Der Bert-Donnepp-Preis 2015 - Deutscher Preis für Medienpublizistik - geht in diesem Jahr an die SZ-Redakteurin Claudia Tieschky und den freien Medienkritiker Hans Hoff. Der TV-Produzent und Dokumentarist Stephan Lamby wird für das Internet-Format „dbate“ mit einer „Besondere Erwähnung“ geehrt. Der Bert-Donnepp-Preis – 1991 vom Verein der Freunde des Adolf-Grimme-Preises als Deutscher Preis für Medienpublizistik gestiftet – wird in diesem Jahr bereits zum 25. Mal verliehen - traditionell im Rahmen des „Bergfestes“ der Jury-Woche beim 52. Grimme-Preis in Marl verliehen, dieses Jahr am 3. Feb. 2016.

 

 

Stellungnahme von Dr. Frauke Gerlach anlässlich der öffentlichen Anhörung zur Änderung des WDR-Gesetzes und des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen (15. Rundfunkänderungsgesetz, Drucksache 16/9727) vom 24. Nov. 2015.

Zum 16. Mal verleiht das Grimme-Institut 2016 den Grimme Online Award an qualitativ herausragende Netz-Angebote. In diesem Jahr unter neuer Leitung: Vera Lisakowski übernimmt für Friedrich Hagedorn, der den Preis im Jahr 2001 ins Leben gerufen hatte. „Schon seit Jahren betreut Frau Lisakowski projektbezogen den Grimme Online Award. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, sie für die Leitung des Preises nun fest an das Grimme-Institut zu binden“, erklärt die Direktorin des Grimme-Instituts, Frauke Gerlach.

Noch bis zum 15. März 2016 können Websites, Apps und besondere Leistungen für den Grimme Online Award 2016 eingereicht werden. Unter www.grimme-online-award.de können Anbieter und Internetnutzer Vorschläge für die Auszeichnung über ein Online-Formular abgeben – und dabei auch gewinnen. Unter allen Nutzern, die einen gültigen Vorschlag für den Grimme Online Award einreichen, werden zwei hochwertige Samsung-Tablets sowie drei Abos der Zeitschrift TV Spielfilm verlost.

 

 

Am 27. Januar 2016 fand in der Saarländischen Landesvertretung in Berlin eine gemeinsame Veranstaltung des Grimme Instituts, der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) und der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) statt mit dem Thema „Information und Desinformation im Internet“. Der Fachdialog befasste sich mit den Fragen „Was ist Informationsqualität im Netz? Was sagt die Praxis, was die Wissenschaft? Welche Rolle spielt die Aufsicht?“. Eine tagesaktuelle Dimension erhielt die Veranstaltung, in der der auch der Deutsche Presserat vertreten war, durch die in russischen Medien und durch den russischen Außenminister verbreiteten Spekulationen um die angebliche Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens in Berlin durch Migranten.

 

 

 

Am 3. Dezember fanden in Kooperation mit GEP - Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik die Hörfunkgespräche 2015 statt. Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier

Lucia Eskes übernimmt im kommenden Jahr kommissarisch die Leitung des Grimme-Preises. Der bisherige Leiter Grimme-Preis und Mediendiskurs Steffen Grimberg wechselt ins Sprecherteam der ARD. Lucia Eskes war seit der Fusion des ecmc mit dem Grimme-Institut im Jahr 2010 im Grimme-Preisteam bereits für die organisatorische und inhaltliche Durchführung des TV-Wettbewerbs verantwortlich. Grimme-Direktorin Dr. Frauke Gerlach: „Ich freue mich, dass Frau Eskes so kurzfristig die Leitung des Grimme-Preises übernimmt. Schon den 51. Grimme-Preis hat sie sehr erfolgreich vorbereitet und durchgeführt. Das gesamte Grimme-Team wünscht Steffen Grimberg viel Erfolg für die berufliche Zukunft.“

Nach zahlreichen hausinternen Veränderungen, hat es einen Wechsel in der Führung des Grimme-Aufsichtsrats gegeben: In der Sitzung des Gremiums vom 26.06.2015 wurde Jörg Schönenborn, der Fernsehdirektor des Westdeutschen Rundfunks (WDR), zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter fungiert zukünftig der Marler Bürgermeister Werner Arndt.

Schönenborn löst Ulrich Aengenvoort ab, den Direktor des Deutschen Volkshochschul-Verbands, der die Führung des Aufsichtsrats kommissarisch übernommen hatte.  

Das „Grimme-Forschungskolleg – Medien und Gesellschaft im digitalen Zeitalter“ wird sich mit aktuellen Fragen digitaler Kommunikationskulturen und der Rolle der Medien in gesellschaftlichen Wandlungsprozessen auseinandersetzen. Als gemeinsam vom Grimme-Institut und der Universität zu Köln getragene Unternehmung bündelt das Grimme-Forschungskolleg fächerübergreifende wissenschaftliche Kompetenzen, mediale Diskurserfahrungen und praxisorientierte Zugänge zum Mediensystem.