Hape Kerkeling
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Hape Kerkeling heißt eigentlich Hans-Peter und wurde 1964 in Recklinghausen geboren. Bekannt wurde er als Moderator der ARD-Musiksendung „Känguru“(1985/86) und als sadistisches Kleinkind „Hannilein“. Viele weitere Rollen sollten folgen, u. a. verkleidet als niederländische Königin Beatrix, die auf der Suche nach einem „lecker Middachesse“ beinahe unbehelligt ins Schloss Bellevue einmarschiert. Nicht nur dieser Auftritt in seiner Show „Total normal“ (ARD 1989) und die dort zu gewinnenden „Mörderduschhauben“ brachten ihm den ganz großen Durchbruch und eine Reihe von Auszeichnungen wie den Adolf-Grimme-Preis, die Goldene Kamera oder die Bronzene Rose von Montreux.
Ab 1989 moderierte Kerkeling dreimal in Folge die Deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix d´Eurovision. Auch auf der Kinoleinwand feierte er Erfolge mit „Kein Pardon“ (1992). Es folgten weitere Fernsehfilme. Mit Songs wie „Das ganze Leben ist ein Quiz“ und „Hurz!“ landete er Charthits. 1993 gründete er mit Cheese seine eigene Produktionsfirma und kreierte eine neue gleichnamige Show für RTL. Mit „Warmumsherz“ und „Zappenduster“ kehrte er 1995 zur ARD zurück. Der nächste ganz große Erfolg ließ bis 1999 auf sich warten: Mit „Darüber lacht die Welt“ feierte er bei Sat.1 sein Comeback.
Für hohe Einschaltquoten und Auszeichnungen sorgte er zuletzt bei RTL mit Sendungen wie „Die 70er Show“ (2003), „Der große Deutsch-Test“ (2005), „Let´s Dance“ (2006) und „Hape trifft“ (2005), wo auch seine Kunstfigur Horst Schlämmer ihren ersten Auftritt hatte. 2006 wurde Kerkeling dann – sich auch für sich selbst unerwartet – ein Bestsellerautor. Sein Buch „Ich bin dann mal weg“ über seine Reise auf dem Jakobsweg wurde schon weit über eine Million Mal verkauft.

