Meine verrückte türkische Hochzeit

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„Die Liebe ist eine Erfindung der Musikindustrie“, findet Horst. Doch sein Freund Götz sieht das völlig anders und verliebt sich Hals über Kopf in die schöne Türkin Aylin, die ihm nach einer Prügelei vor dem Kreuzberger Plattenladen der beiden Männer zärtlich das Blut aus dem Gesicht gewaschen hat. In einer Diskothek trifft Götz sie zufällig wieder und rettet sie, wie er glaubt, vor einem aufdringlichen Verehrer. Doch der vermeintliche Fremde ist Tarkan, Aylins Großcousin und der Mann, den sie bald heiraten soll. Das will Götz natürlich verhindern.

Da trifft es sich gut, dass Aylins Onkel ein Auge auf den Plattenladen geworfen hat, um dort seine Jeans zu verkaufen. Ein deutsch-türkisches Joint-Venture? Keine schlechte Idee, denkt Götz, vielleicht lässt sich das ja mit der Zeit auch auf die Liebe übertragen, damit die nicht nur heimlich stattfinden muss. Doch eine Hochzeit kommt für Aylins Vater nur in Frage, wenn Götz Moslem wird – Ramadan und Beschneidung inklusive. Götz´ Mutter hält gar nichts von den Heiratsplänen ihres Sohnes – und Ehrenmorde und Zwangsehen für die wesentlichen Grundlagen des Islam. Bei der geplanten Familienzusammenführung kommt es zum Eklat – und damit ist Tarkan als zukünftiger Ehemann plötzlich wieder im Rennen.

Schließlich ist Aylin schwanger, und niemand kann so genau sagen, ob der Erzeuger des Babys deutsch oder türkisch ist. Sie müsste nur noch „Ja“ sagen, aber dieses Wort habe sie noch nie aussprechen können, sagt Aylins Vater – und gibt Götz die berechtigte Hoffnung auf ein Happy-End.


Szenenbild: Meine verrückte türkische Hochzeit; Foto: Dirk Plambög/ProSieben
Szenenbild: Meine verrückte türkische Hochzeit; Foto: Dirk Plambög/ProSieben
Szenenbild: Meine verrückte türkische Hochzeit; Foto: Dirk Plambög/ProSieben