu unterstützen. Bei tunespoon sieht man Musikvideos, die man nicht alle Tage zu sehen bekommt.
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Screenshot Verliebt in Berlin

Verliebt in Berlin

Internetadresse: www.verliebtinberlin.de

Anbieter: SevenOne Intermedia

Gesamtverantwortung und Redaktion:
Oliver Kirchgessner, Bereichsleiter Sat.1 Multimedia, SevenOne Intermedia
Harald Buchheister, Redaktionsleiter Sat.1 Multimedia, SevenOne Intermedia

Konzept und Idee:
Jan Philip Neubacher, Konzeption/ Projektleitung/Redaktion Sat.1 Multimedia, SevenOne Intermedia
Dominic Trautvetter – Creative Direction, Gosub communications GmbH

Gestaltung und Realisierung:
Jeanette Bauer, Screendesign, Gosub communications GmbH
Herrn Philipp Stauber, SevenOne Intermedia GmbH

Inhalt:
Neben dem Fan-Portal zu "Verliebt in Berlin" steht die fiktionale Online-Applikation "Lisas Leben" im Mittelpunkt der Site. Die Story der Telenovela wird online aus der Perspektive der Protagonistin weitererzählt. Die Nutzer besuchen u.a. die Räume von Kerima Moda. Das Anklicken von Figuren und Gegenständen sowie Ereignisse in Lisas Welt öffnen Erinnerungen in Form von Bildern, Voice Overs, Slideshows und Videoclips. Weitere Module sind Gewinnspiele, Downloads, die „Wer mit Wem?“-Charaktermatrix, ein Storydesigner und diverse Mini-Games.
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Screenshot Vorleser

Vorleser.net - kostenlose Hörbücher

Internetadresse: www.vorleser.net

Anbieter: phonetics group GbR

Gesamtverantwortung und Redaktion: Johannes M. Ackner und David Fischbach

Konzept und Idee: Johannes M. Ackner

Gestaltung und Realisierung: Johannes M. Ackner

Inhalt:
Auf Vorleser.net werden Hörbücher kostenlos in CD-Qualität als mp3-Dateien zum Download angeboten. Vertreten sind über 50 klassische Autoren mit Märchen (u. a. Brüder Grimm, Andersen), Kurzgeschichten (u. a. Kafka, Poe, Schnitzler) und Gedichten (u. a. Ringelnatz, Goethe, Rilke). Im eigenen Studio wird mit professionellen Sprechern laufend Nachschub produziert. Rechtlich ist das Angebot einwandfrei, da das Urheberrecht der Autoren bereits erloschen ist. Jeden Monat besuchen etwa 200.000 Menschen Vorleser.net; rund 19.000 haben den Newsletter abonniert.
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Nominierungskommission und Jury

Jury Grimme Online Award 2005:

Statement der Jury des Grimme Online Award

Nominierungskommission Grimme Online Award 2005:

Statement der Nominierungskommission des Grimme Online Award 2005

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Jury Grimme Online Award 2005

Tanja Diezmann, geb. 1969 in München, ist seit 1998 als Professorin für Interfacedesign an der Hochschule Anhalt (FH) in Dessau. 1994 übernahm sie ihre ersten Lehraufträge und Managementtrainings für Web- und Interfacedesign. Von 1994 bis 1998 verantwortete sie als Creative Director von Pixelpark die Gestaltung von modularen Interfacesystemen, Internetauftritten, CD-ROM-Titeln und POS-Lösungen. Sie hat u.a. Kunden wie adidas, Conrad Electronic, Lufthansa und die Telekom beraten. Zusammen mit Tobias Gremmler gründete sie 2000 die pReview digital design GmbH. Als VJ und Expertin für Interfacedesign erwarb sie sich internationale Anerkennung.
Diezmann formulierte das Prinzip der »Navigable Structures« als neues Interfacedesignprinzip. 2001 entwickelte sie mit ihrem Team das neue Usabilitytestverfahren pReact©. 2003 veröffentlichte sie international ihr erstes Buch »Grids for the Dynamic Image« bei AVA Publishing (UK) Ltd.
Tanja Diezmann forscht, publiziert und referiert im Bereich Interfacedesign, Usabilitytesting und -engineering für Online, Offline und Mobile Devices sowie im Bereich Motiongraphics für interaktive, generische und soundbasierte Visuals, u.a. für Kunden wie Entopia Inc., Hypovereinsbank, Gate5 AG, Merck, Münchener Rück, O2 Germany, Sony Europe, Vodafone, u.v.m.
Tanja Diezmann ist Mitglied im ADC (Art Directors Club) Deutschland und Jurymitglied des "Bundespreis Design", Rat für Formgebung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Michael Frank, geb. 1967, Diplomierter Kaufmann lebt in München. Seit Anfang der 90er Jahre ist er im Bereich Werbung/Marketing beruflich aktiv. Über Stationen bei K,N,S,K, Wilkens, Scholz and Friends und der Sportmarketing Agentur MAR im Rahmen von Projektarbeiten sowie als freier Berater bei der Werbeagentur Baader, Lang, Behnken war er Mitte der 90er bei Team Consult Unternehmens- und Personalberatung als Projektleiter tätig. Nach zweijähriger Beratungstätigkeit bei der Werbeagentur Scholz & Friends in Hamburg wechselte er 1999 zur Agenturgruppe Serviceplan als Etatdirektor nach München. Seit Mitte 2000 ist er dort Geschäftsführer der Plan.Net concept Spezialagentur für interaktive Kommunikation.

Peter Glaser, 1957 als Bleistift in Graz, Österreich, geboren, wo die hochwertigen Schriftsteller für den Export hergestellt werden. Lebt als Schreibprogramm in Berlin. Begleitet seit 20 Jahren als Schriftsteller und Mitglied des Chaos Computer Clubs die Entwicklung der digitalen Welt. Ingeborg-Bachmann-Preisträger 2002.

Gabriele Gramelsberger, geb. 1964 in München, promovierte Philosophin, lebt in Berlin.
Als wissenschaftliche Leiterin des INM-Institut für Neue Medien, Frankfurt (1996 - 1999) setzte sie sich in verschiedenen Projekten mit der Verwendung computerbasierter Medien (Internet, Computersimulation) in Wissenschaft, Kunst und Anwendung auseinander, u.a. in der Etablierung des Institutsprogramms "virtual space explorers". Die Thematik der computerbasierten Medien in den Wissenschaften war auch Inhalt des postgraduierten Studiums an der Jan van Eyck Akademie, Maastricht (1999 - 2000) und der externen Promotion an der Freien Universität Berlin (1999 - 2001, "Semiotik und Simulation"). Nach der freiberuflichen Tätigkeit im Bereich der Kommunikations- und Wissenschaftsberatung folgte im Herbst 2002 die Gründung des science communication + research office in Berlin, das sich unter dem Motto "science goes media" mit der Vermittlung komplexer Themen in den verschiedenen Medien auseinandersetzt: www.scro.de und www.philart.de.

Susanne Herda, Chefin vom Dienst beim Wissensmagazin der Süddeutschen Zeitung, arbeitete nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik sieben Jahre lang in der Software-Entwicklung. Danach wechselte sie in den Medienbereich und war redaktionell unter anderem bei Computer&Co und sueddeutsche.de tätig. Vor ihrem Engagement bei SZ Wissen begleitete sie den Launch des Content-Portals von GMX und als Chefin vom Dienst den Launch des Fernsehmagazins TV Kofler. Susanne Herda wurde 1965 geboren und veröffentlichte unter anderem zwei Lernsoftware-Ratgeber sowie ein Internet-Lexikon.

Dirk Max Johns, geb. 1965 in Hamburg, arbeitete nach seinem Studium der Archäologie und Kunstgeschichte in Montpellier als freier Journalist in Johannesburg, Südafrika. Nach einem MBA in Leuven kam er zum ZDF, wo er seit 1996 die Onlineaktivitäten mit aufbaute. Als Gründer und Leiter der Onlinenachrichten und Hauptredaktionsleiter Neue Medien konnte er zahlreiche Innovationen massgeblich beeinflussen, darunter die Einführung des Digitalen Teletext und das digitale Bouquet ZDF.vision. Er war Gründer und Geschäftführer der kommerziellen Tochter ZDF.newmedia. 2002 wechselte er zur EBU (European Broadcasting Union) nach Genf, wo er seitdem europaweite Online-Projekte koordiniert.

Christoph Neuberger ist Professor für Kommunikationswissenschaft (Schwerpunkt Journalistik) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zuvor hat er an den Universitäten Eichstätt und Leipzig gelehrt.
Seit 1996 hat er sich in mehreren Untersuchungen und in einer Vielzahl von Publikationen mit dem Online-Journalismus, den Websites von Presse und Rundfunk, mit Suchmaschinen, Weblogs und anderen Online-Angeboten beschäftigt.

Kai N. Pritzsche sieht das Internet als ideales Medium für die Weiterentwicklung journalistischer Formate und medienübergreifender Ausdrucksformen. Bei der Konzeption des Internetauftritts der Frankfurter Allgemeinen bot sich ihm die Chance, das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher Medien und Redaktionen, Arbeitsabläufe und Darstellungsformen mit zu organisieren und diese zu einer überregionalen Online-Nachrichtenseite zusammenzuführen.
Heute leitet er die Online-Redaktion von www.FAZ.NET. Zuvor war er als Chefredakteur der Fachzeitschrift MSR Magazin sowie als CvD des Wirtschaftsmagazins ECONY tätig.
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Jurystatement Grimme Online Award 2005

Das Internet lässt in seiner Vielfalt einen neuen, positiven Trend erkennen: Inhaltliche Qualität, integriert in gut gestaltete und technisch anspruchsvolle Umsetzungen, wird mehr und mehr zum Standard. Diese wichtige Entwicklung konnte die Jury des GRIMME ONLINE AWARD 2005 eindeutig feststellen. Eine Vielzahl der diesjährigen Einreichungen, die sich daraus ergebenden Nominierungen und letztlich die ausgewählten Preisträger hatten eines gemeinsam: ein grundsätzlich hohes Niveau, egal ob es sich um Leistungen Einzelner oder um Gesamtergebnisse Vieler handelte. Positiv konnten dazu sicherlich die neu definierten Kategorien des GRIMME ONLINE AWARD beitragen.

Abgrenzbarer und damit klarer zu beurteilen, brachten alle Nominierungen eine eigene »Couleur« ein. Ein wichtiger Faktor, um letztlich die besten Beiträge zu prämieren. So wurden nicht in sich geschlossene Angebote oder technisch aufwändige Realisationen am besten beurteilt, sondern vor allem die »komplettesten« Gesamtwerke. Inhaltlich herausragend, journalistisch anspruchsvoll und gestalterisch überzeugend, so kann man die Gewinner in den Kategorien beschreiben. Die breiten technischen und kommunikativen Möglichkeiten des Internet wurden positiv genutzt. Ob Blogs, Wikis, Archive oder Flash-Specials – in diesem Jahr spiegelt sich in den Nominierungen und Auszeichnungen die Stärke des Internet als Bildungs- und Wissensmedium wider.

Auffällig war, dass überwiegend Angebote etablierter Organisationen und Initiativen als auszeichnungswürdig befunden wurden – eine deutliche Dominanz öffentlich finanzierter Angebote, und zwar in einer bemerkenswerten Qualität, Breite und Kontinuität. Dass hinter einigen Angeboten Träger der politischen Bildung stehen und weniger klassische journalistische Redaktionen, wurde diskutiert. Der Jury war sehr daran gelegen, diese der allgemeinen Bildung dienenden »Auftragsarbeiten« auf ihre Unabhängigkeit zu prüfen. Eher eine Seltenheit waren hingegen Arbeiten, die sich mit bisher weniger aufbereiteten Themen oder gänzlich neuen Wegen der Informationsvermittlung befassten. Und neben einer ungleichen Verteilung bei den Nominierungen in den drei Kategorien war auch ein Defizit an hochwertigen Unterhaltungsangeboten erkennbar. Gerade in diesem Bereich könnte man mit einer mediengerechten Umsetzung im Internet »üppiger« umgehen. Besonders die privaten Fernseh-, aber auch Verlagsangebote könnten hier ihre Stärken und Möglichkeiten mehr nutzen – in den heutigen Internetzeiten sollte es möglich sein, relevante kommerzielle Aspekte mit inhaltlich Anspruchsvollem zu verbinden. Mut zu Innovationen und neuen Formaten gehört ebenso dazu wie gutes journalistisches Handwerk. Eine Kombination, die sich die Jury gut vorstellen kann. Über ein Ausschöpfen dieser Potenziale für das nächste Jahr würde man sich freuen.

Dafür zeigte eine Darstellungsform, die im letzten Jahr noch als interessante Entwicklung erwähnt wurde, ihre »Emanzipation«: Weblogs, und damit eine eigene sich etablierende Form des heutigen Journalismus, vermitteln nicht nur Vielfalt, sondern auch »ausgezeichnete« Qualität. Hier stehen Nachhaltigkeit, Intuition, Kommunikation und Spaß an der Sache im Vordergrund. Attribute, die richtungsweisend für viele Angebote sein sollten.

Auch in der Kategorie »Information« waren nur wenige auszeichnungswürdige Angebote im Wettbewerb. Hier schlägt sich die Stagnation im professionellen Online-Journalismus nieder, die seit dem Einbruch der »New Economy« anhält. Nicht mehr quantensprungartige Entwicklungen und Errungenschaften machen das Netz zu einem besonderen Medium, sondern die sinnfällige und anspruchsvolle Anwendung der Möglichkeiten. Ein Versprechen an spannende Einreichungen für die Auswahl 2006.

Aus der Jury des Grimme Online Award 2005
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Nominierungskommission Grimme Online Award 2005:

Kai Heddergott, geb. 1969, Projektleiter bei MMB Institut für Medien- und
Kompetenzforschung in Essen. 1990 bis 1992 Dienst in einer
Bundeswehr-Pressestelle, ab 1992 Studium der Publizistik, Soziologie und
Neueren Geschichte an der Universität Münster. 1995 bis 1998 Betreuung der
Elektronischen Lehrredaktion des Instituts für Publizistik; Dozent für
Multimedia- und Online-Schulungen diverser Bildungsträger. 1996 bis 1999
freier Autor (Themen: Multimedia, IuK). Seit 1999 Betreuung und Leitung von
Forschungsprojekten bei MMB. Schwerpunkte: E-Learning, Ausbildung in
Medienberufen, Qualifizierungsforschung.

Marie-Luise Nilges, geb. 1970, arbeitet seit 2000 als Consultant Content
Strategy & Web Editoring bei der clicktivities ag. Dort berät sie Kunden wie
das Deutsche Filminstitut DIF, E.ON, Telekom, entwickelt eBusiness-Lösungen
sowie Navigations- und Inhaltskonzepte und ist - nicht gerade häufig, dafür
aber besonders gerne - auch redaktionell tätig.
Ihr Studium der Germanistik, Anglistik, Theater-, Film- und
Fernsehwissenschaften in Köln und London finanzierte sie hinter Theken (als
Barkeeperin) und vor Bühnen & Leinwänden (als Theater- und Filmkritikerin).
Nach dem M. A. wechselte sie von den Print-Medien zunächst zum TV, dann zum
Hörfunk und beschäftigt sich seit nunmehr fünf Jahren mit den Darstellungs-
und Umsetzungsmöglichkeiten internetbasierter Kommunikationsstrategien.

Melanie Ruprecht leitet seit rund vier Jahren die Online-Redaktion der ZEIT.
Ihre Begeisterung für das Medium Internet wurde nach dem Studium der
Germanistik, Geschichte und Philosophie bei der Sächsischen Zeitung in
Dresden geweckt, wo sie erst als Redakteurin und dann als Redaktionsleiterin
für den Online-Auftritt zuständig war.
Zuvor hatte sie unter anderem für die Badische Zeitung, die Westfälischen
Nachrichten und die Sächsische Entwicklungsgesellschaft für Telematik frei
gearbeitet.

Prof. Dr. Konrad Scherfer, geboren 1969 in München, wuchs in Köln und
Düsseldorf auf. Im Anschluss an das Abitur studierte er Medienwissenschaft
an der Universität Siegen. Als Mitglied der Online-Redaktion von DASDING
erlebt er am 17. Mai 1997 den Programmstart im "Ding-Labor".
Nach dem Abschluss als Diplom-Medienwirt wurde er Mitarbeiter im
DFG-Sonderforschungsbereich "Bildschirmmedien" an der Universität Siegen,
2000 folgte die Promotion mit einer Arbeit über deutsche Fernsehpreise.
Von 2001 bis 2003 war er Online-Redakteur beim Südwestrundfunk in Stuttgart
(SWR.de).
Seit April 2003 ist er Professor für Medienwissenschaft und lehrt am
Institut für Informationswissenschaft der Fachhochschule Köln,
schwerpunktmäßig im Studiengang Online-Redakteur.

Anja Seeliger, geboren 1961 in Koblenz, hat Jura studiert. Als freie
Journalistin hat sie u.a. für die taz, Financial Times, Spiegel und Vogue
geschrieben.
Sie ist Mitbegründerin des Online-Kulturmagazins www.perlentaucher.de und
des englischen Onlinemagazins www.signandsight.com.

Mario Sixtus, Baujahr 1965, lebt und arbeitet als freier Journalist in
Düsseldorf. Texte von ihm erscheinen u.a. in der Frankfurter Rundschau, in
der Fachzeitschrift c't, in der Zeit, in der Monatszeitschrift Debug oder
direkt im Netz bei Telepolis und Spiegel-Online. Bevor er hauptberuflich ins
publizistische Lager wechselte, betätigte er sich als freiberuflicher
Webdesigner und Internet-Programmierer. Für unterschiedliche Agenturen
bediente er dabei Kunden wie Renault, Seat oder Karstadt. Davor wiederum war
"Ministeck-Design" im BTX (die Älteren werden sich erinnern: Bildschirmtext)
der Job, der seinen Kühlschrank füllte. Über die Zeiten davor, die bei ihm
ausnahmslos Sätze produzieren, die "Atari ST" beinhalten, redet Herr Sixtus
nur auf Anfrage. Heute schreibt er unter anderem für Brand Eins und Focus.
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Statement der Nominierungskommission des Grimme Online Awards 2005

Neue Preiskategorien, neues Spiel? Im vergangenen Jahr war an gleicher Stelle die Rede von reduzierter Multimedialität, ausbaufähiger Eigenständigkeit einzelner Web-Specials und zu optimierender Ressourcen-Ausnutzung der Fernsehsender. Es scheint fast so, als ob sich so mancher Wettbewerbsteilnehmer die Anmerkungen der Vorjahres-Nominierungskommission zu Herzen genommen hat. Erfreulicherweise wurden jene Punkte in diesem Jahr in gelungener Weise erfüllt, stellenweise auch „übererfüllt".
So ließe sich anmerken, dass die in punkto Multimedialität und Design durchaus lobenswerten Flash-Specials die Hypermedialität des Netzes konsequenter nutzen könnten, tatsächlich aber nur selten auf weiterführende Online-Quellen verlinken. Wünschenswert bleibt daher, den Nutzer stärker zur Kommunikation einzuladen - die Interaktivität dieser Angebote bleibt also ausbaufähig.

Auch wenn die sich immer deutlicher herausbildende Darstellungsform des Flash-Specials vom grundlegenden Ansatz her ein geschlossenes Angebot darstellt, wären die beschriebenen Erweiterungen ein wünschenswerter Service, der den Standards des Webs entspricht. Im Sinne der Barrierefreiheit hätten wir uns zudem oft eine alternative HTML-Darstellung der Angebote gewünscht.

Der rasant voranschreitende Ausbau von Breitbandzugängen bei Privatpersonen sorgt inzwischen dafür, dass Angebote mit Bewegtbild, umfangreichen Audio-Inhalten und Streaming-Video nicht mehr als nutzerfeindlich gesehen werden müssen, da viele Onliner mittlerweile auch zuhause über einen DSL-Anschluss verfügen. Auf diesen Trend haben die Anbieter von Inhalten reagiert: Ohne allzu sehr auf die Breitbandigkeit abzuzielen, setzt eine ganze Reihe der nominierten Angebote datenintensive Formate zur Bereicherung ihrer Inhalte ein und führt so Form und Inhalt webspezifisch zusammen. Gerne hätte die Kommission mehr privatwirtschaftliche Online-Redaktionen nominiert, doch fehlende Refinanzierungsmöglichkeiten begrenzen offenbar nach wie vor die Entwicklung auf der Anbieterseite.

Auch für die - ebenfalls neu formulierte - Kategorie „Information" gab es wenig Vorschläge, die den Kriterien einer aktuellen, qualitativ herausragenden Informationsvermittlung im Netz entsprochen hätten. Da hier jedoch ein wichtiges und auch stark genutztes Angebots-Segment des Internet angesprochen wird, sollte diese Kategorie beim nächsten Wettbewerb gezielt beworben und ggf. in ihren Kriterien noch einmal überdacht werden.

Prominent präsentiert sich die Entwicklung des Phänomens Weblog - das zunächst als Möglichkeit der emanzipatorisch-alternativen (Gegen-)Öffentlichkeit gehandelte Format der zeitnahen Kommentierung von Ereignissen und Themen wird zunehmend auch von Medienprofis, Sendern und Verlagen eingesetzt. Mit den „Blogs" kristallisiert sich immer stärker eine eigenständige Darstellungsform und zugleich ein Medien-Korrektiv im Netz heraus. Ähnliches gilt für partizipativ angelegte Wissensangebote wie Wikipedia - ein spannendes Beispiel dafür, wie inhaltliche Qualität fortwährend durch das Netz und seine Nutzer selbst optimiert werden kann.

Erwähnt werden sollte an dieser Stelle schließlich das Online-Magazin nensch.de. Der vielversprechende partizipative Ansatz kann aufgrund einer bislang zu kleinen Nutzerschaft noch keine kontinuierliche inhaltliche Qualität gewährleisten, verdient aber eine weitere Beobachtung.

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Pressemitteilungen

Pressestimmen zum Grimme Online Award 2005 (15.08.2005)
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Grimme Online Award 2005 – die Gewinner (30.06.2005)
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John Malkovich überreicht Intel Publikums-Preis (28.06.2005)
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Die Nachnominierungen (07.06.2005)
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Die Nominierungen stehen fest! (25.05.2005)
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Countdown für den 5. Grimme Online Award (20.04.2005)
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Grimme-Juroren auf der Jagd nach Qualität im Internet (31.03.2005)
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Start Grimme Online Award 2005 (14.02.2005)
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Preisbroschüre

Preisbroschüre zum Grimme Online Award 2005

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