Was machen die Frauen, die in NRW in einem der vielen Medienberufe arbeiten? Wie sieht ihr Alltag aus, welche Ausbildung haben sie hinter sich? Was haben sie erreicht – und wie kommt man dahin? Bei der Veranstaltung “Medienfrauen NRW”  am 10. März 2015 im Kölner KOMED ist zu erfahren, wie es gehen kann: Frauen, die schon seit Jahren dabei sind, treffen auf die, die noch am Anfang ihrer Ausbildung oder ihres Werdegangs stehen, und auf die, die es ihnen beibringen.

Mehr unter...

„Wir können zwar noch nicht sagen, wer in diesem Jahr den Grimme-Preis bekommt, aber ein Geheimnis können wir schon heute lüften“, so Gerlach weiter: „Wir freuen uns, dass in diesem Jahr ARD-Moderator Jörg Thadeusz durch die Preisverleihung führt. Seine charmant-ironische Art, sein Witz und sein Esprit passen perfekt zu Grimme“. Den musikalischen Part übernimmt in diesem Jahr der aus TV-Sendungen wie „Buten und Binnen“ und „extra3“ bekannte Komponist und Sänger Mark Scheibe. Mehr

 

 

Am 3. Februar feierten die Grimme-Jurys und zahlreiche Nominierte Halbzeit: Das traditionelle „Bergfest“ sorgte mit rund 300 Gästen für ein volles Haus und einen langen Abend im Grimme-Institut. Das „Bergfest“ bot den Rahmen für die feierliche Verleihung des Bert-Donnepp-Preises für Medienpublizistik  und eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zur Lügenpresse-Debatte. Mehr

 

Das globale und politische Zeitgeschehen bestimmt noch stärker als in den Vorjahren das Programm des deutschen Fernsehens. Zu diesem Schluss kommt das Grimme-Institut bei der heutigen Bekanntgabe der Nominierungen für den 51. Grimme-Preis. „Der Bürgerkrieg in Syrien und die Lage im Nahen Osten und der arabischen Welt haben vor allem die Informations- und Dokumentationsprogramme des Fernsehjahrs 2014 nachhaltig geprägt. Auffallend ist, dass sich die Thematik teilweise bis in die Unterhaltungs- und Kabarettformate durchzieht“, sagte Grimme-Direktorin Frauke Gerlach. „Insgesamt erweist sich auch 2014 als ein sehr ertragreiches Fernsehjahr, bei der sich die Fiktion weiter eher an bewährten Genres wie dem Krimi hält und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Stoffen etwas zurückgeht“, so Gerlach. Aus den 700 von den Nominierungskommissionen gesichteten Vorschlägen können sich 62 Produktionen Hoffnung auf eine Auszeichnung bei der Preisverleihung am 27. März 2015 in Marl machen. Mehr

Das „Grimme-Forschungskolleg – Medien und Gesellschaft im digitalen Zeitalter“ wird sich mit aktuellen Fragen digitaler Kommunikationskulturen und der Rolle der Medien in gesellschaftlichen Wandlungsprozessen auseinandersetzen. Als gemeinsam vom Grimme-Institut und der Universität zu Köln getragene Unternehmung bündelt das Grimme-Forschungskolleg fächerübergreifende wissenschaftliche Kompetenzen, mediale Diskurserfahrungen und praxisorientierte Zugänge zum Mediensystem.

Eine Menge ist passiert, seit vor fast genau zehn Jahren YouTube gegründet wurde und im Folgejahr an Google ging: Sich aus Perspektive der Medienbildung dem Phänomen zu widmen, drängt sich damit auf. So nehmen Lars Gräßer (Grimme Institut) und Markus Gerstmann (ServiceBureau Jugendinformation Bremen), die „Heftmacher“ der MERZ-Ausgabe 1/2015, Webvideo unter der Medienbildungsperspektive in den Blick, wofür sie – neben eigenen Beiträgen – zahlreiche Gastautor(inn)en gewinnen konnten und Interviews mit Branchengrößen geführt haben. Mehr unter...

31.12.1889 - 27.08.1963


Wir feiern in diesen Tagen den 125jährigen Geburtstag Adolf Grimmes. Das sollte mehr als ein Ritual sein. Sein Denken kann uns noch heute als Inspirationsquelle dienen – oder sollte man besser von einer Mahnung sprechen?Er wies immer wieder darauf hin: Der Rundfunkteilnehmer kann, so Grimme 1948 in seiner Antrittsrede als Generaldirektor des NWDR,  „erwarten, daß der Rundfunk den Willen zur Qualität besitzt […] Der Rundfunk darf deshalb, wenn er dieser seiner Sendung als Erzieher zum Qualitätsgefühl treu bleiben will, nicht der verführerischen Jagd nach Popularität verfallen.“  Für uns klingt das heute wie der Aufruf zur Programmgestaltung jenseits der Quote. So war der Rundfunk für Adolf Grimme vor allem ein Instrument der politischen Kultur, der die Grundprinzipien des demokratischen Zusammenlebens vermittelt, ohne selbst Machtinstrument der politischen Parteien oder sonstiger „parteipolitischer Gebilde“ zu sein.

Mehr...