Grimme Online Award 2003

Unter den Preiträgern des Grimme Online Award 2003 beeindrucken die neuen Flash-Formate, etwa "Östlich der Sonne" oder der (nicht nur) Kinderliebling "Käpt'n Blaubär". Ausgezeichnet wurden ebenso genuin journalistische Angebote, nämlich "Perlentaucher" und "Onlinejournalismus.de". Publikumsliebling war die Mitmach-Reportage "Mietmensch".

 

Preisträger

Preisträger des »Grimme Online Award 2003 TV«

Preisträger des »Grimme Online Award 2003 Web Media«

  • wurde nicht vergeben

Preisträger des »Grimme Online Award 2003 Medienjournalismus«

Preisträger des »Intel Publikumspreises«

Screenshot Kaepten Blaubaer

Preisträger des Grimme Online Award TV

Käpt’n Blaubär, Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Internetadresse: www.kaeptn-blaubaer.de

Für Konzeption und Gestaltung

Konzeption: Brigitta Mühlenbeck, WDR

Realisierung: Karsten Steens, Clicktivities AG, Düsseldorf

Inhalt:
Die Website des Blaubären greift das Bild der beliebten Figur aus der Fernsehserie auf und schafft als Erweiterung ein attraktives und eigenständiges Internet-Entertainment für Klein und Groß. Ob man sich selbst als Lügenbär beweist und eine Geschichte zur Veröffentlichung einreicht oder Ausschnitte aus der Fernsehserie sehen möchte, die Site ist mit kindgerechter Navigation ausgestattet, und die Möglichkeit der Vollbildanzeige auf dem Monitor erleichtert es, ganz von der Blaubärenwelt gefesselt zu werden. Hintergrundinformationen zum Wahrheitsgehalt der Bärengeschichten und Spiele, bei denen es auch etwas zu lernen gibt, viele Features zum Runterladen, die Verwendung der Originalstimmen aus dem Fernsehen und Tipps für Kinder als Internetanfänger runden das Bild ab.

Begründung der Jury:
Bei keiner anderen Nominierung war die Jury so einhellig der Meinung: Dieses Webangebot ist preiswürdig! In der Flash-Version hebt sich Käpt'n Blaubär mit gelungener Grafik und Animation im Vollbild wohltuend vom üblichen Spalten-Layout der TV-Portale ab. Die musikalische Untermalung, die Sprechtexte mit Originalstimmen und die originellen Button-Geräusche sorgen für Atmosphäre. Der Stil der TV-Sendung ist dank aktiver Beteiligung der Hauptfiguren gut erkennbar – gleichzeitig beweist das Webangebot Eigenständigkeit.

Geboten werden unter anderem Geschichten zum Weiterschreiben, die ebenso wie die eingesandten Bilder und Lügen der Userinnen und User monatlich prämiert und auf der Website ausgestellt werden. Man kann mit Käpt'n Blaubär über die Weltmeere segeln bis zu den Osterinseln, sich bei Karin in der Schatzkammer mit Ausmalbildern, Bastelanleitungen, Bildschirmschonern und Sounds versorgen oder mit den Bärchen Blaubär-Filme gucken. Unterhaltung ist unaufdringlich mit Wissensvermittlung verknüpft und ausgewählte externe Links werden geboten.

Die Navigation ist intuitiv, die Aufbereitung der Inhalte verlockt zum Stöbern und Erkunden. Die Jury erfreute sich an der interaktiven Erlebnisqualität der Site und testete sie auch mit jungen Nutzern bis 10 Jahre – ihr Urteil: "cool".
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Screenshot Oestlich der Sonne

Östlich der Sonne, Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Internetadresse: www.oestlich-der-sonne.de

Für Gesamtverantwortung und Gestaltung

Projektleitung: Käthe Day, WDR-Internetredaktion; Stefan Moll, Leiter der WDR-Internetredaktion

Gestaltung: Fa. Rubinmedia, Christiane Wolf, Sascha Mandelkow

Redaktionelle Mitarbeit: Babett Walter

Inhalt:
Grundlage ist die gleichnamige Fernsehreihe zur Reise “Vom Baikalsee bis nach Alaska“ von Klaus Bednarz auf den historischen Spuren der frühen Siedler des amerikanischen Kontinents. Mit ihm besucht er das kälteste Dorf der Welt, er macht Station in einem Straflager der Stalinzeit, begegnet Walfängern und Archäologen.

Aufwendige Flash-Intros führen in die einzelnen Beiträge ein. Dem Betrachter stehen nicht nur Filmausschnitte aus der Dokumentation zur Verfügung, auch alle bedeutenden Stichworte können in einem Lexikon abgerufen werden. Alle nachträglichen Sendetermine werden fortlaufend in das Angebot integriert.

Begründung der Jury:
Das Begleitangebot zum Fernseh-Dreiteiler „Östlich der Sonne“ ist eine multimediale Komposition, in der Text, Animation, Musik, Fotos und Video fein aufeinander abgestimmt sind. Die Website zieht die Nutzerinnen und Nutzer mit den Mitteln der Reisereportage ins Thema hinein. Die Mischung aus Atmosphäre, persönlichen Begegnungen und Informationen, die den Fernsehfilm auszeichnet, wird ins Internet übertragen und dort medienadäquat umgesetzt.

Verzichtet wird auf Pixel-Pyrotechnik, auf grelle Farben und blinkende Animationen. Der dezente Einsatz der Mittel wird dem Thema gerecht. Das Flash-Intro verbreitet eine ruhige Stimmung, der Nutzer taucht in eine fremde Welt ein. Hervorzuheben ist die literarische Qualität der Texte. Die Navigation orientiert sich an der Reiseroute, dadurch erhält die Website eine klare Struktur. Das Angebot schöpft die derzeitigen Möglichkeiten des Internets aus, überfordert aber nicht die Technik des Nutzers, der sich zwischen einer Flash- und einer HTML-Version entscheiden kann. Lexikon und Literaturtipps liefern gegenüber dem TV-Format einen Mehrwert.

Was die Site eindrucksvoll beweist: Auch anspruchsvolle Fernsehformate können ohne Qualitätsverlust im Internet präsentiert werden.

 

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Screenshot LexiTV

LexiTV , Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)

Internetadresse: www.lexi-tv.de

Für Konzeption und Idee

Konzeption und Produktion: Elser Maxwell, Thomas Malz, Cine Plus

Idee: Redaktion Bildung und Wissenschaft, Bernhard Wiedemann, MDR

Online Redaktionsleitung: Michael Schmittbetz, Cine Plus

Online Redakteurin: Christiane Nienhold, Cine Plus

Design: Julika Matthess

www.lexi-tv.de ist eine Produktion der Cine Plus Leipzig GmbH in Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM)

Inhalt:
Als „Videothek des Wissens“ ist Lexi-tv.de ein lexikalisch ausgerichtetes Online-Magazin zur gleichnamigen Fernsehsendung des MDR. Die Themen werden durch die Online-Redaktion erweitert und für die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Internet aufbereitet. Der User kann Wissensbeiträge mit Text-, Bild- und Filmmaterial sichten. Jede Woche wird Lexi-tv.de um bis zu 10 Themenbegriffe erweitert.

Begründung der Jury:
Die klare Gestaltung und angenehme Farbgebung von LexiTV lädt zum Verweilen ein, die journalistische Aufbereitung der Texte wie auch die Qualität der Darstellungen verleitet zum Flanieren durch die Site. Ganz nebenbei erfährt man Interessantes über Ufos, Tunnel und Türme.

Das Genre der Wissenssendungen und Wissenssites boomt in Zeiten journalistischer und ökonomischer Flauten. Nach durchstandenem Börsenfieber sucht das Publikum nach Orientierung. In diesem Boom kreiert die Website von LexiTV einen eigenen Stil, der zwischen trockener Wissenschaftsdarstellung und der Verklärung von Banalitäten zu Wissensthemen seinen Weg sucht. In einer umfassenden und dennoch übersichtlichen Aufbereitung der vielfältigen Themen - alles andere als alltäglich im Internet - werden Fakten, Anekdoten, Forschungsergebnisse und lexikalische Erklärungen zu einer angenehmen Lektüre verknüpft. Filmausschnitte bieten sich in handhabbaren Clips an. Eine bessere externe Verlinkung der Site wäre wünschenswert.
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Screenshot Online-Journalismus

Preisträger des Grimme Online Award 2003 Medienjournalismus

Onlinejournalismus.de

Internetadresse: www.onlinejournalismus.de

Für Redaktion und Idee

Konzeption/Redaktion/Design: Roman Mischel

Konzeption/Redaktion/Newsletter: Fiete Stegers

Konzeption/Redaktion/Nutzerbetreuung: Fabian Hoberg

Gestaltung: Arjen Jonas

Redaktion: zahlreiche freie Autoren

Inhalt:
Das ehemals studentische Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, die webgerechte Aufbereitung journalistischer Inhalte voranzutreiben. Neben der Entwicklung neuer Darstellungsformen im Online-Journalismus stehen Berichte und Analysen, Praxistipps und Fallbeispiele im Mittelpunkt. Außerdem will das Angebot als Forum für Vernetzung dienen und die Nutzung des World Wide Web als journalistisches Medium fördern.

Begründung der Jury:
Gerade in Zeiten knapper Kassen und kollabierender Geschäftsmodelle der „New Economy“ ist es notwendiger denn je, sich mit den Grundlagen des journalistischen Tuns im Internet auseinanderzusetzen. Wer im Web nach journalistischen Standards sucht, seine eigene Arbeit in einen größeren Zusammenhang stellen will und sich für die Entwicklung eines kritischen Journalismus interessiert, ist bei Onlinejournalismus an der richtigen Stelle.

Die Idee der Site, sich anhand der praktischen Arbeit dem Thema zu nähern, ist ebenso vorbildlich wie der Ansatz, über Interviews und den Einsatz von Gastautoren das Thema aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten.

Onlinejournalismus.de monitort nicht nur die neuesten Tendenzen der publizistischen Arbeiten im Internet, sondern gibt durch seine systematische Übersicht über die einschlägige Forschung, die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen journalistischen Darstellungsformen, durch Tipps für die Ausbildung und durch Buchbesprechungen unverzichtbare Hilfestellung bei der täglichen Arbeit für alle, die das Internet als „ihren“ Arbeitsplatz betrachten.

Intelligenz auch im Detail zeichnet die Site aus: ein Newsletter, eine Suchfunktion über alle bereits veröffentlichten Stories, ein Forum und ein ausgezeichnetes kommentiertes Linkverzeichnis runden ein Angebot ab, das als „Forum für Vernetzung und Erfahrungsaustausch“ mittlerweile unverzichtbar ist.

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass dieses Angebot sich einer privaten nicht-kommerziellen Initiative verdankt. Gerade große Anbieter könnten sich hier gleich mehrere Scheiben abschneiden: Auch ohne große Budgets und ohne „öffentliche“ Mittel ist hier eine vorbildliche Website entstanden, die ihr Themenspektrum professionell bearbeitet und die auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.
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Screenshot Perlentaucher

Perlentaucher, Perlentaucher Medien GmbH

Internetadresse: www.perlentaucher.de

Für Konzeption und Idee

Mitbegründerin und Redakteurin: Anja Seeliger

Mitbegründer und Redakteur:
Thierry Chervel

Geschäftsführer: Niclas Seeliger

Technische Leitung: Adam Cwzientzek

Inhalt:
Der Perlentaucher ist ein serviceorientiertes Kulturmagazin im Internet. Täglich verweist perlentaucher.de in der ausführlich kommentierten Presseschau, die jeden Morgen bis 9.00Uhr aktualisiert wird, auf interessante Themen in den deutschsprachigen Feuilletons. Durch die Recherche in internationalen Kulturmagazinen wird das Angebot über die nationale Kulturszene hinaus erweitert. Zudem bietet die Site eine Auswertung der Buchrezensionen der sechs besten deutschsprachigen Zeitungen.

Begründung der Jury:
Täglich ab 9 Uhr liefert der Perlentaucher dem Kulturinteressierten einen verlässlichen Zugewinn an Lebenszeit und Orientierung: "Heute in den Feuilletons" destilliert in knapp kommentierter Form die Quintessenz aus den deutschsprachigen Feuilletons. Schlüsselbegriffe sind hervorgehoben, Links führen zu den Originalbeiträgen. Am späten Mittag folgt die "Bücherschau des Tages". Der "Teletaucher" und Wochenschauen zu Büchern und Magazinen machen den Perlentaucher schließlich zum einzigartigen "Journal der Journale".

Eine kleine Redaktion betreibt - hiermit im Wortsinn - ausgezeichneten Medienjournalismus, der über die Beschäftigung mit den Medien als bloßes Thema hinausführt. Aus der effizienten und eleganten Nutzung der Möglichkeiten des Online-Mediums entsteht hier eine neue Qualität. Fein und uneitel gestaltet lässt dieser Internet-Auftritt stets dem Wort den Vortritt. Glänzende Suchfunktionen erlauben es, auf einige tausend Buchbesprechungen zuzugreifen.

Das neue Genre der Hypertextkolumne - wie sie etwa auch die nominierte Kolumne "Altpapier" der Netzeitung, allerdings stand alone, betreibt - ist eine der wenigen wirklich neuen journalistischen Darstellungsformen im Netz. Die Jury ist zu der Auffassung gekommen, dass der Perlentaucher selbst ein Kleinod ist.
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Screenshot Der Mietmensch

Preisträger des Intel Publikumspreises 2003

"Zum zweiten Mal verlieh Intel im Rahmen des Grimme Online Award einen eigenen Publikumspreis. Intel würdigt damit die große Bedeutung des Internets als begleitendes und ergänzendes Unterhaltungs- und Informationsmedium zum Fernsehen und für die Entwicklung eigenständiger multimedialer Formate.

Die Nominierungen des Grimme Online Award bieten auch den Usern eine wichtige Qualitätsorientierung und eröffnen dem Publikum die Chance, seinen Favoriten in Sachen Online-Qualität eigenständig auszuwählen."

Hannes Schwaderer
Geschäftsleitung Intel Deutschland

Der Mietmensch

Internetadresse nicht mehr verfügbar

Reporter: Phillip Müller

Gesamtverantwortung: Steffen Seibert

Konzept und Idee, Redaktion, Gestaltung: Dara Hassanzadeh; Alexandra Müller

Inhalt:
Phillip Müller ist der Mietmensch. Acht Wochen reiste der Online-Reporter des ZDF durch Deutschland - nach dem Motto: Ich mache jeden Job! Die Jobs wurden durch interessierte User per Mail offeriert, und jeden Tag wurde über den nächsten Job im Internet abgestimmt. Dann ging der Mietmensch an die Arbeit. Tägliche Berichte und Videos von jeder Arbeit, ob als Metzger, Altenpfleger oder Kammerjäger, machten aus dem Mietmenschen ein multimediales Ereignis im Netz. Vierzehn verschiedene Jobs arbeitete der Mietmensch ab, sie alle finden sich wohl dokumentiert im Internet wieder.
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Nominierte

Nominierungen zum »Grimme Online Award TV«

Nominierungen zum »Grimme Online Award Web-Media«

Nominierungen zum »Grimme Online Award Medien-Journalismus«

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Nominierungen zum Grimme Online Award TV

Brennpunkt China auf arte-tv.com, ARTE

Internetadresse: www.arte-tv.com/china

Leitung Redaktion Multimedia ARTE: Sabrina Nennstiel

Stellvertretender Leiter und Webmaster: Patrice Eber, ARTE

Redaktion China-Dossier:
Sascha Hartmann (Geschichte, Politik, Gesellschaft), Nathalie van den Broeck (Kunst, Musik), José Correia (Film), Susanna Lotz (Wissenschaft, Entdeckung), alle ARTE

Design:
Grégoire Hénon, Paris (Geschichte, Politik, Gesellschaft); Stéphanie Pacart & Jean-Baptiste Carcopino, Paris (Kunst, Musik); Blanche Viart, ARTE (Film); Incandescence, Paris (Wissenschaft, Entdeckung)

Interaktive Animationen: Incandescence, Paris

Inhalt:
Anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes (Februar 2003) zeigte ARTE eine Reihe von Beiträgen aus dem Reich der Mitte. Diese Sonderprogrammierung wurde auch online begleitet: Das Dossier "Brennpunkt China" bietet einen Einblick in die verschiedensten Bereiche des chinesischen Lebens, quer durch alle vier Themenrubriken des ARTE-Internetauftritts: Geschichte, Politik & Gesellschaft; Kunst & Musik; Film; Wissenschaft & Entdeckung.
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Brennpunkt Schule – Lernen nach PISA, WDR Internetredaktion

Internetadresse: www.schule.wdr.de

Projektleitung: Uta Kühne, WDR-Internetredaktion; Stefan Moll, Leiter der WDR-Internetredaktion

Webagentur: Rubinmedia, Köln

Webmaster: Jens von Fintel, WDR-Internetredaktion

Inhalt:
IGLU, PISA 1 und 2 - seit dem schlechten Abschneiden der deutschen Schüler in internationalen Studien gibt es viele Vorschläge, wie das deutsche Schulsystem reformiert werden soll. Ist die Ganztagsschule das Allheilmittel? Welche Reformen sind in Planung? Wie stellen sich Schüler die Schule der Zukunft vor? Im wdr.de-Dossier "Brennpunkt Schule" kommen nicht nur Fachleute und Politiker zu Wort, sondern auch und vor allem Menschen, die tagtäglich mit dem Bildungssystem zu tun haben: Lehrer, Schüler, Eltern. In zahlreichen Diskussionsforen werden die wdr.de-User aufgefordert mitzureden. Auch der Blick zu den internationalen "Musterschülern" in Finnland, Frankreich, Japan und England fehlt nicht. Was haben sie, was deutsche Schüler nicht haben? Selbstverständlich fehlt auch nicht eine Auflistung aller WDR-Hörfunk- und -Fernsehbeiträge zum Thema Schule.
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Der Mietmensch, ZDF.reporter

Internetadresse: www.mietmensch.zdf.de

Reporter: Philipp Müller

Redaktion: Alexandra Müller, Dara Hassanzade

Inhalt:
'Der Mietmensch', ein Online-Reporter des ZDF, reiste acht Wochen lang durch Deutschland. Sein Motto: Ich mache jeden Job! Angebote kamen per Mail, jeden Tag wurde über den nächsten Job abgestimmt. Tägliche Berichte und Videos von jedem Job machten aus dem Mietmenschen ein Multimediales Ereignis!
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Lexi TV, Cine Plus Leipzig GmbH

Internetadresse: www.lexi-tv.de

Konzeption und Produktion: Elser Maxwell, Thomas Malz, beide Cine Plus

Idee: Redaktion Bildung und Wissenschaft, Bernhard Wiedemann, MDROnline

Redaktionsleitung: Michael Schmittbetz, Cine PlusOnline

Redakteurin: Christiane Nienhold, Cine Plus

Design: Julika Matthess

www.lexi.tv ist eine Produktion der Cine Plus Leipzig GmbH in Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM)

Inhalt:
www.lexi.tv ist ein lexikalisch ausgerichtetes Online Magazin in dem aktuelles und historisches Wissen informativ und unterhaltsam aufbereitet wird. www.lexi.tv präsentiert dieses Wissen als einen dynamischen Entdeckungs- und Wachstumsprozess.Themen und Kerngedanken der gleichnamigen Fernseh-Sendung des MDR werden aufgegriffen, durch die Online-Redaktion eigenständig recherchiert und für die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Internet aufbereitet. Mit wachsendem Bestand an Filmen, Texten und Bildern entstehen so aus einzelnen Begriffen redaktionell zusammengestellte übergeordnete „Themenwelten“.
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Östlich der Sonne - Vom Baikalsee nach Alaska, WDR

Internetadresse: www.oestlich-der-sonne.de

Projektleitung: Käthe Day, WDR-Internetredaktion; Stefan Moll, Leiter der WDR-Internetredaktion

Redaktion: Babett Walter

Gestaltung: Fa. Rubinmedia, Christiane Wolff, Sascha Mandelkow

Inhalt:
Das Web-Angebot liefert programmbegleitende und weiterführende Informationen zur TV-Dokumentation. Es zeichnet die Reise nach, die Klaus Bednarz unternommen hat, liefert Länder-Informationen und Bilder, erläutert historische Zusammenhänge und stellt das Team vor. Es zeigt Filmausschnitte und eine vertonte Bildergalerie, die Original-Töne aus dem Film mit Fotos und der Filmmusik verknüpft. Außerdem gibt es ein Gästebuch und ein Lexikon mit Kurzinformationen zu wichtigen Begriffen.

 

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Quarks & Co – Unsere Stimme, WDR

Internetadresse: www.quarks.de/dyn/6771.phtml

Idee: Ranga Yogeshwar,WDR

Konzeption: Ingo Knopf, WDR

Projektleitung: Claudia Heiss, WDR

Design und Realisation: Designbureau Kremer & Mahler

Content-Kordination: Visualbridges

Redaktion „Unsere Stimme“: Daniele Jörg, WDR

Texte: Judith König, Ilka aus der Mark, Frank Poppe, Mike Schaefer, Claus Zirwes

PHP- und Flash-Programmierung, Streaming:
Designbureau Kremer & Mahler

Inhalt:
Die Internet-Präsenz www.quarks.de wird als Begleitservice parallel zur Sendung alle zwei Wochen um ein Thema erweitert. „Unsere Stimme“ ist eines von ca. 150 Themen aus Wissenschaft und Technik.
Die besondere Herausforderung: Die Stimme ist ein typisches Hörfunkthema - wir hören Menschen beim Sprechen zu, wir lauschen schönen Arien, wir lassen uns von einer schönen Stimme verführen. Wie aber beschreibt man die Stimme mit Bildern oder macht sie im Internet erfahrbar?
Das gesamte journalistische und mediale Potenzial der Quarks & Co-Redaktion wird genutzt um einen allgemeinen Überblick und auch spezielle Informationen zum Thema „Stimme“ zu vermitteln. Unterstützt wird die Redaktion von Fachautoren, Designern und Programmierern, die die medienspezifische Umsetzung leisten.
Das Online-Angebot stellt ganz bewusst die Herkunft des Inhalts aus dem Bewegtbild-Bereich heraus. Interaktive Flash-Animation, Audiofiles und Video-Streams liefern auf unterhaltsame Art Kerninformationen zum Thema.
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Sarah Kuttner, DEFCOM WEBDRESSING GmbH

Internetadresse: www.sarahkuttner.de

Agentur: DEFCOM WEBDRESSING GmbH

Konzept & Idee: Hanni Pannier (DEFCOM) & Sarah Kuttner

Design: Hanni Pannier (DEFCOM)

Technik: Hagen Kühnel (DEFCOM)

Kreative Leitung: Johnny Haeusler (DEFCOM)

Inhalt:
Sarah lädt ihre Fans auf eine Cola in ihr Wohnzimmer ein und erzählt vom letzten Besuch beim Bäcker. So privat die Informationen der Seite sind, so unsteril ist auch das Design. Als hätte Sarah beim Telefonieren auf einem Blatt Papier gekritzelt und ein paar Polaroids in der Küche gefunden. Die Site ist Sarah Kuttners Tagebuch und ihr Timer in einem. Um den Fans noch näher zu sein, gibt es natürlich ein Gästebuch (Poesiealbum) und das Sarahgotchi: Semi-absurde Vorschläge für gemeingefährliche, aber dennoch lösbare Aktionen einschicken, drei Vorschläge stehen zur Auswahl und der User entscheidet, was Sarah denn nun machen soll. Im Moment warten wir gespannt auf ein Polaroid von Sarah, auf dem sie im Regen "Singin in Rain" singt und durch die pitschnassen Straßen Berlins stolziert.<br/>Zum Seitenanfang

Schätze der Welt, SWR

Internetadresse: www.schaetze-der-welt.de

Redaktionsleitung: Goggo Gensch

Redaktion: Anneliese Kühn

Onlineredaktion: Diane Scherzler

Design: SWR Online Redaktion und SWR Grafik

Inhalt:
Die Seite www.schaetze-der-welt.de ist die Internet-Präsentation der gleichnamigen Fernsehreihe, die ausschließlich Kultur- und Naturdenkmäler der UNESCO Welterbeliste präsentiert. Die Seite wächst analog der Fernsehreihe, sie wird im Oktober 2003 300 Kultur- und Naturdenkmäler umfassen. Durch die Einteilung in verschiedene Rubriken bekommt der Internetuser schnell einen Überblick und findet dadurch leicht Zugang zu den einzelnen Denkmälern. Jedes Denkmal präsentiert sich mit einem großen Bild, einem kurzen Einleitungstext und einer Karte. Ist das Interesse geweckt, kann der Internetuser das Manuskript öffnen und lesen, den Film als Realvideo abspielen oder im „Interaktiven Storyboard“ Teile des Films aufrufen. Dazu gibt es eine Infobox mit den wichtigsten historischen Daten und Fakten, eine Fotogalerie und eine Linksammlung. Durch die Suchfunktion hat der Internetuser zudem die Chance, Denkmäler auch nach weiteren Kriterien und Interessensgebieten aufzurufen und Zusammenhänge zu erfahren.
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Tigerenten Club, SWR Redaktion Kindernetz

Internetadresse: www.tigerentenclub.de

Leitung: Sabine Stampfel

Redaktion: Aurelia Amann, Peter Ulshöfer

Grafik: TrickStudio Lutterbeck GmbH

Technik: Petra Teuschel, Markus Schilling

Inhalt:
Die Internetseiten vom TIGERENTEN CLUB bieten viel Spaß und Information für alle Tigerenten-Fans und die, die es noch werden wollen. Unter TV-ENTE, CLUB-ENTE und AKTIONS-ENTE finden die Kinder Informationen zur Sendung, zur Jahresaktion "Abenteuer Zukunft" und zum Mitmach-Club. Mitmachen ist angesagt, egal ob on- oder offline. Wer lieber ohne Computer spielt, kann sich die Spieletipps für drinnen und draußen von anderen Tigerenten-Fans ansehen.
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TV-Total, Raab TV GmbH

Internetadresse: www.tv-total.de

Geschäftsführung: Stuart Barlow

Redaktionsleitung: Kathrin Paschedag

Programmierung: Stefan Kopic

Art Director: Astrid Schmitz

Inhalt:
Skurrile TV-Highlights online: Seit November 1999 sind Stefan Raab und TV total auch im Internet zu sehen. Auf www.tvtotal.de findet der TV total-verrückte Fan tagesaktuell sämtliche Beiträge aus der Sendung, webklusive Backstage-Berichte und Stefans Nippel-Sprüche zum Downloaden. Darüber hinaus bietet die Seite Show bezogene Web-Games, E-Cards und Verlosungen! Die Site generiert monatl. bis zu 11,1 Mio. PIs und 3,25 Mio. Visits. Damit ist tvtotal.de die erfolgreichste deutsche Comedy-Website!
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Warum...ist der Himmel blau? SWR

Internetadresse: www.wissen.swr.de/warum

Projektleitung: Wolfgang Meindl

Konzeption: Tilman Bischoff, Wolfgang Meindl

Redaktion: Tilman Bischoff, Michael Deffke

Design und Programmierung: Thomas Fabini, Fa Hyperraum, Fa Microstyle, Fa Netzmedien

Inhalt:
"Warum? ... ist der Himmel blau" befasst sich mit zehn verschiedenen physikalischen Alltagsphänomenen, Kleinigkeiten, die fast selbstverständlich sind. Mit interaktiven Online-Simulationen können die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge ohne Formelballast spielerisch nachvollzogen werden. Filme führen in das Phänomen ein, auf den Webseiten werden die geschichtlichen, technischen, naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte der Phänomene erläutert.
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Was tun? Bundeszentrale für politische Bildung

Internetadresse: www.wastun.org

Verantwortlich: Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politische Bildung

wastun.org ist eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung mit www.arte-tv.com und www.zdf.de

Inhalt:
WASTUN ist eine Informationsplattform, die am 16. Juli 2002 zeitgleich mit der Ausstrahlung des arte-Themenabends "Was tun? Aktivismus heute" gestartet wurde. WASTUN.ORG geht es darum, aktuelle Debatten um Globalisierung und neue Formen des politischen Aktivismus sowohl im Netz als auch in verschiedensten, handhabbaren medialen Formaten aufzubereiten. Ziel ist, die kursierenden theoretischen und praktischen Ansätze nicht nur vorzustellen, sondern zueinander über Grenzen hinweg in Beziehung zu setzen.
Auf der Website von WASTUN werden alle Filme des arte-Themenabends in voller Länge als Video-Streams zur Verfügung gestellt. Die in einzelne Clips zerlegten Videos sind mit Texten, Links und Hintergrundmaterial verknüpft. Darüberhinaus werden unveröffentlichtes Material und neue Filme angeboten. Registrierte Nutzer können aus dem vorhandenen Material einzelne Clips auswählen und neu zusammenstellen, aber auch eigene Sequenzen auf die Informationsplattform hochladen.
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Dokumentation "Deutsche und Polen", ORB

Internetadresse: www.deutsche-und-polen.de

Herausgeber: orb-multimedia (jetzt rbb-multimedia / Standort Potsdam)

Leitung: Sabine Wahrmann

Idee, Konzept, Projektleitung, Redaktion: Werner Voigt

Programmierung: Lutz Schramm

Grafik/Design: Kerstin Warnow

Fachberatung: Prof. Wlodzimierz Borodziej

Autoren: Petra Coronato, Lew Hohmann, Stefanie Kowitz, Dr. Martin Jander, Jan Ogiermann, Jens Stubenrauch

Redaktion Interaktiv/Offline-Promotion: Dr. Ralf Melzer

Inhalt:
Das Angebot, entstanden zeitgleich zur gleichnamigen Fernsehdokumentation, erlaubt einen bilderreichen Streifzug durch 1000 Jahre wechselvoller deutsch-polnischer Nachbarschaft. Geschichte wird über Ereignisse, Lebenslinien, Schauplätze und die wichtigsten (Konflikt)-Themen erzählt, die durch ca. zahlreiche Experten- und Zeitzeugenstatements (ca. 400 Videos, ca. 500 Textstatements) unterstützt werden. Kontroverse Fragestellungen werden in einem vielfältigen interaktiven Angebot diskutiert.
Das Webangebot dient gleichzeitig zur Erschließung des Filmgeschehens (auf einer eigens produzierten DVD-Rom), das durch contentbezogene Links aufgesucht werden kann (und umgekehrt).
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Zimmer Frei!, WDR

Internetadresse: www.zimmerfrei.de

Redaktionsleiter Zimmer Frei!: Hans Georg Kellner

Agentur: pro in space gmbh

Geschäftsführer: Uli Wilkes und Oliver Blaum

Inhalt:
Das Online-Angebot von „Zimmer Frei!“ bietet eine attraktive Begleitung und Ergänzung der WDR-Fernsehsendung. Besonders hervorzuheben ist die Online-WG, bei der so unablässig wie unverzagt nach tauglichen Mitbewohnern gesucht wird. Die Zimmer Frei! Online-WG ist die konsequente Weiterführung der TV-Show im Netz. Das Internet-Spiel bietet ungezählten Interessenten ein Zimmer inklusive WG-Leben an. Jeder Mitbewohner kann hier spielen, Sozialpunkte sammeln und sich in Wort und Bild präsentieren. Die Community wird redaktionell betreut und stetig erweitert.
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Käpt’n Blaubär, WDR

Internetadresse: www.kaeptn-blaubaer.de

Konzeption: Brigitta Mühlenbeck, WDR

Realisierung: Clicktivities AG, Düsseldorf

Inhalt:
Der Internet-Auftritt von Käpt'n Blaubär & Co knüpft an das Bild an, das der Zuschauer vom blauen Bären hat und macht die beliebte Figur auch im Netz zu einem besonderen Erlebnis – attraktives Internet-Entertainment auch losgelöst von der Fernsehwelt Blaubärs. Viele Kinder etwa, die sich für die Puppen im TV-Programm schon zu alt fühlen, finden sich auf dem Internet-Kutter vom Käpt’n noch gut aufgehoben. Dies entspricht dem Konzept des Internet-Auftrittes: Blaubär für Klein UND Groß.
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Nominierungen zum Grimme Online Award Web-Media

Das Streaming Portal, WDR

Internetadresse: www.wdr.de/streaming

Leiter der WDR-Internetredaktion: Stefan Moll

Konzept, Umsetzung: Jörg Schieb

Production, Layout, technische Umsetzung: Qatsi AV Design Krefeld

Layout, Grafik, Umsetzung: Mic Thiemann, Qatsi AV

Programmierung: Peter Cladders, Qatsi AV

Inhalt:
Der WDR bietet in seinem "Streaming Portal" (www.wdr.de/streaming) alle als WebTV aufbereiteten Sendungen "on demand" an. Es handelt sich dabei nicht um einfache Videostreams, sondern um speziell fürs Netz aufbereitete Sendungen (Rich Media Content). Mit Hilfe aller zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten werden hier Fernsehinhalte webgerecht umgesetzt. Der User kann Sendungen nicht nur jederzeit ansehen, sondern er erhält - während der Film läuft - zahlreiche wertvolle Hintergrund- und Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Links zu interessanten Webangeboten.
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freshmilk webtv, freshmilk GmbH

Internetadresse: www.freshmilk.de

Idee/Konzept/Leitung: Kai Wermer

Redaktion/Texte: Sabine von Wegen, Bianca Husein, Gernot Tögel

Design: Juha Richter (Uhura.de)

Postproduktion: Jelar Kuwan

Programmierung: Jan Pischke (Uhura.de)

Inhalt:
Die Freshmilk.tv wurde 1999 gegründet. Freshmilk ist das erste urbane NetTV in Deutschland und mit heute über 8.000 selbstproduzierten Sendeminuten oder ca. 900 Einzel-Videos eines der aktivsten NetTVs. In fünf Themen-Channel: Stillabor, Nachtpark, Freshmusic, Culturepark, Freshfilm sowie diversen Einzelformaten wird über die Facetten des urbanen Lebens berichtet - beyond Mainstream! In einzelnen Formaten wie z. B. Videomat.X können die User selbst interaktiv eingreifen.
Seit kurzem setzt Freshmilk zusammen mit Vodafone auch ein Videostreamingformat für Handys um.
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NET-150, PLAYFRAME Boltz & Tiegelkamp GbR

Internetadresse: www.net-150.de

Konzept, Entwicklung, Videoproduktion:
Patrick Boltz PLAYFRAME

Konzept, Entwicklung, Design, Redaktion: Vicky Tiegelkamp, PLAYFRAME

Chefredaktion: Freak Lintz, union-k.de

Artdirektion: David Mackey, sadshoe.com

Programmierung: Das Büro am Draht

Inhalt:
NET-150 ist ein audiovisuelles Interview Magazin. Es stellt Menschen in den Mittelpunkt der Betrachtung, Menschen, die mit ihrer Arbeit, ihrem Denken und Handeln die digitale Welt um uns herum prägen und weiter entwickeln. Es sind Designer, Künstler, Wissenschaftler und Unternehmer, die internationale Beachtung finden und zu den Fixpunkten der Szene gehören.
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Netnoise

Internetadresse: www.netnoise.de

Design + Text: Timon Reinhard

Software: Volker Löw

Webcast-Produktionscrew:
Alex Look, Bernd Nicklas, Jonas Kellerman, Matthias Bayer, Nils Jackwert, Peter Aschinger, Philippa Dalheimer, Volker Löw, Timon Reinhard

Inhalt:
Live-Webcasts von Konzerten und Festivals abseits des Mainstream - Netnoise produziert Webcasts, die musikalische Subkulturen beleuchten. Durch die Archivierung jeder Livesendung entsteht ein stetig wachsendes Netz-Videoarchiv mit Künstlern, die nur selten in den Rotations der Musiksender laufen. Abgerundet wird das Angebot über die UN/CUT-Rubrik, in der die Produktionscrew des low-profit Projekts sich an Band-Videos und Kurzreportagen austobt.
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netzspannung

Internetadresse: www.netzspannung.org

betreut von:
Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
MARS Exploratory Media Lab, Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation
Projektleitung: Monika Fleischmann, Wolfgang Strauss

Inhalt:
netzspannung.org ist ein dynamisches Wissensportal für digitale Kulturen. Als fachübergreifendes Bindeglied zwischen Medienkunst und -gestaltung, Wissenschaft und Technologie kommuniziert die Plattform die vielfältigen Aktivitäten der Medienkulturszene und baut einen aktuellen Informationspool auf. netzspannung.org bietet ein Online-Archiv für digitale Kunst, Gestaltung und Medientechnologie, das mittels innovativer Interfaces explorativ erforscht werden kann.

Im Zusammenspiel mit redaktionellen Aktivitäten wie der Konferenz „cast01“, dem Nachwuchswettbewerb „digital sparks“ und dem „Journal“ wird ein offenes, kompetentes und qualitativ anspruchsvolles Netzwerk von Experten gebildet.

netzspannung.org ist ein nicht kommerzielles Projekt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und am MARS Exploratory Media Lab des Fraunhofer Instituts für Medienkommunikation entwickelt.
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zeitgenossen

Internetadresse: www.zeitgenossen.com

ZEITGENOSSEN: Zelko Wiener + Ursula Hentschläger

Inhalt:
Das Web als audio-visuelles Gesamtereignis bietet nicht nur immer weitere Freiheiten, es fordert auch die Entwicklung neuer Interaktionsmodelle, über die Texte, Bilder und Klänge zu einem sinnvollen Ganzen verbunden werden. Wir entwickeln dazu eine Webdramaturgie, die künstlerische Inhalte, Design und Programmierung wie in einer Inszenierung zusammenbringt. Der zentrale Gedanke ist dabei, dass erst die Konstruktion einer inneren Struktur die Folgerichtigkeit der Abläufe und damit auch Spannung im Web ermöglicht.
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Nominierungen zum Grimme Online Award Medienjournalismus

Onlinejournalismus.de

Internetadresse: www.onlinejournalismus.de

Konzeption/Redaktion/Design:
Roman Mischel

Konzeption/Redaktion/Newsletter: Fiete Stegers

Konzeption/Redaktion/Nutzbetreuung: Fabian Hoberg

Visuelle Gestaltung: Arjen M. Jonas

Redaktion: zahlreiche freie Autoren

Inhalt:
“onlinejournalismus.de“ ist ein Online-Magazin, das seit 2000 die Entwicklung des Journalismus im Internet begleitet. Mit Berichten und Analysen, Praxistipps und Fallbeispielen sowie als Forum für Vernetzung will es die innovative, mediengerechte Nutzung des World Wide Web als journalistisches Medium vorantreiben. Das Projekt lebt vom Engagement seiner unbezahlten Mitstreiter.
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Spiegel - Netzwelt, Spiegel Online GmbH

Internetadresse: www.spiegel.de/netzwelt

Chefredakteur: Mathias Müller von Blumencron

Redaktion Netzwelt: Frank Patalong

Inhalt:
Andere Nachrichten aus einer (etwas) anderen Welt, Analysen, Essays, Glossen, Reportagen. Das Ur-Ressort von SPIEGEL ONLINE war und ist ein Raum für Experimente. Frech und oft offen subjektiv berichtet die Netzwelt "anders" aus der Welt des Webs. Das Spiel und der Bruch mit Stilformen ist Prinzip. Viele Texte entstehen aus der Kommunikation mit Lesern, die die Netzwelt nicht nur als Adressaten begreift, sondern auch als web-aktive Subjekte der Berichterstattung.
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kress.de

Internetadresse: www.kress.de

Ressortleiter kress.de: Henning Kornfeld

Inhalt:
kress.de, das Online-Angebot des kressreports, ist eines der meistbesuchten Fachdienste für Medienwirtschaft, Werbung und Marketing im Internet. Seit Anfang 1996 bietet kress.de aktuelle und häufig exklusive Meldungen. Tag für Tag gibt es pünktlich um 17.00 Uhr alles, was die Medien- und Werbewelt bewegt – unter täglichkress. Dort findet man auf einen Blick die wichtigsten Nachrichten aus den Branchen Print, TV/Radio, Werbung/PR und Internet. Im verständlichen, pointierten und witzigen kress-Stil. Im Basta-Ressort finden regelmäßig Aktionen statt, derzeit z.B. das Online-Quiz kressaward. Recherchemöglichkeiten bietet die Datenbank kressköpfe mit Informationen zu knapp 19.000 Personen aus der Medien- und Kommunikationswelt. Bei Top-News sendet kress.de über den Dienst handykress eine SMS aufs Handy und/oder mit kressblitz eine E-Mail auf den PC.
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Perlentaucher, Perlentaucher Medien GmbH

Internetadresse: www.perlentaucher.de

Redaktionsmitglieder: Anja Seeliger, Thierry Chervel, Daniel Lenz

Inhalt:
Der Perlentaucher ist ein Kulturmagazin im Internet. Als Service bietet es eine tägliche Auswertung der Buchrezensionen in den sechs besten deutschsprachigen Zeitungen. Zu jeder einzelnen Buchkritik verfassen wir eine Notiz, die die Tendenz der Kritik in eigenen Worten wiedergibt. In der Bücherschau der Woche lassen sich die Notizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Heute in den Feuilletons wird täglich um 9 Uhr aktualisiert. Hier weisen wir in einer ausführlichen kommentierten Presseschau auf die interessantesten Themen in den deutschsprachigen Feuilletons hin. In der Magazin-Rundschau durchstreifen wir außerdem jeden Montag deutsche und internationale Kultur- und Nachrichtenmagazine auf der Suche nach interessantem Lesestoff.
Der Perlentaucher ist seit dem 15. März 2000 täglich online und kämpft seitdem gegen die Tücken des Alltags.
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Das Altpapier der Netzeitung

Internetadresse: www.netzeitung.de/servlets/page?section=584

Redaktion NZ: Netzeitung GmbH

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Michael Maier

Chefredakteur/Geschäftsführer: Dr. Michael Maier

Stellv. Chefredakteur: Joachim Widmann

Chefin von Dienst: Meike Dülffer

Produktionsleiter: Niki Kopp

Inhalt:
Die Rubrik "Altpapier" ist die tägliche Schau auf die Medienseiten der gedruckten Presse. In einer Kombination aus glossierendem Text und weiterführenden Links gibt sie einen guten so unterhaltsamen wie witzigen Überblick.
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Nominierungskommission und Jury

Jury Grimme Online Award 2003:

Statement der Jury des Grimme Online Awards 2003

Nominierungskommission Grimme Online Award 2003:

Statement der Nominierungskommission des Grimme Online Awards 2003

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Jury Grimme Online Award 2003:

Nicola Döring ist wissenschaftliche Assistentin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau. Sie beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit psychologischen, soziologischen, pädagogischen, sprach- und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten der Online- und Mobilkommunikation. Dabei stehen die Nutzerinnen und Nutzer im Zentrum. Ihr Standardwerk "Sozialpsychologie des Internet" (1. Aufl. 1999, 2. Aufl. 2003) informiert über den aktuellen Forschungsstand zur Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Viele ihrer Arbeiten sind online zu finden unter: www.nicola-doering.de.

Michael Frank, geb. 1967, Diplomierter Kaufmann lebt in München. Seit Anfang der 90er Jahre ist er im Bereich Werbung/Marketing beruflich aktiv. Über Stationen bei K,N,S,K, Wilkens, Scholz and Friends und der Sportmarketing Agentur MAR im Rahmen von Projektarbeiten sowie als freier Berater bei der Werbeagentur Baader, Lang, Behnken war er Mitte der 90er bei Team Consult Unternehmens- und Personalberatung als Projektleiter tätig. Nach zweijähriger Beratungstätigkeit bei der Werbeagentur Scholz & Friends in Hamburg wechselte er 1999 zur Agenturgruppe Serviceplan als Etatdirektor nach München. Seit Mitte 2000 ist er dort Geschäftsführer der Plan.Net concept Spezialagentur für interaktive Kommunikation.

Frank Gaube beschäftigt sich intensiv mit crossmedialen Ansätzen. Er baute die elektronischen Aktivitäten (Online, Radio, TV) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf und bewegt sich damit an der Schnittstelle zwischen diesen Medien. Zuvor war er als stellvertretender Redaktionsleiter der Wirtschaftsnachrichtenagentur vwd GmbH sowie u.a. auch als Korrespondent in New York tätig. Zwischen diesen beiden Aufgaben arbeitete er als Geschäftsführer der Gesellschaft für Fondsanalyse mbH, einem Joint venture von vwd und der Vermögensverwaltungs-Gesellschaft Feri Trust GmbH.
Frank Gaube wurde 1960 in Mannheim geboren und studierte nach einem Tageszeitungsvolontariat Politische Wissenschaften und Germanistik. Danach arbeitete er als Freelancer u.a. für die Deutsche Presseagentur, das Handelsblatt sowie verschiedene lokale Zeitungen. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Peter Glaser, 1957 als Bleistift in Graz, Österreich, geboren, wo die hochwertigen Schriftsteller für den Export hergestellt werden. Lebt als Schreibprogramm in Berlin. Begleitet seit 20 Jahren als Schriftsteller und Mitglied des Chaos Computer Clubs die Entwicklung der digitalen Welt. Ingeborg-Bachmann-Preisträger 2002.

Gabriele Gramelsberger, geb. 1964 in München, promovierte Philosophin, lebt in Berlin.
Als wissenschaftliche Leiterin des INM-Institut für Neue Medien, Frankfurt (1996 - 1999) setzte sie sich in verschiedenen Projekten mit der Verwendung computerbasierter Medien (Internet, Computersimulation) in Wissenschaft, Kunst und Anwendung auseinander, u.a. in der Etablierung des Institutsprogramms "virtual space explorers". Die Thematik der computerbasierten Medien in den Wissenschaften war auch Inhalt des postgraduierten Studiums an der Jan van Eyck Akademie, Maastricht (1999 - 2000) und der externen Promotion an der Freien Universität Berlin (1999 - 2001, "Semiotik und Simulation"). Nach der freiberuflichen Tätigkeit im Bereich der Kommunikations- und Wissenschaftsberatung folgte im Herbst 2002 die Gründung des science communication + research office in Berlin, das sich unter dem Motto "science goes media" mit der Vermittlung komplexer Themen in den verschiedenen Medien auseinandersetzt: www.scro.de und www.philart.de

Christoph Neuberger ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster. Zuvor war er an den Universitäten Eichstätt und Leipzig. Er hat sich seit 1996 in mehreren Untersuchungen und einer Vielzahl von Veröffentlichungen mit dem Online-Journalismus, den Internetauftritten von Presse und Rundfunk, den Suchmaschinen und anderen Online-Angeboten beschäftigt.

Wilfried Rütten, ist 50 Jahre alt, verheiratet und Vater eines mittlerweile erwachsenen Sohnes. Nach Abitur und Studium von Soziologie und Anglistik (Universität Köln, London University, Harvard University) zunächst freier Mitarbeiter bei Deutschlandfunk und Deutsche Welle. Verleger der Musikzeitschrift "Spex - Musik zur Zeit" (1980-1986). Nach einem Volontariat bei der Deutschen Welle arbeitete er dort zunächst als Redakteur und Reporter in den Bereichen Wirtschaft und Politik.
1992 Wechsel zum Privatfernsehen: Entwicklung von TV-Formaten und Producer Dokumentationen bei Vox und RTL, Leitender Redakteur und "Executive Producer", Vox TV (u.a. Aufbau der Internet-Präsenz des Senders; Entwicklung Teletext, Leiter der Volontärausbildung) Referent Journalistenausbildung, Adolf Grimme Akademie. 2000 Wechsel in den Bereich Geschäftsentwicklung, QSC AG; Entwicklung eines Breitband-Portals für Streaming Media auf DSL-Basis. 2003 Mitglied bei very.tv, einer Kölner Agentur für Formatentwicklung und Kommunikationsstrategien im Bereich TV, Internet und "mobile applications".
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Jurystatement Grimme Online Award 2003

Das Netz bleibt spannend

Nach dem Niedergang der New Economy lässt sich eindeutig sagen: Börsenwelt und Netzwelt haben sich entkoppelt. Das Netz ist nicht implodiert, es lebt weiter - auch jenseits der Frage nach funktionierenden Geschäftsmodellen. Für die Jury des Grimme Online Award 2003 repräsentierten vor allem die Nominierungen bei den Fernseh-Begleitangeboten eine erhebliche Leistungsdichte, massive Diskrepanzen waren hier nicht feststellbar.

Befreit um den Ballast hoher, vielleicht unerfüllbarer Erwartungen scheint es sich im Netz nun sogar etwas leichter zu leben. Von einer Entwicklung des Hypes hieß es jedoch Abschied nehmen: Die großen und opulenten Sites sind Mangelware geworden, Kunst um der Kunst willen spielte in diesem Jahrgang keine Rolle. Anders formuliert: Das große „Wow“ blieb aus.

Stattdessen war eine Reihe nominierter Sites gekennzeichnet von Einzelentwicklungen: Vielversprechend, zukunftsweisend und netzspezifisch zwar, in letzter Konsequenz aber oft nur durch lobenswerte Teilaspekte charakterisiert. Die Jury tat sich schwer, diese Einzelelemente für eine Preisvergabe als ausreichend zu betrachten. Vor allem vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, auf eine Auszeichnung in der Sparte Web-Media zu verzichten. Erwähnt werden muss jedoch auch, dass in dieser Kategorie nach Feststellung der Jurymitglieder eine erhebliche Grauzone zwischen Journalismus und Auftragsproduktion besteht.

Die Maßstäbe setzten in diesem Jahrgang Angebote der großen öffentlich-rechtlichen Sender sowie kleine Initiativen. Letztere zeigen gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, was im Netz auch ohne große Budgets möglich ist. Erstere überzeugen durch die konsequent webgerechte und individuelle Umsetzung des jeweiligen Fernsehformats. Eine stärkere Verlinkung nach außen wäre ebenso wünschenswert gewesen wie eine exponiertere Präsentation, etwa mit eigener URL. Das würde die Wertigkeit des Angebots erhöhen, dem Eindruck der Austauschbarkeit entgegenwirken und die Angebote vor der Überfrachtung mit unnötigem Beiwerk schützen. Generell fand die Jury zudem bedauerlich wenig Community-Elemente in den nominierten Angeboten.

Die Auswahl der Preisträger spiegelt die Vielfalt des Netzes. Diese Vielfalt in einen engeren definitorischen Rahmen einzupassen, fiel der Jury nicht immer leicht. Sie musste die Zuordnung der Angebote zu den Wettbewerbskategorien Web-Media und Medienjournalismus sowie deren Grenzen immer wieder diskutieren. Entsprechend fielen nur wenige Preisurteile wirklich klar und eindeutig aus. Neuere Tendenzen im Netz wie etwa Weblogs spielten in diesem Jahr (noch?) keine Rolle, sie wären in den bisherigen Preiskategorien allerdings auch nur schwer unterzubringen.

Das Netz hat sich auf der Grundlage etablierter Standards weiterentwickelt – oftmals reicht die Energie zwar nur für punktuelle Highlights, aber es geht weiter. Intuition, Nachhaltigkeit, Spaß an der Sache und klare Zielgruppendefinitionen setzen sich allemal durch. Für die, die es in diesem Jahr nicht geschafft haben, möge das ein Trost sein. Ihnen bleibt ein Jahr, um sich im aufgezeigten Sinne weiter zu entwickeln. Allen anderen sei gesagt: Das Netz bleibt spannend!

Aus der Jury des Grimme Online Award 2003
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Nominierungskommission Grimme Online Award 2003:

Niels Boeing, geb. 1967 in Bochum, arbeitet als freier Journalist in Hamburg
u.a. für die Financial Times Deutschland, SZ, Zeit, Geo, taz und Freitag.
Zusammen mit Jens Uehlecke betreibt er das virtuelle Büro bitfaction.com.
Bis März 2002 war er im Wissenschaftsressort der WOCHE, zuletzt als
Ressortleiter. Dabei betreute er zweieinhalb Jahre die Computerseite,
konzipierte den Online-Relaunch der WOCHE mit (der der Einstellung des
Blattes zum Opfer fiel) und gründete im August 2000 mit drei
Redaktionskollegen NetzGegenRechts.de, das er gerade reanimiert hat.
Absehbar war das nicht: Der frischgebackene Diplomphysiker wurde 1996 erst
einmal Globetrotter und begab sich dann 1997 auf die Ochsentour des
Zeitungspraktikanten, finanziert u.a. von einem Brotjob als
Quizfragenschreiber. Zu dieser Zeit hatte ihn das WWW endgültig in seinen
Bann gezogen. Seit 1998 betreibt er auch das Netz-Forum km21.org. Sein Traum
nach wie vor: das ultimative Online-Magazin, das mehr ist als eine Zeitung
auf dem Bildschirm.

Thomas Feibel, geboren 1962 in Santiago de Chile, lebt in Berlin und
betreibt das Büro für Kindermedien (www.feibel.de). Er schreibt unter
anderem für den Spiegel Online, die Zeit, c’t, Stiftung Warentest und viele
andere. Seit 1995 beschäftigt er sich mit allen Belangen, die mit Kindern
und Computer zu tun haben. 1996 gab er zum ersten Mal den
„Kindersoftware-Ratgeber“ (Rowohlt) in Buchform heraus, der sich als
Standartwerk etabliert hat.
Später kam auch der „Lernsoftware-Ratgeber“ (Rowohlt) hinzu. 2001
untersuchte er im Buch „Gute Seiten, schlechte Seiten“ (Markt & Technik) das
erschreckend dürftige Webangebot für Kinder und veröffentlichte mit „Die
Internetgeneration“ (Langen-Müller) eine kritische Gesellschaftsanalyse, die
aufzeigt, wie Computer und Internet Erziehung und Kindheit beeinflussen.
Zuletzt erschien „Was macht der Computer mit dem Kind“ (Velber im OZ
Verlag). Thomas Feibel hält das ganze Jahr Vorträge und Seminare zu diesen
Themen. Darüber hinaus verfasst er auch Kinder- und Jugendbücher.

Claudia Frahm arbeitet als Director Production und HR-Chefin in Köln. Das
dafür nötige Konzeptgespür hat sie sich u. a. auf dem Bochumer Videofestival
angeeignet. Hier durchläuft sie in fünf Jahren - vom Catering bis zum
Programmkonzept - alle Stationen und sucht unter –zig Einsendugen
ambitionierter Jungfilmer die besten Beiträge aus. Ebenfalls in Bochum macht
sie ihren Abschluss in Theater- Film- und Fernsehwissenschaften (M.A. 1996).
Heute entwickelt Claudia Frahm Konzepte für Websites (Agentur complexx –
seit 1999).

Claudia Gerdes promovierte als Historikerin über Lebensstile. Seither lebt
sie in Hamburg als Journalistin für Design und Neue Medien. Ihr Buch
"Cybershop", das sie mit Jutta Nachtwey schrieb, wurde in fünf Sprachen
übersetzt. In der Nominierungskommission zum Grimme Online Award 2003
engagiert sie sich in ihrer Eigenschaft als Redakteurin von PAGE,
Deutschlands führendem Magazin für Grafikdesign, dessen Anliegen es stets
ist, zu einer Verbesserung der gestalterischen Qualität deutscher Medien
beizutragen.

Kai Heddergott, geb. 1969, Projektleiter bei MMB Institut für Medien- und
Kompetenzforschung in Essen. 1990 bis 1992 Dienst in einer
Bundeswehr-Pressestelle, ab 1992 Studium der Publizistik, Soziologie und
Neueren Geschichte an der Universität Münster. 1995 bis 1998 Betreuung der
Elektronischen Lehrredaktion des Instituts für Publizistik; Dozent für
Multimedia- und Online-Schulungen diverser Bildungsträger. 1996 bis 1999
freier Autor (Themen: Multimedia, IuK). Seit 1999 Betreuung und Leitung von
Forschungsprojekten bei MMB. Schwerpunkte: E-Learning, Ausbildung in
Medienberufen, Qualifizierungsforschung.

Susanne Herda, geb. 1965 in München. Nach dem Studium der
Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule München war sie sieben Jahre
lang in der Software-Entwicklung tätig. Von 1995 bis 1999 arbeitete sie als
Chefin vom Dienst und Internet-Verantwortliche bei Computer&Co, der
Multimediabeilage der Süddeutschen Zeitung. Danach wechselte sie als
verantwortliche Redakteurin in das Computer-Ressort von sueddeutsche.de.
Susanne Herda veröffentlichte unter anderem zwei Lernsoftware-Ratgeber sowie
ein Internet-Lexikon und ist seit April 2003 als freie Autorin für die
Süddeutsche Zeitung und diverse IT-Fachzeitschriften tätig.

Holger Sprengel ist Mitgründer und im Vorstand der plan_b media ag. Er
promovierte an der Universität Rom/Osnabrück in Rechtswissenschaften. Neben
strategischen Planungen setzt er sich auch mit juristischen Belangen von
plan_b media auseinander. Zuvor war er u.a. bei der Unternehmensberatung
BOOZ, Allen & Hamilton und Deutsche Bank AG tätig. Sein Doppel-Studium
(Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften) absolvierte Dr. Holger
Sprengel an den Universitäten von Köln, Paderborn, Würzburg, Sevilla, Padua
und Lausanne.

Peter Stawowy, Jahrgang 1971, seit Juni 2003 Redaktionsleiter des
Stadtmagazins PRINZ Dresden, und gleichzeitig Chefredakteur der sachsenweit
erscheinenden Jugendzeitschrift SPIESSER (beide PlanLos-Verlag, Dresden).
Bis Ende Mai 2003 als Redakteur Print + Sonderaufgaben beim
Medienbranchen-Dienst kressreport, Heidelberg. Zuvor Volontariat beim
kressreport und bei kress.de, davor Projektkoordination im Adolf Grimme
Institut, Projekt "Jugenddialog Hörfunk und Umwelt". Schon während des
Studiums der Politikwissenschaft (M.A.) an der WWU Münster zahlreiche
journalistische Tätigkeiten (u.a. WDR) sowie Projekttätigkeit (Aufbau des
Hochschulradios Münster Q 90.9).
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Statement der Nominierungskommission des Grimme Online Award 2003

Konsolidierung statt überbordender Aufbruchsstimmung: Die Angebote der diesjährigen Bewerber um den Grimme Online Award bringen deutlich die immer noch verhaltene Stimmung in der Internet-Branche zum Ausdruck. So ist das redaktionelle und technische Korsett mancher Sites sehr eng geschnürt, und bei nicht wenigen scheint die Zukunft ungewiss. Immerhin sind dazwischen einige freche Ideen zu beobachten. Bei der Beurteilung von über 330 Online-Angeboten konnte die Nominierungskommission in den drei Kategorien des Grimme Online Award denn auch völlig unterschiedliche Entwicklungen ausmachen.

Viele TV-Sender im Internet haben einen Standard erreicht, der zwar der inhaltlichen Qualität der Angebote in hohem Maße entspricht, sie aber auch nicht darüber hinauswachsen lässt. Trotz einer visuell mitunter sehr einseitigen Darbietung konnten vor allem Sites mit einem erkennbar eigenständigem Format die Nominierungskommission überzeugen. Sie sind am ehesten in der Lage, den in der Informationsflut des Internet Umhersurfenden eine willkommene Abwechslung zu bieten und damit auch für gesteigerte Aufmerksamkeit zu sorgen. Bestes Beispiel dafür ist "Brennpunkt China", das stellvertretend für das Gesamtkonzept der Arte-Dossiers nominiert wurde. Eines ist aber allen TV-Sendern gemein: Sie halten sich ebenso wie auch die anderen medialen Darstellungsformen an die Trends, die der Rezipient vorgibt. Insbesondere wenn es um Wissensvermittlung geht, ist das Internet in seiner Interaktivität nicht nur das optimale Medium, es setzt auch eine allgemein zu beobachtende Entwicklung hin zu mehr Wissensinhalten kontinuierlich fort. Vor allem Sites zu Wissenschaftssendungen haben hier inzwischen beachtliche Angebote vorzuweisen.

Den meisten Spaß beim Sichten, Diskutieren und Bewerten machte der Nominierungskommission die Kategorie Web-Media. Hier sind nicht nur Fortschritte zu beobachten, sondern auch sehr viel Mut sich auf neue Ideen einzulassen. Die Nominierungskommission bedauert insbesondere, das interaktive Theaterprojekt Akushinn (http://akushinn.yugen.de) und das ungewöhnliche Online/Reise-Konzept 10000miles.de (http://www.10000miles.de) in diesem Jahr nicht nominieren zu können. Zum Ablauf der Vorschlagsfrist waren die beiden Sites leider noch nicht vollständig realisiert. Auffallend ist auch, dass viele Angebote an einer unzulänglichen Umsetzung von Audio- und Video-Inhalten scheitern, deren Nutzung noch immer eine versierte Kenntnis der aktuellen technischen Möglichkeiten voraussetzt. Nur dann ist für aufregende Ton- und Kamerafahrten am PC gesorgt. Hier haben die von Designagenturen umgesetzten Werbeauftritte derzeit noch die Nase vorn.

In der dritten Kategorie des Grimme Online Award, dem Medien-Journalismus, ist - bedingt durch den starken Selbstbezug des Internet und die schwierige wirtschaftliche Situation - ein tendenziell nachlassendes Interesse zu beobachten. Wenngleich neue Formate, etwa die so genannten Weblogs, noch keine signifikante Größe im deutschsprachigen Internet darstellen, regt die Nominierungskommission an, derartige Entwicklungen im Auge zu behalten und den Grimme Online Award bei Bedarf um neue Kategorien des Online-Journalismus zu ergänzen.

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Pressemitteilungen

Preisträger Grimme Online Award 2003 (24.06.2003)
PDF (703 KB)

 

Jurystatement Grimme Online Award 2003 (Juni 2003)
PDF (663 KB)

 

Gérard Depardieu Stargast bei der Preisverleihung (17.06.2003)
PDF (702 KB)

 

Judith Lefeber singt beim Grimme Online Award (12.06.2003)
PDF (281 KB)

 

Bekanntgabe der Nachnominierung (10.06.2003)
PDF (698 KB)

 

Bekanntgabe der Nominierungen (21.05.2003)
PDF (60 KB)

 

Barbara Schöneberger moderiert (21.05.2003)
PDF (793 KB)

 

Statement der Nominierungskommission des Grimme Online Award 2003 (Mai 2003)
PDF (7 KB)

 

Gute Resonanz beim Wettbewerb 2003 (07.05.2003)
PDF (91 KB)

 

Letzte Chance zum Vorschlagen PDF (24.04.2003)
PDF (28 KB)

 

Internetexperten sichten das Vorschlagsfeld (03.04.2003)
PDF (137 KB)

 

Start des Grimme Online Award 2003 (27.02.2003)
PDF (114 KB)

Preisbroschüre

Preisbroschüre zum Grimme Online Award 2003

PDF (6,2 MB)

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