Mediale Wissensvermittlung
Wissensangebote in TV und Internet haben Konjunktur. Von den Kreuzzügen bis zum Klimawandel, von der Literatur-Besprechung bis zum Gedächtnistraining bietet das Fernsehen ein ungeheures Spektrum an Themen und Formen der medialen Wissenspräsentation. Gerade die zahlreichen so genannten Wissensmagazine, inzwischen in fast allen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern vertreten, stehen dabei im Vordergrund. Das Besondere: All diese Sendungen werden von Websites begleitet, die das TV-Programm vertiefen, erweitern oder durch besondere interaktive Elemente bereichern. So ist inzwischen ein cross-mediales Wissensuniversum entstanden, dessen Einfluss auf unser Alltagslernen nicht zu unterschätzen ist.
In diversen Veranstaltungen, Projekten und Textbeiträgen hat sich Grimme-Medienbildung mit den Formen und Möglichkeiten der medialen Wissensvermittlung beschäftigt. Dabei ging es etwa um folgende Fragen: Können Schule und Weiterbildung die medialen Angebote als Ressource nutzen? Wie ergänzen sich beim Thema Wissen das Fernsehen und das Internet? Was unterscheidet die Formate - und warum sind sie erfolgreich?
Folgende Materialien und Dokumente stehen noch zur Verfügung:
Wissen und Bildung in Fernsehen und Hörfunk - Programm-Guides und Übersichten im Internet, Übersicht zum Download (pdf, 80 KB)
"Der mediale Wissensboom - eine bislang kaum genutzte Chance für Schule und Weiterbildung", Statement von Friedrich Hagedorn zu einem Workshop am 11.11.2004 in Karlsruhe (Download als pdf, 118 KB)
"Fernseh- und Radiozeiten zu Lern-Zeiten machen"
Aufsatz von von Friedrich Hagedorn (erschienen in: Heidi Krömker, Paul Klimsa (Hg.): Handbuch Medienproduktion, München 2005)
"TV + Internet = Bildung?" – Beiträge aus dem Fachkongress zur medialen Wissensvermittlung, 4. November 2003 in Leipzig
Lernen findet nicht nur in Schulräumen statt - Stellungnahme des Adolf-Grimme-Instituts zur PISA-Debatte (Marl, 2002)
