Statut

Grimme-Preis

  • Der Grimme-Preis ist der Fernsehpreis des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Er wird vom Grimme-Institut in Marl veranstaltet. Mit einem Grimme-Preis werden Produktionen aus allen Genres und Programmsparten ausgezeichnet, welche die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen, weiterentwickeln und nach Form und Inhalt Vorbild für die Fernsehpraxis in der digitalen Welt sein können.
  • Darüber hinaus kann der Preisstifter Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um das Medium verdient gemacht haben, mit einer Besonderen Ehrung auszeichnen. Das Grimme-Institut und der Beirat des Grimme-Preises können dafür Vorschläge unterbreiten.

 

DER 52. GRIMME-PREIS 2016

Der 52. Grimme-Preis 2016 ist für im Zeitraum vom 6. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 erstmals in Deutschland veröffentlichte Fernsehproduktionen bzw. Bewegtbildproduktionen mit fernsehgemäßer Gestaltung ausgeschrieben. Am 52. Grimme-Preis können sich alle TV-Veranstalter sowie Telemediendienste mit Produktionen fernsehgemäßer Gestaltung (VoD usw.) beteiligen.

Kategorien
Der Grimme-Preis wird in den vier Wettbewerbskategorien Fiktion, Information & Kultur, Unterhaltung sowie Kinder & Jugend vergeben. In den Kategorien Fiktion sowie Information & Kultur können jeweils vier, in den Kategorien Unterhaltung und Kinder & Jugend können jeweils zwei Grimme-Preise verliehen werden. In diesem Rahmen kann in jeder Kategorie ein Preis für spezifische, herausragende Einzelleistungen vergeben werden („Grimme-Preis Spezial“).

Zusätzlich kann in jeder der vier Kategorien jeweils ein fakultativer Grimme-Preis verliehen werden, mit dem eine besonders innovative Leistung (Kategorien Fiktion, Unterhaltung, Kinder & Jugend) oder besondere journalistische Leistung (Kategorie Information & Kultur) ausgezeichnet werden.

Vorschlagsrecht
Vorschläge für den Grimme-Preis können vom Publikum, Sendern  bzw. vergleichbaren Anbietern und Produktionsunternehmen beim Grimme-Institut eingereicht werden. Für Sender und Produktionsunternehmen gibt es gesonderte Kontingente. Näheres regeln die Wettbewerbsbedingungen.
 
Koproduktionen
Koproduktionen deutscher Anbieter mit ausländischen Partnern sind zugelassen, soweit die Produktion mit Blick auf die kreative Leistung (in Bereichen wie Buch/Regie/Darstellung/redaktionelle Entwicklung) überwiegend aus Deutschland stammen. Der (konzeptionelle, organisatorische und finanzielle) deutsche Anteil muss in begleitenden Unterlagen genauer beschrieben werden. Adaptionen internationaler Formate müssen eine eigenständige kreative Leistung sein, reine Adaptionen („Übersetzungen“) sind nicht ausreichend. Darüber hinaus können Koproduktionen nach dem Filmförderungsabkommen, mit Fernsehmitteln produzierte Filme, die zuerst im Kino gezeigt werden, eingereicht werden.

Preisfindung
Das Grimme-Institut beruft für jede Preiskategorie eine Nominierungskommission, die signifikante Programmentwicklungen des Wettbewerbszeitraums recherchiert, sichtet und Sendungen für die Endauswahl nominiert.

Der Veranstalter beruft zur Beurteilung der nominierten Wettbewerbsbeiträge für jede Kategorie eine Jury, die die Beiträge sichtet und die Preisentscheidungen trifft. Mitglieder der Nominierungskommissionen können nicht der Jury angehören.

Die Kommissionen und Jurys wählen jeweils ein dreiköpfiges Präsidium (ein/e Vorsitzende/r / zwei Stellvertreter/innen). Voraussetzung für die Stimmabgabe im Nominierungs- und Preisfindungsprozess ist die persönliche Anwesenheit. Die Kommissionen und Jurys sind beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind und beschließen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Votum des/der Vorsitzenden. Mitglieder der Nominierungskommissionen können nicht der Jury angehören.

In jeder der vier Wettbewerbskategorien kann ein Beitrag für die Endauswahl nachnominiert werden. Nachnominiert werden können nur Beiträge, die bereits im Wettbewerbskontingent enthalten sind und zuvor den jeweiligen Nominierungskommissionen zur Sichtung vorgelegen haben.

Preisverleihung
Die Auszeichnungen des 52. Grimme-Preises werden am 8. April 2016 in Marl verliehen.


Näheres regeln die Wettbewerbsbedingungen.

 

Statut (PDF-Download)

 

Wettbewerbsbedingungen (PDF-Download)