Nicht wenige betrachten YouTube heutzutage als Leitmedium der Jugendlichen. Und wer die VideoDays in den letzten Jahren besucht hat, ahnt: Da könnte etwas dran sein. Gängige Studien unterfüttern diesen Trend bereits mit Zahlen. Die Popularität von Webvideos geht jedoch vielfach einher mit teils prekären Inhalten und einem oftmals unbedarften Umgang mit Werbung auf YouTube, welche die Aufsichtsbehörden immer wieder beschäftigt haben. Das Grimme-Institut und die Bremische Landesmedienanstalt wollen hier ansetzen und beteiligen sich mit eigenen Workshopsessions im Rahmen der Qualifizierungsangebote für YouTuber: „Creator Day & VideoDays Academy“ am 18. August in Köln, die im Vorfeld der diesjährigen VideoDays am 19. und 20. August 2016 – ebenfalls in Köln – stattfinden und sich gezielt an Macher wenden.

Die nordrhein-westfälische Bewerbung um das künftige Deutsche Internet-Institut hat die erste Hürde genommen und sich für die Endrunde des Wettbewerbs qualifiziert. Insgesamt sind jetzt noch fünf Konsortien im Rennen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte im September 2015 den Startschuss gegeben, eine hochrangig besetzte Jury von Experten traf jetzt die Auswahl der Top 5.  Am nordrhein-westfälischen Konsortium sind fünf Partner beteiligt: die Ruhr-Universität Bochum, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Westfälische-Wilhelms-Universität Münster und das Grimme-Institut Marl.

 

 

 

 

Das Grimme-Institut mit Sitz in Marl sucht ab dem 29. August 2016 Studentische Hilfskräfte in Vollzeit (39 Wochenstunden) während der vorlesungsfreien Zeit und im Anschluss in Teilzeit (20 Wochenstunden) zur Unterstützung der Online-Redaktion beim Aufbau eines neuen Webauftritts.

Jeder kann heute seine Botschaften direkt und weltweit im Internet veröffentlichen – eine neue Dichte und Dynamik gesellschaftlicher Kommunikation entsteht. Nutzen und Risiken sind jedoch untrennbar miteinander verknüpft. Entstehen durch vermeintliche Anonymität im Netz immer neue Extremformen in der Medienkommunikation? Welche kreativen Antworten bietet die Medienbildung, um z. B. für radikale Botschaften, Cybermobbing oder Spielsucht zu sensibilisieren und Gegenprogramme zu entwickeln? Diese und weitere Fragen diskutieren Bürger(innen), Politiker(innen), Medienbildner(innen) und Expert(inn)en auf dem Tag der Medienkompetenz am 28. November 2016 im Landtag NRW in Düsseldorf.  Der Aktionstag unter dem Motto "Medien extrem...", zu dem der Landtag und die Landesregierung einladen, bietet mehrere Foren und eine Ausstellung mit Informations-, Spiel- und Interaktionsangeboten zu Medienbildungsthemen, Kurzfilmen sowie Diskussionsmöglichkeiten mit den Abgeordneten aller Parteien.

Groß und klein, ernsthaft und unterhaltend, einmalig und langfristig - die Jury hat bei ihren Preisentscheidungen zum Grimme Online Award 2016 ein ausgewogenes Urteil gefällt. Acht sehr unterschiedliche Angebote konnten am 24. Juni die Trophäen entgegen nehmen - und auch das Publikum hat seinen Favoriten gekürt.

 

Schon seit Ende vergangenen Jahres ist Band drei der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW unter der Creative Commons Lizenz "Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC-BY-SA" verfügbar: hier Download als PDF. Neu hinzu gekommen ist die Broschürenreihe IM BLICKPUNKT: Nach rund 50 Ausgaben zu immer wieder neuen Aspekten der zunehmend digitalen Mediengesellschaft ist sie  – ihrem Gegenstand angemessen – gänzlich ins Netz umgezogen und hier ebenfalls kostenlos verfügbar.