Neue Publikation in der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW

Online Hate Speech - Perspektiven auf eine neue Form des Hasses

(Marl) Die digitale Gesellschaft ist Realität, ebenso wie der Hass im Netz. Grund genug, sich einmal ausführlich, in einer neuen Publikation in der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW, dem Thema zu nähern. Zu Wort kommen renommierte Expert*innen aus Medienbildung und -wirtschaft, aus Wissenschaft und Praxis, aus Initiativen und großen Einrichtungen.

„Das Buch ‚Online Hate Speech - Perspektiven auf eine neue Form des Hasses‘ ist die erste große, gemeinsame Publikation des Grimme-Instituts und der Universität zu Köln unter dem Dach des Forschungskollegs“, so Dr. Frauke Gerlach, Geschäftsführerin des Grimme-Forschungskollegs und Direktorin des Grimme-Instituts, Marl. „Ich freue mich, dass wir nach dem Grimme-Projekt BRICkS zum Umgang mit Hasskommentaren im Netz, unsere Arbeit an diesem so aktuellen Thema weiterführen konnten. Theorie und Praxis können nicht besser zusammenfinden“, so Gerlach weiter.

Für die Herausgeber ist nach der Fertigstellung des Buches eindeutig, dass Online Hate Speech kein Nischenthema ist: „Betroffen vom Hass im Netz, sind nicht nur spezielle Zielgruppen, sondern auch die Allgemeinheit, also letztlich wir alle, die wir das Netz als selbstverständlichen Teil unseres Alltags betrachten, als mediale Verlängerung unseres Lebensraums.“

Die Publikation wird über den kopaed Verlag vertrieben und steht zusätzlich zum kostenlosen Download auf der Grimme-Webseite zur Verfügung unter: http://www.grimme-institut.de/publikationen/schriftenreihe/online-hate-speech

Im Juni werden Inhalte aus dem Buch im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung mit Expert*innen vorgestellt und diskutiert.

Bibliographische Angaben: Kai Kaspar/Lars Gräßer/Aycha Riffi (Hrsg.): Online Hate Speech - Perspektiven auf eine neue Form des Hasses. Band 4, Schriftenreihe zur Digitalen Gesellschaft des Landes NRW. München: kopaed 2017.

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lars Gräßer
Telefon: 02365 9189-88
E-Mail: presse@grimme-institut.de

 
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