Eine andere Liga

Buket Alakus

Buket Alakus; Foto: Marcus Lambrecht
Foto: Marcus Lambrecht

Buket Alakus, 1971 in Istanbul geboren, kam als Kleinkind mit ihren Eltern nach Hamburg. Ihren ersten Kurzfilm „Martin“ drehte sie bereits 1995, dem Jahr, in dem sie ihr Studium zur Kommunikationswirtin an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin abschloss. Das anschließende Regiestudium absolvierte sie u. a. bei Hark Bohm in Hamburg. Ihr Kurzfilm „Schlüssel“ wurde 1999 bei Festivals ausgezeichnet. Der Durchbruch gelang ihr 2002 mit der ZDF-Kinoproduktion „Anam – Meine Mutter“, die zahlreiche Preise gewann, u. a. den Young-CIVIS-Media-Prize. Ihr aktueller Film „Finnischer Tango“ kommt in diesem Jahr in die Kinos.

Jan Berger

Jan Berger; Foto: privat
Foto: privat

Jan Berger wurde 1970 in West-Berlin geboren. Nach seinem Philosophie- und Germanistikstudium begann er 1997 als Autor mit dem Schreiben von Drehbüchern für Film und Fernsehen. Aus seiner Feder stammen u. a. die Bücher zum Animationsfilm „Zurück nach Gaya“ (2004) und zu Kinofilmen wie „FC Venus“ (2006) und Kebab Connection (2005). Letzterer wurde ebenso wie „Eine andere Liga“ (2006) auf nationalen wie internationalen Festivals ausgezeichnet. Bei „Finnischer Tango“, der in diesem Jahr in die Kinos kommt, arbeitete er ein zweites Mal mit Buket Alakus zusammen.

Ken Duken

Ken Duken; Foto: Thomas Leidig
Foto: Thomas Leidig

Ken Duken, 1979 in Heidelberg geboren, studierte an der internationalen Schauspielschule in München, stand nach zahlreichen Bühnenauftritten 1997 erstmals vor der Kamera. Seine erste Hauptrolle spielte er 1999 in dem Kinofilm „Schlaraffenland“. Von 2002-2007 gehörte er zur Stammbesetzung der ZDF-Krimireihe „Nachtschicht“. Zuletzt war er in der europäischen Großproduktion „Krieg und Frieden“ (ZDF 2008) zu sehen. Mittlerweile arbeitet Duken immer häufiger hinter der Kamera, als Produzent und Regisseur. Als Schauspieler erhielt er den österreichischen Filmpreis UNDINE und 2005 seinen ersten Grimme-Preis für „kiss and run“ (ZDF).

Karoline Herfurth

Karoline Herfurth; Foto: Mathias Bothor/photoselection
Foto: Mathias Bothor/photoselection

Karoline Herfurth, 1984 in Berlin geboren, wurde 2006 als Mirabellenmädchen in Tom Tykwers Kinoerfolg „Das Parfüm“ einem internationalen Publikum bekannt. Ihre erste Rolle spielte sie als 14jährige in der ZDF-Serie „Achterbahn“. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule „Ernst Busch“ und stand für Kinoerfolge wie „Crazy“ (2000) oder „Mädchen, Mädchen“ (2001) vor der Kamera. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen der Kinofilm „Pornorama“ (2007) und das ZDF-Wendedrama „Das Wunder von Berlin“ (2008). 2006 erhielt Herfurth den „MovieStar“-Nachwuchspreis der Zeitschrift TV Movie für ihre Nebenrolle in „Das Parfüm“.

Thierry van Werveke

Thierry van Werveke; Foto: Thomas Leidig
Foto: Thomas Leidig

Thierry van Werveke, 1958 in Genf geboren, kam 1982 durch seinen luxemburger Landsmann – Regisseur Andy Bausch – zum Film. Er wirkte danach in fast allen Bausch-Filmen mit und wurde mehrfach für seine Rollen ausgezeichnet. In Deutschland wurde er 1997 mit „Knockin´ on Heaven´s Door“ einem großen Publikum bekannt. Er spielte in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen, darunter „Der Eisbär“ (1998) und „Elefantenherz“ (2002). Van Werveke steht darüber hinaus auch regelmäßig auf der Bühne, als Schauspieler vor allem am Théâtre National du Luxembourg. Seit 1986 ist er außerdem Sänger der luxemburgischen Rockband „Nazz Nazz“.