Begründung der Jury

Von vielen Berufen hat man vage Vorstellungen: Man glaubt zu wissen, dass ein Dachdecker schwindelfrei sein und ein Bäcker früh aufstehen muss. Aber wissen Sie, was ein Mikrotechnologe macht oder wie der Tagesablauf einer Bandagistin aussieht? Oder was das für Menschen sind, die zum Beispiel als Ergotherapeut arbeiten? Für junge Menschen auf der Suche nach der passenden beruflichen Zukunft gibt es „beroobi“, ein Projekt von „Schulen ans Netz“, in dem derzeit circa 40 Ausbildungsberufe vorgestellt werden.

„Erlebe Berufe online und schaue jungen Profis bei ihrem Berufsalltag über die Schulter”, so wirbt „beroobi“ – und genau das gelingt dieser Website: das Gefühl zu vermitteln, Menschen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Das wird auf die junge Zielgruppe zugeschnitten umgesetzt, mit vielen anschaulichen Videos, in denen ein Beruf aus der Innensicht vermittelt wird. Interaktiv mit kleinen Tests und Animationen, zum Beispiel einem Test, mit dem man sehen kann, ob eine bestimmte persönliche Eigenschaft kompatibel zu einem Beruf ist. Ungeduldig oder wenig Fingerspitzengefühl? Dann sollte man wirklich nicht Mikrotechnologe werden... Hier wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern es werden mit einer hohen inhaltlichen Dichte alle Fragen beantwortet, die sich ein junger Mensch stellen würde. Der Zugang zu den Informationen wird über die moderne Gestaltung und die eingängige Navigation leicht gemacht.

Begeistert hat die Jury neben dem Konzept, den Inhalten und der Gestaltung vor allem der herausragende Service, den „beroobi“ bietet.

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