Mehr Einreichungen willkommen / erste Trends spürbar / Vorschlagen bis 1. März

Gerne mehr

(Marl) Was, schon so spät? Keine Sorge, beim Grimme Online Award ist „erst“ Halbzeit bei der Einreichung. Oder auch: Es ist „schon“ Halbzeit, je nachdem, wie man es sieht. Der Einreichungszeitraum ist gegenüber den Vorjahren um zwei Wochen verkürzt, weshalb Anbieter und Internetnutzer nur noch bis einschließlich 1. März 2018 unter www.grimme-online-award.de Vorschläge einreichen können. Dann ist Schluss!

Etwas einzureichen, zahlt sich aber in jedem Fall aus – auch für Nutzerinnen und Nutzer: Zwei hochwertige Samsung-Tablets werden unter denjenigen verlost, die einen gültigen Vorschlag für den Grimme Online Award im Wettbewerb platzieren. Und natürlich spielt auch in diesem Jahr keine Rolle, ob es sich bei den Einreichungen um Websites, Apps, Social-Media-Angebote, 360°-Angebote oder Podcasts handelt!

Weil „schon“ Halbzeit ist, lassen sich bereits erste Trends erkennen: Die eingereichten Angebote behandeln vielfach ernste Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Trotzdem werden sie häufig eher leicht erzählt, kommen so besonders nahe. Das hängt auch mit neuen Erzählformaten zusammen, gerade auch in den Social Media Kanälen. Erneut schlägt sich der Podcast-Boom nieder, es gibt wieder einiges zu hören. Überraschend allerdings: Waren im vergangenen Jahr 360°-Angebote ein großer Trend, sind hier die Einreichungen noch nicht so umfangreich, aber es ist ja „erst“ Halbzeit. Trotzdem lässt sich jetzt schon feststellen: Der Jahrgang scheint gut zu werden, viele Vorschläge können bereits überzeugen.

Michael Schwertel, Transmedia-Experte, im vergangenen Jahr Vorsitzender der Nominierungskommission und auch in diesem Jahr wieder mit dabei: „Erstmal freu ich mich über den verkürzten Einreichungszeitraum! Endlich haben wir mehr Zeit, uns den technisch immer aufwendiger gestalteten Inhalten zu widmen. Selbst klassische Formate – wie etwa die Dokumentation – erhalten ja beispielsweise durch 360° ganz neue Möglichkeiten, User-Wirklichkeiten neu erleben zu lassen. Da bietet das Web echte Mehrwerte.“ Für Schwertel bedeutet das aber nicht, dass technisch unaufwendige Angebote keine Chance haben: „Das Gesamtpaket muss stimmen, Form und Inhalt sollten sinnvoll korrespondieren. Und: gerne mehr!“  

Die Sichtungsarbeit der siebenköpfigen Nominierungskommission hat bereits begonnen: Sie identifiziert die besten Beiträge in den vier Wettbewerbskategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung sowie Spezial und wählt die nominierungswürdigen unter ihnen aus.

Neben Michael Schwertel sind in diesem Jahr mit dabei: Die Publizistin und Aktivistin Kübra Gümüsay; Leif Kramp, der am fachbereichs-übergreifenden Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen lehrt; der User-Experience-Designer Henning Grote; Tanja Banner, Journalistin bei der Frankfurter Rundschau; der Medienjournalist und -kolumnist Christian Bartels und Bettina Begner, die Medienkulturwissenschaften an der Universität zu Köln studiert.

Der Wettbewerb und die Preisverleihung zum Grimme Online Award – in diesem Jahr am 22. Juni in der Kölner Flora – werden von verschiedenen Partnern unterstützt: Für die finanzielle Basis des Preises sorgt die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, ein weiterer Beitrag kommt von der Stadt Köln. Wie schon im vergangenen Jahr unterstützt Samsung die Arbeit von Nominierungskommission und Jury mit der Virtual Reality Brille Gear VR sowie entsprechenden Smartphones, um die 360°- und VR-Angebote zu sichten. Schon zum zehnten Mal wird das Düsseldorfer Studio für Gestaltung, Pre-Press und digitale Medien, Digibox, die Preispublikation gestalten, die zur Preisverleihung erscheint. Technische Unterstützung der Preisverleihung leistet Gahrens + Battermann, der Full-Service-Dienstleister im Bereich der Veranstaltungstechnik. Die bei der Preisverleihung gezeigten Einspielfilme werden von fernsehzimmer gestaltet – die Kölner Agentur konzipiert und produziert Filmcontent für Industriekunden.

Weitere Informationen über die Zusammensetzung der Nominierungs-kommission und Jury, die Bewertungskriterien und das Auswahl-verfahren gibt es im Internet. Der Hashtag lautet #GOA18:

www.grimme-online-award.de
blog.grimme-online-award.de (Blog „quergewebt“)
www.facebook.com/grimme.online.award
twitter.com/grimme_institut

 
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